Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

5474 Sprüche in dieser Kategorie

Brichst du den Bund, so ist's nicht anzufechten; das Recht der Liebe ruht ja nicht auf Rechten.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett XLIX. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Bisher ist noch jede Liebe eines natürlichen Todes gestorben.

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Ein Herz, das nichts zu lieben hat, Wird allgemach erkalten – Bleibt unbelastet der Magnet, Kann bald er nichts mehr halten.

Leixner, Deutsche Worte, 1887

Amor, der schlaue Plagegeist des menschlichen Geschlechts.

Cervantes, Der Eifersüchtige von Extremadura (El celoso extremeño), 1613

Mangelhafte Schöpfung Zwei Augen, Dich zu sehen, Zwei Ohren, Dich zu hören, Zwei Arme, Dich zu fassen, Und, ach, um Dich zu küssen, Nur einen Mund, o Holde! Das will mir gar nicht passen!

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Die Luft ist voll von deinem Duft Die Luft ist voll von deinem Duft, O süßer Leib du von Jasmin! Die Uhr schlägt drei. Am Horizont Die ersten rosa Wolken ziehn. Die ersten rosa Wolken ziehn Am Horizont. Die Uhr schlägt drei. O süßer Lieb du von Jasmin, Die Luft ist voll von deinem Duft!

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Lebe wohl! Eine dicke Tigerschlange liegt müde um mein Herz geringelt ihre satten Augen thun sich zu. Einmal züngelt ihre dünne Zunge noch. Sie schläft ... Lebe wohl, mein blutend Täubchen Du.

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Du Da du getreten in mein Leben ein, Da wich die Nacht dem hellen Morgenschein; Weit offen stand des Himmels festlich Tor, Und eine Rosenlandschaft stieg empor.

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Im Allgemeinen: Der Jüngling schwört es und der Mann vergißt es. Der sagt: so soll es sein! und der: so ist es.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.

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Nur die Liebe vermag alle Knoten zu lösen.

Tolstoi, Tagebücher. 1900

Die Liebe stirbt nicht; wie sollte sie aber leben ohne Wiedervereinigung?

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Nach dem Tode seiner Gattin zu Pfarrer Stein

Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.

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Fühl alle Lust, fühl alle Pein Zu lieben und geliebt zu sein, So kannst du hier auf Erden Schon ewig selig werden.

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Zur Unzeit Ich wollte, wie gerne, dich herzen, Dich wiegen in meinem Arm, Dich drücken an meinem Herzen, Dich hegen so traut und so warm. Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann; Und wollt ich an dich mich schmiegen, Ich täte nicht weise daran. Wohl zieht vom strengen Norden Ein trübes Gewölk herauf, Ich bin ganz stille geworden, Ich schlage die Augen nicht auf.

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Auf einmal faßt die Rosenpflückerin Die volle Knospe seines Lebensgliedes, und an dem Schreck des Unterschiedes schwinden die linden Gärten in ihr hin.

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XLI Die Lust an leichter Sünde, wenn ich weit bisweilen deinem Herzen, wohl entsprach sie deiner Jugend, deiner Herrlichkeit; denn wo du weilst, folgt dir Verführung nach. Du bist so willig, leicht drum zu gewinnen, du bist so schön, als Beute drum begehrt; und wann versagte sich mit spröden Sinnen ein Weibgeborner, wenn ein Weib gewährt? Und dennoch will ich dir zur Warnung sagen: Laß deine süßen Lüste nicht zu frei, die dich in diesen tollen Taumel jagen, worin du zweifach brechen mußt die Treu – die ihre, da dein Reiz sie hat geblendet, die deine, da er sich mir abgewendet.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Segen denen, die gefunden Früher Liebe Rosenstunden!

Goethe, Zu Schillers und Ifflands Andenken. Nachspiel zu den Hagestolzen, 1815

Lieben und geliebt zu werden ist menschlich. Aber lieben um der Liebe Willen ist engelsgleich.

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Liebe ist klüger als Ehrgeiz.

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Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Wege des Schaffenden