Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
5474 Sprüche in dieser Kategorie
Verwaiste Liebe Ihr verblühet, süße Rosen, Meine Liebe trug euch nicht; Blühtet, ach, dem Hoffnungslosen, Dem der Gram die Seele bricht! Jener Tage denk' ich trauernd, Als ich, Engel, an dir hing, Auf das erste Knöspchen lauernd Früh zu meinem Garten ging; Alle Blüten, alle Früchte Noch zu deinen Füßen trug, Und vor deinem Angesichte Hoffnung in dem Herzen schlug. Ihr verblühet, süße Rosen, Meine Liebe trug euch nicht; Blühtet, ach, dem Hoffnungslosen, Dem der Gram die Seele bricht!
Leichtsinn und Schwermut sind die Geschwister der Liebe.
Die toleranten Menschen haben nicht die meiste Liebe.
Liebe bezahlt sich mit Liebe, was darüber hinaus geht, sind leere Worte.
Dulde, trage, rette, schone, vergieb, aber lieb' stets!
Aus Nun geh ich stumm an dem vorbei, Wo wir einst glücklich waren, Und träume vor mich hin: Es sei Alles wie vor zwei Jahren. Und du bist schön, und du bist gut Und hast so hohe Beine. Mir wird so loreley zumut, Und ich bin doch nicht Heine. Ich klappe meine Träume zu Und suche mir eine Freude. Auf daß ich nicht so falsch wie du Mein Stückchen Herz vergeude.
Gute Dirigenten sind in der Liebe so selten wie im Konzert. Und wenn man einmal einen erwischt, ist er so maßlos eitel, daß er wieder kein Vergnügen bereitet. Auch wie im Konzert.
Liebe den Liebenden treu und warm, – doch vergöttere keinen!
Ich fürchte nichts – nichts – als die Grenzen deiner Liebe.
Du willst sie nie und nie mehr wiedersehen? Besinne dich, mein Herz, noch ist es Zeit. Sie war so lieb. Verzeih, was auch geschehen. Sonst nimmt dich wohl beim Wort die Ewigkeit Und zwingt dich mit Gewalt zum Weitergehen Ins öde Reich der Allvergessenheit. Du rufst und rufst; vergebens sind die Worte; Ins feste Schloß dumpfdröhnend schlägt die Pforte.
Alle unsere Liebe muss Sehnsucht nach Liebe bleiben. Sobald sie mehr wird, hört sie auf, denn alle unsere Erfüllungen sind nur Sehnsuchten.
Die Lieb' ist eine Nachtigall, und die Nachtigallen haben das, daß sie im dunklen Laub des Verbotes viel reizender schlagen als auf der offenen flachen Heerstraße der Pflicht.
Oh, wenn es der Mensch sinnen könnte, daß man sich lieb haben sollte, wenn man bei einander ist, weiß ja doch kein Mensch, wenn man von einander muß!
O nur in den Minuten des Wiedersehens und der Trennung wissen es die Menschen, welche Fülle der Liebe ihr Busen verberge, und nur darin wagen sie es, der Liebe eine zitternde Zunge und ein überfließendes Auge zu geben [...].
Sternensprache Schau auf, schau auf zum Firmament, und laß von ihm dir zeigen: Von allen Sternen, die ihr kennt, hat keiner Licht zu eigen. Trotz ihrer Größe, ihrer Zahl sind sie nur Lichtverbreiter; ein jeder nimmt des andern Strahl und gibt ihn folgsam weiter. Der einz'ge Sonnenquell des Lichts ist des Allmächt'gen Liebe, und selbst auch diese wäre nichts, wenn sie nicht leuchtend bliebe. Sie geht im Strahlenkleide aus, sich selbst der Welt zu geben, macht jeden Stern zu Gottes Haus und küßt ihn wach zum Leben. Schau auf, schau auf zum Sternenzelt, und laß von ihm dir sagen: Die Liebe wird von einer Welt der andern zugetragen. Gibt sie ein Stern dem andern nicht, weil er Gott nicht verstanden, so ist er für sie ohne Licht und also nicht vorhanden.
Ach, nur nicht Mitleid für Liebe!
Weißt du, was das heißt, zu lieben und verschmäht zu werden? Das ist nicht wie sonst ein Leid. Nimmt man mir heute etwas, so lern' ich morgen, daß ich's entbehren kann. Schlägt man mir eine Wunde, so hab' ich Gelegenheit, mich im Heilen zu versuchen. Aber, behandelt man meine Liebe wie eine Thorheit, so macht man das Heiligste in meiner Brust zur Lüge.
Was sind mir Berge, Thäler, Ströme, Lieder, Was ist der Himmel, Mädchen, ohne dich? Allein zu sein – o Traumbild eitler Stunden! Denn nur zu Zweien wird das Glück gefunden.
Rinne sanft, du weiche Welle, Schöner Flachs, durch meine Hände, Daß ich dich mit stiller Schnelle Fein zum goldnen Faden wende! Du Begleiter meiner Tage Wirst nun bald zum Tuch erhoben, Dem ich alle Lust und Klage Singend, betend eingewoben. Wie so schwer bist du von Tränen, Schwer von Märchen und von Träumen, Wie so schwer vom schwülen Sehnen Nach des Lebens Myrtenbäumen! Ahnt wohl er, du traute Linne, Welch geheimnisvolle Dinge, Welchen Schatz der tiefsten Minne Ich mit dir ins Haus ihm bringe? Kühler Balsam seinen Wunden Sollst du werden, mein Gewebe – Wohl ihm, daß er mich gefunden Unter dieses Gartens Rebe! Wie durchdringt mich das Bewußtsein, Daß ich ganz sein Glück soll werden Und das Kleinod seiner Brust sein Und sein Himmel auf der Erden!
Es ist wichtiger, daß der Liebhaber gut schreibt, als daß er gut spricht. Die Männer irren sich, wenn sie glauben, die Frau, die sie erobern wollen, besonders geistreich unterhalten zu müssen. Aber einen netten Brief sollten sie schreiben können. Daher die vielen Briefsteller für Liebende.