Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Hat die Liebe einen reifen Mann erfaßt und durchdrungen, so schlingt sie sich, wie die Blutadern, durch sein ganzes Wesen und kann nur mit seinem Leben vernichtet werden.
Du ahnst gar nicht, in wie großer Gesellschaft du dich manchmal befindest, auch wenn du mit deiner Geliebten allein zu sein glaubst. Viele sind mit euch, von denen du nichts weißt: ihre vergangenen – viele, von denen sie selber nichts weiß: ihre zukünftigen Liebhaber.
Im Wiesengrunde am Baches Strand Ein allerliebstes blau' Blümlein stand; Vom süßen Dufte angezogen, Ein bunter Falter kam geflogen. Sie kosen und tändeln im Sonnenlicht, Manch herziges Wörtlein der Bunte spricht: Zu spät merkt's das Blümlein, daß der Tropf Nur "Raupen ihm setzte in den Kopf".
Geschenke gibt man, wenn man anfängt und aufhört zu lieben.
Die wirklich lieben, stehlen keine Herzen.
Daß du jeder Schürze nachgerannt, Wird dir mit Unrecht verübelt; Nur weil du niemals Liebe gekannt, Hast du so viel geliebelt.
Liebesnacht O weile, süßer Geliebter! Es trügt dich nur, noch hellt, nur wolkengetrübter, der Mond die Flur. »Doch nimmer weilen und halten die Wolken dort, es führen sie wilde Gewalten von Ort zu Ort.« Ein Traum ist alle das Treiben in dunkler Höh, doch uns muß ewig verbleiben der Sehnsucht Weh. »Ich seh' nur Kommen und Scheiden am Himmelszelt, es zieht die Seele der Leiden durch alle Welt.« Die Wolken wandern so nächtig ohn Schmerz und Lust, ich aber ziehe dich mächtig an meine Brust.
Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen.
Die physische Liebe ist ein Bedürfnis, das dem Hunger gleicht; mit dem Unterschied jedoch, daß der Mensch immer ißt, daß aber in der Liebe sein Appetit nicht so ausdauernd ist und so regelmäßig wie bei Tische.
Wir dürfen die Menschen nicht so lieben, wie die Feinschmecker ihren Hühnerbraten lieben. Alle Speisen lieben wir nur, um sie zu vernichten und uns durch sie zu erquicken. Dürfen wir aber die Menschen lieben, um sie zu vernichten? Es gibt jedoch eine Liebe des Wohlwollens, die uns dazu führt, diejenigen zu beschenken, die wir lieben.
Sicherung Du meinst, daß Nacht und Frost die Glut verscheuchten, Weil Flammen nicht mehr heiß in Dunkel schwellen – Mich sättigt wunschlos das gestillte Leuchten, In dessen Hut sich Weg und Ferne hellen. Ich spüre, wie auf immer uns vereine Der Glanz, den unvergessne Tage spenden, Und trage still, wie in geweihtem Schreine, Ihr Heiligstes in unbeschwerten Händen. Ich weiß mich fahrlos, was mir auch begegnet, Und nah, wie auch ins Ferne Schicksal ladet, Ich fühle jedes Glück von Dir gesegnet Und jede Schönheit nur durch Dich begnadet.
Dämmerung Hell weckt Dunkel Dunkel wehrt Schein Der Raum zersprengt die Räume Fetzen ertrinken in Einsamkeit! Die Seele tanzt Und Schwingt und schwingt Und Bebt im Raum Du! Meine Glieder suchen sich Meine Glieder kosen sich Meine Glieder Schwingen sinken sinken ertrinken In Unermeßlichkeit Du! Hell wehrt Dunkel Dunkel frißt Schein! Der Raum ertrinkt in Einsamkeit Die Seele Strudelt Sträubet Halt! Meine Glieder Wirbeln In Unermeßlichkeit Du! Hell ist Schein! Einsamkeit schlürft! Unermeßlichkeit strömt Zerreißt Mich In Du! Du!
Hochweise Männer gebieten, Um sich vor der Liebe zu hüten. "Die Mädchen und Frau'n Nicht anzuschau'n. Allein noch weisere riethen, Um sich vor der Liebe zu hüten, "Die Mädchen und Frau'n Recht anzuschau'n.
Was mir wohl übrig bliebe, Wenn Alles von mir flieht? Es bleibet doch die Liebe Und mit ihr manches Lied. Und mit der Liebe theil' ich Des Lebens Fröhlichkeit, Und mit den Liedern heil' ich Der Liebe Gram und Leid.
Denn der Ewge herrscht auf Erden, Über Meere herrscht sein Blick; Löwen sollen Lämmer werden, Und die Welle schwankt zurück. Blankes Schwert erstarrt im Hiebe, Glaub und Hoffnung sind erfüllt; Wundertätig ist die Liebe, Die sich im Gebet enthüllt.