Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
5474 Sprüche in dieser Kategorie
Gigerlette Fräulein Gigerlette Lud mich ein zum Thee. Ihre Toilette War gestimmt auf Schnee; Ganz wie Pierrette War sie angethan. Selbst ein Mönch, ich wette, Sähe Gigerlette Wohlgefällig an. War ein rotes Zimmer, Drin sie mich empfing, Gelber Kerzenschimmer In dem Raume hing. Und sie war wie immer Leben und Esprit. Nie vergeß ichs, nimmer: Weinrot war das Zimmer, Blütenweiß war sie. Und im Trab mit Vieren Fuhren wir zu zweit In das Land spazieren, Das heißt Heiterkeit. Daß wir nicht verlieren Zügel, Ziel und Lauf, Saß bei dem Kutschieren Mit den heißen Vieren Amor hinten auf.
Wer am meisten liebt, wird tyrannisiert und, was noch schlimmer ist, früher oder später verlassen.
Du hast so viele Lieben um dich und genießest so wenig ihre Liebe.
Die Liebe ruhet nicht; sie kann in ihren Wirkungen und in ihrem Wohltun gestöret und gehindert werden; aber sie hört nicht auf zu lieben, wie die Sonne nicht aufhört zu scheinen.
Wunder der Liebe Mondbeglänzte Zaubernacht, Die den Sinn gefangen hält, Wundervolle Märchenwelt, Steig auf in der alten Pracht! Liebe läßt sich suchen, finden, Niemals lernen oder lehren, Wer will da die Flamm entzünden, Ohne selbst sich zu verzehren, Muß sich reinigen der Sünden. Alles schläft, weil er noch wacht, Wann der Stern der Liebe lacht, Goldne Augen auf ihn blicken, Schaut er trunken von Entzücken Mondbeglänzte Zaubernacht. Aber nie darf er erschrecken, Wenn sich Wolken dunkel jagen, Finsternis die Sterne decken, Kaum der Mond es noch will wagen, Einen Schimmer zu erwecken. Ewig steht der Liebe Zelt, Von dem eignen Licht erhellt, Aber Mut nur kann zerbrechen, Was die Furcht will ewig schwächen, Die den Sinn gefangen hält. Keiner Liebe hat gefunden, Dem ein trüber Ernst beschieden, Flüchtig sind die goldnen Stunden, Welche immer den vermieden, Den die bleiche Sorg umwunden: Wer die Schlange an sich hält, Dem ist Schatten vorgestellt, Alles, was die Dichter sangen, Nennt der Arme, eingefangen, Wundervolle Märchenwelt. Herz im Glauben auferblühend Fühlt alsbald die goldnen Scheine, Die es lieblich in sich ziehend Macht zu eigen sich und seine, In der schönsten Flamme glühend. Ist das Opfer angefacht, Wird's dem Himmel dargebracht, Hat dich Liebe angenommen, Auf dem Altar hell entglommen Steig auf in der alten Pracht.
Sie war ein Kind vor wenig Tagen, Sie ist es nicht mehr, wahrlich nein! Bald ist die Blume aufgeschlagen, Bald hüllt sie halb sich wieder ein. Wen kann ich um das Wunder fragen? Wie? oder täuscht mich holder Schein? Sie spricht so ganz mit Kindersinne, So fromm ist ihrer Augen Spiel; Doch großer Dinge werd' ich inne, Ich schau' in Tiefen ohne Ziel. Ja! Wunder sind's der süßen Minne, Die Minne hat der Wunder viel.
Der Brunnen des Lebens ist die Liebe, und wer in der Liebe nicht ist, der ist tot, wie St. Johannes spricht in seiner Epistel.
Zur Liebe kann man niemand zwingen. Nur die Liebe selbst weckt Gegenliebe.
Durch Liebe verzehren, Durch falschen Trost sich nähren – Ist ein bitt'rer Selbstbetrug.
Die Liebe ist der Hunger der Seele. Sie ist da, sie ist wirklich – wie der leibliche Hunger. Und sie schließt ein Bedürfen in sich, ohne dessen Befriedigung der Tod eintritt.
Es freut mich jedesmal in die Seele, wenn ich von einem Menschen höre, der bei einer Leidenschaft den Kopf immer noch oben behält, und Braut und Bräutigam für etwas Bessers vergessen kann.
Eros ist ein gewalttätiger Tyrann.
Husten, Liebe, Feuer, Sorgen, halten sich nicht lang verborgen.
Nur der ist etwas, der etwas liebt.
Die Liebe ist die Poesie der Sinne.
Was ist die Welt, wenn sie mit dir Durch Liebe nicht verbunden? Was ist die Welt, wenn du in ihr Nicht Liebe hast gefunden?
Ich wand ein Sträußchen morgens früh, Das ich der Liebsten schickte; Nicht ließ ich sagen ihr, von wem Und wer die Blumen pflückte. Doch als ich abends kam zum Tanz Und tat verstohlen und sachte, Da trug sie die Nelken am Busenlatz Und schaute mich an und lachte.
Lieb ohne Worte Mich erfüllt Liebestoben zu dir! Ich bin deinst, als ob einst wir vereinigst. Sei du meinst! Komm Liebchenstche zu mir – ich vergehste sonst sehnsuchtstgepeinigst. Achst, achst, schwachst schwachst arms Wortleinstche, was? – – – Genug denn, auch du, auch du liebsest. Fühls, fühls ganzst ohne Worte: sei Meinstlein! Ich sehne dich sprachlosestes.
Am Ende all meiner Wege, bist du mein Ziel Am Ende all meiner Nächte, bist du mein Morgen Am Ende all meiner Gedanken, bist du meine Ruhe Am Ende all meiner Tage, will ich in deinen Armen sein.