Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Wenn du mir vorüberwandelst, Und dein Kleid berührt mich nur, Jubelt dir mein Herz, und stürmisch Folgt es deiner schönen Spur. Dann drehst du dich um, und schaust mich Mit den großen Augen an, Und mein Herz ist so erschrocken, Daß es kaum dir folgen kann.
Ach, ich sehne mich nach Tränen, Liebestränen, schmerzenmild, Und ich fürchte, dieses Sehnen Wird am Ende noch erfüllt. Ach, der Liebe süßes Elend Und der Liebe bittre Lust Schleicht sich wieder, himmlisch quälend, In die kaum genesne Brust.
Die blauen Frühlingsaugen Schaun aus dem Gras hervor; Das sind die lieben Veilchen, Die ich zum Strauß erkor. Ich pflücke sie und denke, Und die Gedanken all, Die mir im Herzen seufzen, Singt laut die Nachtigall. Ja, was ich denke, singt sie Lautschmetternd, daß es schallt; Mein zärtliches Geheimnis Weiß schon der ganze Wald.
Es hat die warme Frühlingsnacht Die Blumen hervorgetrieben, Und nimmt mein Herz sich nicht in acht, So wird es sich wieder verlieben. Doch welche von den Blumen all'n Wird mir das Herz umgarnen? Es wollen die singenden Nachtigall'n Mich vor der Lilie warnen.
Emma, sage mir die Wahrheit: Ward ich närrisch durch die Liebe? Oder ist die Liebe selber Nur die Folge meiner Narrheit? Ach! mich quälet, teure Emma, Außer meiner tollen Liebe, Außer meiner Liebestollheit, Obendrein noch dies Dilemma.
Ernst ist der Frühling, seine Träume Sind traurig, jede Blume schaut Von Schmerz bewegt, es bebt geheime Wehmut im Nachtigallenlaut. O lächle nicht, geliebte Schöne, So freundlich heiter, lächle nicht! O, weine lieber, eine Träne Küß ich so gern dir vom Gesicht
Wie die Nelken duftig atmen! Wie die Sterne, ein Gewimmel Goldner Bienen, ängstlich schimmern An dem veilchenblauen Himmel! Aus dem Dunkel der Kastanien Glänzt das Landhaus, weiß und lüstern, Und ich hör die Glastür klirren Und die liebe Stimme flüstern. Holdes Zittern, süßes Beben, Furchtsam zärtliches Umschlingen – Und die jungen Rosen lauschen, Und die Nachtigallen singen.
Es haben unsre Herzen Geschlossen die heil'ge Allianz; Sie lagen fest aneinander, Und sie verstanden sich ganz. Ach, nur die junge Rose, Die deine Brust geschmückt, Die arme Bundesgenossin, Sie wurde fast zerdrückt.
Die beiden Sie trug den Becher in der Hand – Ihr Kinn und Mund glichen seinem Rand –, So leicht und sicher war ihr Gang, Kein Tropfen aus dem Becher sprang. So leicht und fest war seine Hand: Er ritt auf einem jungen Pferde, Und mit nachlässiger Gebärde Erzwang er, daß es zitternd stand. Jedoch, wenn er aus ihrer Hand Den leichten Becher nehmen sollte, So war es beiden allzu schwer: Denn beide bebten sie so sehr, Daß keine Hand die andre fand Und dunkler Wein am Boden rollte.
Wie des Mondes Abbild zittert In den wilden Meereswogen, Und er selber still und sicher Wandelt an dem Himmelsbogen: Also wandelst du, Geliebte, Still und sicher, und es zittert Nur dein Abbild mir im Herzen, Weil mein eignes Herz erschüttert.
Die schönen Augen der Frühlingsnacht, Sie schauen so tröstend nieder: Hat dich die Liebe so kleinlich gemacht, Die Liebe, sie hebt dich wieder.
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber. Wollte dieser Gott nicht auch Richter sein? Aber der Liebende liebt jenseits von Lohn und Vergeltung.
Der Liebestrieb ist stärker als der Selbsterhaltungstrieb. Selbst Tiere, die instinktstarken, bestätigen es.
Liebe ist nicht Umklammern, bis man keine Luft mehr kriegt. Liebe ist umarmen, bis man wieder frei atmen kann.
Wohlbegründet hingegen ist die unmittelbare Überzeugung, welche der Anblick edler Handlungen hervorruft, dass der Geist der Liebe, der diesen seiner Feinde schonen, jenen des zuvor nie Gesehenen sich mit Lebensgefahr annehmen heißt, nimmermehr verfliegen und zu Nichts werden kann.
Die Liebe Ohne Liebe Lebe, wer da kann! Wenn er auch ein Mensch schon bliebe, Bleibt er doch kein Mann. Süße Liebe, Mach mein Leben süß! Stille nie die regen Triebe Sonder Hindernis. Schmachten lassen Sei der Schönen Pflicht! Nur uns ewig schmachten lassen, Dieses sei sie nicht.
Nur zu! Schön prangt im Silbertau die junge Rose, Den ihr der Morgen in den Busen rollte, Sie blüht als ob sie nie verblühen wollte Und ahnet nichts vom letzten Blumenlose. Der Adler schwebt hinan ins Grenzenlose, Sein Auge trinkt sich voll von sprühndem Golde; Er ist der Tor nicht, daß er fragen sollte, Ob er das Haupt nicht an die Wölbung stoße. Mag denn der Jugend Blume uns verbleichen, Noch glänzet sie und reizt unwiderstehlich; Wer will zu früh so süßem Trug entsagen? Und Liebe, darf sie nicht dem Adler gleichen? Doch fürchtet sie; auch fürchten ist ihr selig, Denn all ihr Glück, was ist's? ein endlos Wagen!
Liebe ist unser Königreich aus dem Paradiese; worüber wir mit Liebe herrschen, das ist gewiß unser. Je weiter wir also dieses verbreiten, und je enger zugleich es an uns ziehen können, desto weiser und glücklicher sind wir, in den rechten Schranken des menschlichen Lebens.
Ach die Liebe, Freude, Wärme und Wonne, die ich nicht hinzubringe, wird mir der andere nicht geben, und mit einem ganzen Herzen voll Seligkeit werde ich den andern nicht beglücken, der kalt und kraftlos vor mir steht.
O Freunde, liebt mich nicht, niemals den, der ich bin; doch was ich werden möchte, das, das liebt an mir!