Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
5474 Sprüche in dieser Kategorie
Zu viel Liebe ohne Ehe führt schließlich oft zu Ehe ohne Liebe.
Liebe und Lust Flügel hat die Liebe, Flügel hat die Lust, Blind ist stets die Liebe, Blind ist auch die Lust, Wunden schlägt die Liebe, Wunden schlägt die Lust, Kurze Zeit währt Liebe; Bald erstirbt die Lust, Darum hält für Liebe Öfters man die Lust.
Zauberstätten Es schlingt sich um jede Stätte, Wo einst dich die Liebe umspann, Eine tückische Zauberkette Und hält dich in ihrem Bann. Sie klingelt mit ihren Ringen Ins Ohr dir manchen Ton Von nichtigen kleinen Dingen, Dir wird ganz weich davon; Sie legt sich um deine Füße, Wo einst ein Wort dich beglückt, Eines Blickes schmeichelnde Süße Dem Erdenstaub entrückt, Wo dir einst verwirrtes Zeichen, Ein hingesummtes Lied, Einer Wange Erglühn und Erbleichen Des Herzens Wallung verriet. Sie drängt dich zu jener Stelle, Wo schmerzlich der Zauber zerflog, Und der Alltag in nüchterner Helle Die Zügel an sich zog. So schlingt sich um jede Stätte, Wo einst dich die Liebe umspann, Eine tückische Zauberkette Und hält dich in ihrem Bann.
Das schwerste Opfer, welches der Mensch zu bringen vermag, ist: sein Herz brechen lassen und seiner Liebe entsagen.
Süß ist's, wenn liebend uns das Ich entschwindet, Doch süßer, wenn's geliebt sich wiederfindet.
Ein Herz der rechten Art, welches viel Weh erduldet, fühlt den Wert der Liebe am innigsten.
Wenn wir einen Menschen lieben, ohne daß er uns in gleicher Weise liebt, so befällt plötzlich bange Furcht unser Herz, Furcht ihn zu verlieren, denn nur Liebe allein vermag unsere Mängel zu überdecken.
Es sät die Liebe, die echte, Im stillen des Guten Saat, Denn wissen soll nicht die Rechte, Was Edles die Linke tat.
Der Glaube ist ›Immer Ruh!‹ er hat eine Tochter, die Liebe, die heißt ›Nimmer Ruh'‹.
Die Aehren Der Abend war selbst wie ein Wunder der Liebe, Sie gingen umschlungen und stumm vor Liebe Aus den Feldern dem träumenden Dorfe zu. Sie lehnte sich wärmer an ihn. Sie sagte, So still, als wenn der Abendwind klagte: "Im Korn, das war doch eine Sünde, du!" Er löst seine Hand und Wange von Wange: "Und nennst dus Sünde, daß ich dich umfange, So liebst du mich nicht und liebst mich nicht!" Da schaut sie empor zu dem Zornigen, Wilden Und sieht mit erschrockenen, hilflosen, milden Augen dem Liebsten ins Angesicht, Und lächelt in Tränen und löst die bleichen, Bebenden Lippen und sagt mit weichen Worten zum Liebsten: "Das sagst du mir?" Und schlingt den Arm um den trotzigen Knaben: "Daß wir das Korn so zerbrochen haben, Das war eine Sünde. Das sag' ich dir."
Ich habe nicht gewußt, daß so viel Liebe in einem Herzen sein kann – und zu mir. Zwar – ich bin ungerecht. Und doch ... es hat mich nimmermehr zuvor so überwältigt.Sowill ich sagen: wissen um die Liebe, das tat ich stets, und war auch wohl zu Gast, – so wie ein Gast von Heim und Herdglut weiß. Durch Dich erst aberglaubich an die Liebe. Selbst (und das ist das Schwerste) an die meine, an meine Fähigkeit zu jener letzten Ver-Einigung des ewig sonst Ent-Zweiten. Nun nicht mehr Gast nur wandl' ich durch die Zeiten, – nun sitz ich selbst am Herd und atme Frieden, und glaub an alle Liebe – durch die Deine.
Einem wahren Liebhaber ist es angenehm, Opfer zu bringen, die ihm alle angerechnet werden, und deren keines in der Geliebten Herzen verloren geht.
All mein Sehnen will ich, all mein Denken in des Lethe stillen Strom versenken, Aber meine Liebe nicht.
Man muß lieben lernen, gütig sein lernen, und dies von Jugend auf; wenn Erziehung und Zufall uns keine Gelegenheit zur Übung dieser Empfindungen geben, so wird unsere Seele trocken und selbst zu einem Verständnis jener zarten Erfindungen liebevoller Menschen ungeeignet. Ebenso muß der Haß gelernt und genährt werden, wenn einer ein tüchtiger Hasser werden will: sonst wird auch der Keim dazu allmählich absterben.
Flüstern, scheues Atmen, Wanken, Nachtigallenschlag, Silberhelles, müdes Schwanken, Eines Bachs am Hag, Licht und Schatten, nachtumschlungen, Schatten und sonst nichts, Blendende Veränderungen Eines Angesichts, Rosenglut in Rauchfontänen, Bernstein – glanzumloht, Und die Küsse und die Tränen Und das Morgenrot!...
Die wahre Liebe ist die treue Begleiterin der Alltäglichkeit.
Wahrhaftig ja liebt nicht, wessen Herz nicht immer liebt.