Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

5474 Sprüche in dieser Kategorie

Dies ist das Ewige, daß man Liebe habe und Liebe bewahre bis ans Ende.

Internet

Du liebst mich nicht, du liebst mich nicht, Das kümmert mich gar wenig; Schau ich dir nur ins Angesicht, So bin ich froh wie'n König.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827

Seepferdchen Als ich noch ein Seepferdchen war, Im vorigen Leben, Wie war das wonnig, wunderbar Unter Wasser zu schweben. In den träumenden Fluten Wogte, wie Güte, das Haar Der zierlichsten aller Seestuten, Die meine Geliebte war. Wir senkten uns still oder stiegen, Tanzten harmonisch um einand, Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand, Wie Wolken sich in Wolken wiegen. Sie spielte manchmal graziöses Entfliehn, Auf daß ich ihr folge, sie hasche, Und legte mir einmal im Ansichziehn Eierchen in die Tasche. Sie blickte traurig und stellte sich froh, Schnappte nach einem Wasserfloh Und ringelte sich An einem Stengelchen fest und sprach so: Ich Hebe dich! Du wieherst nicht, du äpfelst nicht, Du trägst ein farbloses Panzerkleid Und hast ein bekümmertes altes Gesicht, Als wüßtest du um kommendes Leid. Seestütchen! Schnörkelchen! Ringelnaß! Wann war wohl das? Und wer bedauert wohl später meine restlichen Knochen? Es ist beinahe so, daß ich weine – Lollo hat das vertrocknete, kleine Schmerzverkrümmte Seepferd zerbrochen.

Ringelnatz, J., Gedichte. Allerdings, 1928

Jede Frau flößt eine Art Zuneigung ein; und mehr noch, die gleiche Frau kann man auf verschiedene Weise lieben, je nachdem sie der Zufall uns zwei oder drei Jahre früher oder später in den Weg führt, und je nachdem der Zufall will, daß man sie liebt.

Internet

Welche Nacht, welcher Mond, Wenn ich wart' auf den Freund! Bleich und kalt steh' ich da Und es zittert mein Herz. Sieh', da kommt er und singt: "Nun, wo bist du Herzlieb?" Und er reicht mir die Hand Und er küßt mir den Mund! Mein Geliebter, halt' ein! Mit dem Küssen halt' ein! Ohne Kuß schon bei dir Glüht genug mir das Blut. Ohne Kuß schon bei dir Färbt die Wange sich rot, Und es wogt meine Brust, Und es leuchtet mein Aug' Wie am Himmel der Stern!

Internet

Liebe entdeckt selbst an den kahlsten Bäumen schon des kommenden Frühlings Blütenträume.

Internet

Aber so geht es den Empfindsamen! Die Liebe spielt ihnen immer die schlimmsten Streiche.

Lessing, Emilia Galotti, 1772. 1. Akt, 6. Auftritt, Marinelli

Dem, der wahrhaft liebt, wird alles Liebe.

Internet

In jedem Aug', in dem die Liebe glüht, ist auch die Blume Schönheit aufgeblüht.

Leixner, Aus der Vogelschau, 1890

Denn das Gute, Liebe, Schöne, Leben ist's dem Lebensband.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Zahme Xenien 3, 1824

Er kommt! Er sieht! - Er liebt!

Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 1. Akt, 4. Auftritt, Marquis von Posa

Was weiß der von Liebe, der nicht gerade verachten musste, was er liebte!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Wege des Schaffenden

Männer und Frauen, die zuviel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben.

Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Wer ist arm, wenn er geliebt wird?

Internet

Ist ein Herz zu eigen … Und Liebe hat der Sterne Macht, kreist siegend über Tod und Nacht, kein Sturm, der sie vertriebe! Und blitzt deren Haß die Welt entlang, so wandelt ihren alten Gang hoch über den Wolken die Liebe.

Internet

Reine Liebe macht den Traum des Lebens zur Wahrheit.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Die Liebe, die wahrhaftig Liebe sei, und nicht bloß eine vorübergehende Begehrlichkeit, haftet nie auf Vergänglichem, sondern sie erwacht und entzündet sich und ruht allein in dem Ewigen.

Fichte, Reden an die deutsche Nation, 1808. 8. Rede: Was ein Volk sei, in der höhern Bedeutung des Worts, und was Vaterlandsliebe

Die wahre Liebe, die ihrer höhern Abstammung treu bleibt und gewiß ist, erwärmt gleich der Sonne, so weit ihre Strahlen reichen, und erhellt verklärend alles in ihrem lautern Glanz.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 17. Oktober 1825

Die Liebe ist der sanfteste und beste Lehrer der Moral. Sie mäßigt alle Leidenschaften, diejenigen ausgenommen, die sie einflößt, sie verbessert Laster und auffallende Gewohnheiten, schmilzt das Herz um und bildet das Äußere.

Rochefoucauld, De la Rochefoucault's Sätze aus der höhern Welt- und Menschenkunde, deutsch hg. von Friedrich Schulz, neue verbesserte Ausgabe 1798 (EA: 1793)

Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre ich dich: Wirf deine Liebe und Hoffnung nicht weg!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Baum am Berge

Die Liebenden fordern immer Glück voneinander, die Freunde geben es sich.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken