Leben Sprüche – sinn

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Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Viele verfluchen nicht das Leben, sondernihrLeben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Es erkennt der Mensch in dem Dasein der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.

Schubert, Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens, 1806

Aber alle kräftige[n] Menschen lieben das Leben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 3

Das Leben ist der Güter höchstes, und das schlimmste Übel ist der Tod.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 3

Ein Held ist, wer das Leben Großem opfert. Wer's für ein Nichts vergeudet ist ein Tor.

Grillparzer, Das goldene Vließ. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen (Der Gastfreund, Die Argonauten, Medea), 1819

Gescheit gedacht und dumm gehandelt, so bin ich mein’ Tage durchs Leben gewandelt.

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Leben, wohl dem, dem es spendet Freude, Kinder, täglich Brot, Doch das Beste, was es sendet, Ist das Wissen, daß es endet, Ist der Ausgang, ist der Tod.

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Man muß die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

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Ich möchte noch wirken und schaffen und tun und atmen eine Weile, denn um im Grabe auszuruhn, hat's nimmer Not noch Eile.

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Ich muß leben, aber ewig wird es ja wohl nicht mehr dauern.

Fontane, Effi Briest, 1896

Man kann leben, ohne ein einziges Mal gefragt zu haben, was Leben ist und was Tod.

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Das Leben des Menschen ist der von Gott verordnete Fortbildungskurs – ein ganz anderer als der, der hier oder dort von der Obrigkeit angeordnet wird.

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Lebe dein Leben so, daß du dein Tagebuch nicht zu verstecken brauchst.

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Bevor du weißt, was Leben heißt, ist die Hälfte weg zumeist.

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Warm ist das Leben, kalt ist der Tod.

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Das Leben liebt das Gleichgewicht.

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Das eigene Leben bleibt jedem Manne ein Rätsel.

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Das Leben ist ein strenger Lehrer mit einem großen Stock.

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Das, was größer ist als wir, lehrt alle Lebewesen, was sie tun sollen. Wir sind wie die Blumen. Wir leben und wir sterben, und aus uns selbst heraus wissen wir nichts. Aber das, was größer ist als wir, lehrt uns – lehrt uns, wie wir leben sollen.

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Es gilt zu erkennen, daß die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

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