Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

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Die Liebe regiert den Hof, das Lager, das Wäldchen, und die Menschen unten sowie die Heiligen oben, denn die Liebe ist der Himmel, und der Himmel ist die Liebe.

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XLIV Wär’ dieses Leibes träger Stoff der Geist, vermöchte keine Ferne uns zu trennen, durch Räume wär’ ich rasch dir nachgereist und wollte keine Grenze anerkennen. Und ständ’ mein Fuß gebannt am fernsten Ort, dem Geiste wahrlich wär’ zum Spott die Schranke, ich dächte über Land und Meer mich fort und schon am Ziele wäre der Gedanke. Mich tötet der Gedanke, daß ich nicht Gedanke bin, um stets dich aufzufinden: mein Element erzwingt mir den Verzicht, das Hindernis des Raums zu überwinden. Von Erd und Wasser, die in mir vereint, sind schwer die Tränen, die ich dir geweint.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

O laß, was stumme Liebe schrieb, gewähren: sie wird dich lehren, mit dem Aug' zu hören.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett XXIII. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Für keinen Liebhaber halte ich dich, Wenn du das meine mehr liebst als mich.

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Wahnwitzige, Poeten und Verliebte bestehn aus Einbildung. Der eine sieht mehr Teufel, als die weite Hölle faßt: der Tolle nämlich; der Verliebte sieht nicht minder irr.

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 1600

Die wahre Liebe will nichts als lieben.

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Das Edelste an der Liebe ist das Vertrauen zueinander.

Grosse, Untreu aus Mitleid, 1868

Ein Narr ist eher von der Narrheit zu curirn als ein Liebhaber von der Lieb.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Ich werde meineidig (welches doch ein großer Beweis von Treulosigkeit), wenn ich liebe: Und wie kann das echte Lieben sein, welches mit Untreue begonnen wird?

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

So wie es nicht zwei Götter im Himmel gibt, so gibt es nicht zwei, die sich wahrhaft lieben auf Erden.

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Liebe ist die gangbarste Münze aller Völker und aller Zeiten.

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Liebe bringt dich zum Lächeln, wenn du eigentlich müde bist.

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Sag, womit ist zu vergleichen der getäuschten Liebe Pein? Frag den Garten, dessen Blumen schneien in den Frühling ein.

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So drückend ist kein Menschenlos auf Erden, Es kann erleuchtet durch die Liebe werden.

Lingg, H., Gedichte

Doch Lieb, in Frauenaugen erst gelernt, Lebt nicht allein, vermauert im Gehirn, Nein, mit der Regung aller edler Geister Strömt sie gedankenschnell durch jede Kraft Und zeugt jedweder Kraft zwiefache Kraft, Weit höher als ihr Wirken und ihr Amt. Die feinste Schärfe leiht sie dem Gesicht: Wer liebt, des Auge schaut den Adler blind! Wer liebt, des Ohr vernimmt den schwächsten Laut.

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

Wer je gelebt in Liebesarmen Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen; Und müßt' er sterben fern, allein, Er fühlte noch die sel'ge Stunde, Wo er gelebt an ihrem Munde, Und noch im Tode ist sie sein.

Storm, T., Gedichte

Lulu Ich liebe nicht den Hundetrab Alltäglichen Verkehres; Ich liebe das wogende Auf und Ab Des tosenden Weltenmeeres. Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst, Urewige Wissenschaft ist, Die Liebe, die heilige Himmelsgunst, Die irdische Riesenkraft ist. Mein ganzes Innre erfülle der Mann Mit Wucht und mit seelischer Größe. Aufjauchzend vor Stolz enthüll' ich ihm dann, Aufjauchzend vor Glück meine Blöße.

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Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du es den ganzen Tag alleine gelassen hast.

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Ich hab' eine glitzernde Perle gekannt, Mich däuchte sie wunderfein – Doch als ich sie hielt in meiner Hand, War's nur ein Kieselstein. Ich hab‘ eine rote Rose gepflückt, Zart wie des Lenzes Hauch, Doch als ich damit meinen Busen geschmückt, Auch ein Herz, ein Herz wurde mir gesandt, Ich glaubte es liebend – heiß; Doch als ich das Herz an meines band, War's fühllos kalt wie Eis. – Johanna Ambrosius

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Die Liebe, die uns folgt, wird oft lästig, doch dankt man ihr als Liebe.

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Jüngst als Lisettchen im Fenster saß, Da kam Herr Filidor Und küßte sie, Umschlang ihr weiches, weißes Knie; Und sagt ihr was ins Ohr, Ich weiß nicht was. Dann gingen beide fort, er und sie, Und lagerten sich hier, Im hohen Gras Und triebens frei in Scherz und Spaß; Er spielte viel mit ihr, Ich weiß nicht wie. Zum Spiele hatt er viel Genie, Er triebs gar mancherlei, Bald so, bald so, Da wars das gute Mädel froh, Doch seufzte sie dabei, Ich weiß nicht wie? Das Ding behagt dem Herren baß Oft gings da capo an? Doch hieß es drauf, Nach manchem, manchem Mondenlauf, Er hab ihr was getan; Ich weiß nicht was.

Novalis, Gedichte. Ich weiß nicht was. Ballade