Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Ein ebenso geistreicher, wie ungalanter Franzose nannte die Liebe "Egoisme à deux".
Abendgang Abendschatten füllt die Weite, Abendfriede füllt die Welt; Und ich zieh an deiner Seite Durch das kühle, grüne Feld. Wortlos und mit sachtem Schritte, Deingedenkend, wie du mein, Ohne Wunsch und ohne Bitte, Will ich ganz dein eigen sein. Wellen ziehn mit leisen Tönen, Vöglein ziehn mit leisem Flug, Und durch unser Herz zieht Sehnen, Haben wir nicht Glück genug? Jugendglück im reifern Innern, Liedertrost, der selig labt, Und im Alter dies Erinnern, Wie wir einst uns lieb gehabt?
Ja, schau mich an! Ja, schau mich an mit deinen Blicken Voll tiefer, seelensüßer Glut Und trink' mir aus mit Spiel und Nicken – Mein ganzes Herz, mein letztes Blut! Ich kann dir nimmer widerstreben; Nimm mich dahin – ich bin ja dein! Nähr' deine Glut mit meinem Leben – Und in der Glut vergeht mein Sein!
Die Liebe ist unser Golgatha. Sie bringt uns Todeswunden und Erlösung.
Salbst du dein Seelenaug' mit Liebe, dann siehst du.
Nichts macht so reich wie reine Liebe, nichts ärmer als eine solche, die nur Glut, aber nicht Wärme zu bieten vermag.
Wer Lieb' entbehrt, dem ward nur Schlaf gegeben; Wer Liebe sucht, der kennt die Liebe nicht.
Die Liebe kennt kein Zagen; fremd ist ihr banger Muth; Sie geht durch Feuerflammen und trotzet ihrer Glut.
Es hingen, wie duftende Hände von Frauen, Blaß die Akazienblüten im Blauen; Sie streuten uns süße Betäubung aus, Die Füße fanden nicht mehr nach Haus. Wir suchten im Gras nach tiefgrünen Ecken, Wollten berauscht das Auge verstecken; Kein Versteck war uns dunkel genug, Weil's Auge Feuer ins Dunkel trug. Es hingen an Gittern die Rosen wie Tropfen, Wie Herzen, die schmachtend an Gitter klopfen; Vor Rosen fanden wir kaum das Haus, Rosen brannten das Auge aus. Und wär' ich erblindet, wär' dies geschehen, Ich müßte immer und ewig dich sehen, Denn keine Blindheit macht dunkel genug, Weil ich im Auge wie Feuer dich trug.
Der Mann hat ein sicheres Maß für die Größe seiner Liebe zu einer Frau: in dem Grade seiner Dankbarkeit für die gewährte Gunst.
Aus einer tiefen Liebe, die beseligt und quält zugleich, entfaltet sich oft das reinste Glück einer unzertrennlichen Herzens- und Geisteseinheit. Sie ist der himmlische Lohn für schmerzliches Verzichten. Aber nur starke Herzen können ihn erringen.
Liebe Du hast deinen brünstigen Leib mir geschenkt, Mit rasender Wollust das Hirn mir durchtränkt – Ich aber ich dürste nach Liebe. Der Wollust berauschender Opiumwein, Er lullt ja die brennende Sehnsucht nur ein, Die brennende Sehnsucht nach Liebe. Im Wahnwitzgejauchz' dionysicher Gier Aufzittert noch immer, noch immer in mir – Die schreiende Sehnsucht nach Liebe.
Das ist die fromme Andacht der Liebe, die ihrem Heiligsten jeden Gedanken, jeden unbewachten Augenblick das Selbstgespräch der Seele widmet!
Mir ist es gleich Ich weiß, daß deine Liebe Verkäuflich ist; Ich weiß, daß dir der Reichste Der Liebste ist; Ich weiß, daß diese schäumenden Ekstasen Erheuchelt sind, Daß sie nur künstlich deinen Leib durchrasen, Mein bleiches Kind; Ich weiß, daß dieses traumverlorne Flüstern, Daß dieser liebesirre, heiße Blick Ein wohlgeübtes und ein oft erprobtes Komödienstück; Und dennoch fühl' ich mich an deinem Busen Beglückt und reich; Ob Wahrheit oder Lüge diese Liebe, Mir ist es gleich!
Die leidenschaftliche Liebe ist stets selbstsüchtig, was auch die Schwärmerei behaupten möge.
In den Sternen Einsam las ich oft da droben, Wenn das Sternheer stille kreiste, Und der eignen Lebensbahnen Dacht' ich dann im dunk'len Geiste. Vieles tat ich – aber eines Tat ich, was ich nie verschmerze: Daß ich deiner konnt' vergessen, Da mich lieb gehabt dein Herze. Daß ich's nicht erkennen wollte: Von den Qualen, von den bösen Geistern einer wilden Seele, Kann die Liebe nur erlösen ! Und doch strahlte mir dein Auge Wie ein letzter Strahl der Gnade – Also les' ich in den Sternen … Nun sind sternlos meine Pfade!
Das Lieben weiß nicht viel von Grad: man liebt, und liebt sich nimmer satt. Und wenn man sagt: "Ich liebe dich, dich, eben dich, gar inniglich", so weiß man nicht zu sagen, wen man mein': man liebet eben alles überein.
Selbstmord aus Liebe! Ein Narr, der einen Dummkopf tötet!
Wie wundersam ... ! Wie wundersam ist dies Verlorengeh'n In Liebestiefen ohne Ziel und Schranken: Die ganze Welt mit lichten Augen seh'n, Im Sonnenschimmer klarer Freude geh'n, Eins sein in einem tiefen Glücksgedanken! Und wie im Leben auch die Stürme weh'n, Da ist kein Zagen und da ist kein Schwanken: Fest steht die Liebe, wie die Sterne steh'n – Wie wundersam ist dies Verlorengeh'n In Liebestiefen ohne Ziel und Schranken!