Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

5474 Sprüche in dieser Kategorie

Wer nicht liebt, dem wird nicht Liebe werden.

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Wie bitter ein geleerter Kelch! wie endet Jedweder Traum, den uns ein Rausch gesendet, Mit Schrecken! - Jung - o, wie das hofft und glüht! Doch später, wenn die Seel' gesättigt beben Wir, wenn das Aug' zurück aufs Leben Vom andern Rand des Horizontes sieht.

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Die Liebe trägt alles zum himmlischen Reich.

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Jeder fromme Mensch ist ein Wort, ein Blick des All-Liebenden; denn die Liebe zu Gott ist das Göttliche, und ihn meint das Herz in jedem Herz.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Zweiter Band. 14. Jobelperiode. 66. Zykel

Verzicht', o Herz, auf Rettung, Dich wagend in der Liebe Meer! Denn tausend Nachen schwimmen Zertrümmert am Gestad' umher!

Daumer, Polydora, ein weltpoetisches Liederbuch, 2 Bde., 1855. Türkisch

LXXV Was Brot dem Leibe, bist du meiner Seele, was dürrer Saat der Regen, bist du mir, der ich um deine Ruh mich rastlos quäle, wie es dem Geizhals geht mit seiner Gier. Bald möcht’ ich prahlend meinen Schatz genießen, bald zittr’ ich, daß die Zeit ihn bald mir stiehlt; bald wünsch ich, ganz mit dir mich einzuschließen, bald, daß mein Glück sich aller Welt empfiehlt. Bald schwelgt mein Blick in deiner Schönheitsfülle, um bald nach deinem Blicke zu verschmachten, und keine andre Lust bleibt Wunsch und Wille, als deiner Lust beseligt nachzutrachten. So fühl ich täglich, wechselnd auf der Stelle, mich bald im Himmel, bald mich in der Hölle.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Der Wirtin Töchterlein Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein, Bei einer Frau Wirtin, da kehrten sie ein: "Frau Wirtin, hat Sie gut Bier und Wein? Wo hat Sie Ihr schönes Töchterlein?" "Mein Bier und Wein ist frisch und klar. Mein Töchterlein liegt auf der Totenbahr'." Und als sie traten zur Kammer hinein, Da lag sie in einem schwarzen Schrein. Der erste, der schlug den Schleier zurück Und schaute sie an mit traurigem Blick: "Ach, lebtest du noch, du schöne Maid! Ich würde dich lieben von 'dieser Zeit." Der zweite deckte den Schleier zu Und kehrte sich ab und weinte dazu: "Adi, daß du liegst auf der Totenbahr'! Ich hab' diich geliebet so manches Jahr." Der dritte hüb ihn wieder sogleich Und küßte sie an den Mund so bleich: "Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich noch heut' Und werde dich lieben in Ewigkeit."

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Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend.

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Tief sieht die Liebe. Sie sieht alle Schwächen des Geliebten. Darum ist sie Arzt und Schleier.

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Was je uns knüpfte,einerHoffnung Band – Wer liest die Zeichen, Die Liebe einst hineinschrieb, noch, die bleichen? Dem Pergament vergleich ichs, das die Hand Zu fassenscheut– ihm gleich verbräunt, verbrannt.

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Aus: Aus hohen Bergen

Wir Männer reden mehr, wir schwören öfter, doch unser Mund spricht lauter als das Herz. Viel Liebe legen wir in jeden Schwur, Doch in die Liebe wenig davon nur.

Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 1623

Ein ganzer Himmel war mir einst beschieden, Als deinen schönen Leib mein Arm umfangen; Der Frühling blühte, und die Lerchen sangen, Und in dies heiße Herz ergoß sich Frieden.

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Die Liebe kommt leise, aber knallt mit der Tür, wenn sie geht.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004. Standesamt Poppenbüttel

Der schönste Anblick Schön ist's, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament; Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt. Doch in Wahrheit! immer Ist's am schönsten anzusehn: Wie zwei, so sich lieben, Selig beieinander stehn.

Kerner, J., Gedichte. Die lyrischen Gedichte

Liebe: Das Land der Weichheit und Wärme.

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Die Liebe Was ist die Lieb? es ist die Lust zu dem, das uns gefellt; Das macht, daß mancher mit der Magd mehr als der Frau es helt.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Nur der vermag wahrhaft zu lieben, der Gott liebt.

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Es gibt keine Wahrheit außerhalb der Liebe.

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Wie der Tag mir schleichet, Ohne dich vollbracht! Die Natur erbleichet, Rings um mich wirds Nacht. Ohne dich hüllt alles Sich in Schwermut ein, Und zur öden Wüste Wird der grünste Hain. Kommt der Abend endlich Ohne dich heran, Lauf ich bang und suche Dich bergab, bergan. Hab ich dich verloren, Bleib ich weinend stehn, Glaub', in Schmerz versunken, Langsam zu vergehn. Wie ich ahnend zittre, Wenn dein Tritt mir schallt! Wenn ich dich erblicke, Wie das Blut mir wallt! öffnest du die Lippen, Klopft mein ganzes Herz, Deiner Hand Berühren Reißt mich himmelwärts.

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Ferne Berge seh ich glühen! Unruhvoller Wandersinn! Morgen will ich weiterziehen, Weiß der Teufel, wohin? Ja, ich will mich nur bereiten, Will – was hält mich nur zurück? Nichts wie dumme Kleinigkeiten! Zum Exempel, Dein Blick!

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Als einst ein alter Herr ein junges Mädchen freite und ihm sein schwacher Leib nichts Gutes prophezeite, sprach er zu ihr: Mein Kind, Sie wird sich ja bequemen, und wird die ehl'ge Pflicht Quartal weis von mir nehmen? Ihr Wiederfragen war, da sie sich kaum bedacht: Allein wie viel Quartal gibt's dann in einer Nacht?

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