Leben Sprüche – sinn

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Es ist die Kunst - zu leben!

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Du mußt das Leben nicht verstehen Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und laß dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Mir zur Feier, 1909

Wir müssen unser Dasein soweit, als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muß darin möglich sein.

Rilke, Briefe an einen jungen Dichter (Franz Xaver Kappus), 1903-1908. 12. August 1904

Vergessen Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!

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Zwischen Saat und Sense Das beste Werk auf Erden ist: Korn in die Scholle säen, Und aller Freuden vollste ist: die schweren Schwaden mähen. Rund geht der Wurf des Säemanns und rund des Mähders Eisen, Des ganzen Lebens Auf und Ab liegt mitten diesen Kreisen.

Bierbaum, O. J., Gedichte. Irrgarten der Liebe, 1901

So möcht' ich leben, daß ich hätte, wenn ich scheide, Gelebet mir zur Lust und andern nicht zu Leide.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Das Leben ist nur dem an steten Wonnen reich, Der frohbewußt es sich und andern lebt zugleich.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Dein Leben ist ein Strom: o laß dich's nicht verdrießen, Durch manchen Berg gehemmt, dem Meere zuzufließen!

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Man lebt nicht zweimal, und wie groß ist deren Zahl, Die leben auf der Welt auch einmal nicht einmal!

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Des Menschen Leben gleicht der Kerze im Wind, dem Frost auf den Ziegeln.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

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Unser Leben ist Leben wecken.

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Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

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Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: entstehen, leben und sterben. Er ist sich des Entstehens nicht bewußt, er leidet beim Sterben und er vergißt zu leben.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Ein elendes Leben zu ertragen ist eine Pein; ein glücklicheres zu verlieren eine Qual: beides kommt auf eins hinaus.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie für die, die denken.

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Dazu bleiben wir nicht ewig unter den Sternen und unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke auf der ganzen Bahn unsrer Existenz.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Passe-Tems. Zwischen mir und meinem Vetter in der Schneiderstunde (Twilight)

Wir sind nicht umsonst in diese Welt gesetzt; wir sollen hier reif für eine andre werden.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. 7. Band, 1802. Aus: Valet an meine Leser

Und ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.

Dickens, David Copperfield (David Copperfield or The Personal History, Adventures, Experience and Observation of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery (Which He Never Meant to Publish on Any Account)), 1849/50

Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.

Gellert, Geistliche Oden und Lieder, 1757

Wahrhaft lebt, wer im Tod besteht.

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