Leben Sprüche – sinn

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Das Leben ist wie eine Zigarre; wenn sie mit Verstand und Geschmack verbrannt wird, schmeckt auch der letzte Rest noch gut; wenn sie unsinnig verpafft wird, brennt sie schief, und das Ende stinkt.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Alles Leben ist ein Weg zur Ruhe. Das tröste dich.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Folg deinem innern Sinn, und nach einem Leben voll Zweifel wird dir's doch zur Gewissheit: Hinter dem, was wir schauen und erleben, webt in heiligem Geheimnis eine unbekannte Welt.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Das Leben Leben, bitter und süß: Lieben ein Teilchen, Hassen ein Weilchen − doch, sei gegrüßt!

Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Erstes Buch: Ja. Gedichte (1929)

Es ist zuweilen schwer, die Zahl zu finden, in welcher die Brüche des Lebens ohne Rest aufgehen.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist ein Fehler zu denken, das Leben schulde uns etwas.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es gibt kein Leben, das nur aus Siegen besteht.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Wenn ihr doch lerntet, dass Leben nichts heißt, als den Kranz runden und zu seinem Ursprung zurückkehren!

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Wer grübelt, was das Leben sei, der hat es nie gekannt.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Besser einäugig leben, als zweiäugig sterben.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Das ist das Leben. Überall Irrtum, allenthalben Fallstricke!

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)

Die Seifenblasen des Lebens werden zerstochen durch "Wenns" und "Abers".

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Das Leben brennt langsam alles Verlangen nach Leben aus dem Mann, der wahrlich lebt.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Das Leben ist eine kleine Insel im großen Ozean des Todes.

Hohenemser, Aphorismen, 1918

Im Omnibus des Lebens fährt mancher blinde Passagier auf dem ersten Platz.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Manchmal fällt es uns plötzlich wie Zentnergewicht aufs Herz, dass wir um unser Leben, unser einzigstes Gut, so elend betrogen werden, es so sinnlos vertrödeln müssen.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Erwarte vom Leben weder Erfüllung noch Erfahrung. Das Leben ist ein Ding, zusammengeflickt aus Zufälligkeiten, zusammenhanglos in seinen Äußerungen, ohne jenen zarten Zusammenhang zwischen Form und Geist, der dem artistischen und dem kritischen Temperament allein Befriedigung zu gewähren vermag.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Wer dem Leben naht, wird immer davon verwundet. Immer währt es zu lang oder nicht lang genug.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)