Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Die lieblich tun mit allen will, Die macht es keinem recht; Die Tausenden gefallen will, Gefällt nicht einem recht!
Ratsam ist und bleibt es immer Für ein junges Frauenzimmer, Einen Mann sich zu erwählen Und womöglich zu vermählen.
Des Mannes Seele beugt sich schauernd vor dem Heiligtum der hingebenden weiblichen Liebe.
Liebe schwärmt auf allen Wegen, Treue wohnt für sich allein; Liebe kommt Euch rasch entgegen, aufgesucht will Treue sein.
Daß Liebhaber und Geliebte nie Langeweile haben, wenn sie beieinander sind, kommt daher, daß sie beständig von sich selbst sprechen.
Ich möchte nicht angefangen haben zu lieben, wenn ich je aufhören könnte.
Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewißheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.
Höchste Liebe schweigt. Nein, höchste Liebe tröstet den Beleidiger.
Die Harmonie der Liebe Einst vom Schlummer überwältigt Lag ich auf der weichen Matte, Und im Traume nahte Phöbos, In der Hand die Leier haltend. Golden wiegten sich die Locken Auf der hohen Götterstirne, Und, den Feuerblick des Auges Seiner Sonne zugewendet, Griff er mutig in die Saiten. Da umrauschten Harmonien Himmlisch meine trunknen Sinne, Und das Lied des Götterjünglings Strömte feurig durch die Glieder. Plötzlich aber schwang der Sänger Auf sich von der stolzen Erde, Und, den goldnen Sternen näher, Schwand das hohe Lied des Gottes, Immer leise, immer leiser, Bis das Element des Einklangs Sich in süßes Wehn verwandelt. Da erwacht' ich, und, Apollos Liede noch begierig lauschend, Griff ich hastig nach der Leier, Um den Nachhall meines Herzens Auszuatmen in der Saiten Süß berauschendem Getöne. Doch ich suchte nur vergebens Nach der Harmonie des Gottes, Und der Saiten stimmte keine Mit dem himmlisch reinen Liede, Das mir tief im Herzen wogte. Finster starrt' ich in die Lüfte Und verwünschte meine Leier. Plötzlich aber weckten Küsse Mich aus meinen düstern Träumen. Leis' war Chloris hergeschlichen Und verscheuchte schnell den Unmut Durch das süße Spiel der Liebe. Ach, und jetzt in ihren Armen, Ihr am liebewarmen Busen, Strömte mir ein neues Leben, Neue Kraft durch alle Glieder, Und der Liebe süß'ster Einklang Wogte mir im trunknen Herzen Schöner, heiliger und reiner Als das Lied des Götterjünglings.
Wer keine Liebe fühlt, muß schmeicheln lernen, sonst kommt er nicht aus.
Die heilige Liebe Fern von Gottes Herzen, Ihrem Heimatland, Ist die Seele einsam An die Welt gebannt. Ein geheimes trauern Winkt ihr himmelwärts, Doch ihr fehlt Verständnis Für den eignen Schmerz. Bis das Lied des Himmels, Bis sich niedersenkt Liebe - und die Sehnsucht Nach der Heimat lenkt. Liebe ist die Seele, Was dem Alpenkind Der verlornen Berge Ferne Lieder sind. Darum ist der Seele, Einz'ge Ruhefrist, Wenn sie ruht, wo einzig Ihre Heimat ist.
Der Liebe Wundermacht Liebe kann nur dich erheben Aus dem Staub, der dich umwallt; Liebe nur verleiht dem Leben Heilig göttliche Gestalt. Frei ist nur, wen sie bezwungen, Glücklich nur, wen sie beglückt, Mächtig nur, wen sie durchdrungen, Und nur schön, wen sie geschmückt.
Rechte Liebe Es wogt das reiche Leben, Ein wellenreicher Strom, Mit tausendfachem Streben Rings um den ernsten Dom. Indes in seinem Frieden Nur ein Gefühl sich regt, Das, was von der Welt geschieden, Doch alles in ihr trägt. Das, in der Welt verstummend, In allen Herzen tönt; Das, sich der Welt verhüllend, Allein die Welt verschönt. So steht die rechte Liebe, Die von der Welt nicht trennt, Und, mitten im Gedränge, Doch hoch und einsam brennt.
Gebet um Liebe O ew'ge Liebe, heil'ge mich Mit deinen sanften Gluten, In meine Seele senke dich, Wenn meine Wunden bluten! Wenn ich aus dieser wüsten Welt Nach Licht und Rettung spähe, Ist nichts, was meine Hoffnung hält, Als deine sel'ge Nähe! O halte mich in deinem Arm, Mir graut vor dem Erkalten, Und mach' das Herz mir hell und warm Bis in die tiefsten Falten. Mit deiner Glut verzehre mich, In dir laß mich vergehen, Ich will nicht mich, ich will nur dich, In dir nur auferstehen! Du wirst mich einst aus aller Not Auf deinen Flügel heben, Denn außer dir ist Nacht und Tod, Und in dir Licht und Leben!
Liebe ist dein Meister, denn sie meistert dich! Und der, den eine Närrin spannt ins Joch, Den kann man nicht ins Buch der Weisen schreiben.
Lied des Narren Ach Geliebte, wohin irrst du? Bleib bei mir, denn mich verwirrst du. Der ich laut singe und leis. Reis nicht weiter, sei so nett, Reisen enden stets im Bett, Wie der Jedermann gut weiß. Was ist Liebe? Nichts für morgen. Wer heut lacht, braucht sich nicht sorgen. Was mal wird, geht schnell vorbei. Warten, das ist ungesund Küß mich, Liebste, auf den Mund – Jugend, ach, good bye, good bye.
Gib, Liebe, Flügel mir, hinaufzuschweben Gleich einer Taube sehnend himmelwärts Und ew'ge Rast zu finden für mein Leben In des Erlösers lieberfülltem Herz!
Lied der Helena Oft ists der eigne Geist, der Rettung schafft, Die wir beim Himmel suchen. Unsrer Kraft Verleiht er freien Raum, und nur dem Trägen, Dem Willenlosen stellt er sich entgegen. Mein Liebesmut die höchste Höh ersteigt – Doch naht mir nicht, was sich dem Auge zeigt. Des Glückes weitsten Raum vereint Natur, Daß sich das Fernste küßt wie Gleiches nur. Wer klügelnd abwägt und dem Ziel entsagt, Weil er vor dem, was nie geschehn, verzagt, Erreicht das Größte nie. Wann rang nach Liebe ein volles Herz und fand nicht Gegenliebe?
Nun hast du mir den ersten Schmerz getan, Der aber traf. Du schläfst, du harter, unbarmherz'ger Mann, Den Todesschlaf. Es blicket die Verlaßne vor sich hin, Die Welt ist leer. Geliebet hab' ich und gelebt, ich bin Nicht lebend mehr. Ich zieh mich in mein Innres still zurück, Der Schleier fällt, Da hab' ich dich und mein vergangnes Glück, Du meine Welt!
Es ist ein großer und häufiger Irrtum, zu glauben, man werde liebenswürdig, weil man liebt.