Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben sinn

Kein Zeichen von Weisheit ist es, glaube mir, zu sagen: Ich werde leben. Zu spät ist das morgige Leben: Lebe heute!

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 1,15 Übers. Internet Originaltext: Non est, crede mihi, sapientis dicere: vivam. Sera nimis vita est crastina: vive hodie!

Leben bedeutet nicht, am Leben zu sein, sondern gesund zu sein.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 6,70 Übers. Internet Originaltext: Non est vivere, sed valere vita est.

Das Leben fordert – nicht unverschämt – das, was übrig bleibt, wenn der Ruhm hat, was genug ist.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 1, 49 Übers. Internet Originaltext: Non inpudenter vita quod relictum est petit, cum fama quod satis est habet.

Warum nur streben wir in unserem kurzen Leben so entschlossen nach so vielen Dingen?

Horaz, Gedichte (Carmina). 2,16 Übers. Internet Originaltext: Quid brevi fortes iaculamur aevo multa?

Was wird mit mir, dem das Leben angenehm ist, wenn du lebst, schwer aber, wenn es anders kommt?

Horaz, Epoden (Epodes), um 30 v. Chr. 1. Übers. Internet Originaltext: Quid nos, quibus te vita se superstite, iucundas, si contra, gravis?

Zögert noch jemand, wenn er weiß, was es bedeutet zu leben?

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 5, 20. Übers. Internet Originaltext: Quisquam vivere cum sciat, moratur?

Für das Lebendige ist kein Ersatz.

Novalis, Schriften, 4 Bde., hg. von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Leipzig 1929. Briefe

Wer das Glück und die Liebe kennt, lebt erst. Das andere ist nur ein Scheinleben, man arbeitet, um zu essen, und lebt, um zu sterben. Amen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Leben heißt: das Wesentliche vor dem Unwesentlichen herausfühlen und tun.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Das Leben des Menschen ist eine ununterbrochene Pendelbewegung zwischen Selbstüberhebung und Selbstunterschätzung.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Das Leben ist etwas wie Farben, Töne und Kraft.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. 1942, Kunstfragmente

Manche Leute führen Seiltänzerexistenzen; sie halten sich nur mit Balanzierstangen aufrecht, erfassen vor dem Absturz schnell ein rettendes Seil, schaukeln sich aber gleich wieder lächelnd daran hin und her in erheuchelter Sicherheit, ihr Publikum dabei von oben herab grüßend.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Das Leben ist ein moralisches Prinzip.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. 567, Bruchstücke Philosophischer Enzyklopädistik

Leben ist Naturfreiheit – sinnliche Freiheit.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. 511, Bruchstücke Philosophischer Enzyklopädistik

Leben heißt: die Bestimmung einer jeden Stunde fühlen und danach handeln.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Das Rätsel des Lebens lässt jeder auf seine Weise ungelöst.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Ein Springbrunnen inmitten eines Flusses, das ist ein Sinnbild für das Leben der Meisten.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Das Leben ist ein Vermögen, welches jeder besitzt. Viele sind Geizhälse, welche nichts damit tun, als es hüten; andere geben es aus.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Wir leben nicht um der Erfüllungen, sondern um der Geheimnisse willen.

Peters, Aphorismen, 1931

Kein Leben ist zu niedrig, aus dem ein Augenpaar emporzublicken vermag.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Den Stand unseres Lebens erkennen wir an den zunehmenden Erinnerungen und den abnehmenden Erwartungen.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927