Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Selig, wer eines im Leben erfährt, Daß sich die Liebe im Leiden bewährt.
So viel, wie ›jemand‹ von den Augen hält, So frevelnd oder rein er's nimmt mit Liebe, So viel auch hält er von der Ehre oder – So wenig, und so ist auch er geehrt! Wer sich nicht achtet, ehrt die Frauen nicht, Wer nicht die Frauen ehrt, kennt er die Liebe? Wer nicht die Liebe kennt, kennt er die Ehre? Wer nicht die Ehre kennt, was hat der noch?
Wenn die Liebe erkaltet, wächst die Abneigung, je mehr man geliebt wird.
Nach einer Erkenntnis können wir wohl streben, aber sie erreichen ist uns versagt. Voll besitzen können wir aber eins: die Liebe.
Und kann die Frau wohl anders als im Herzen Des Mannes, den sie liebt, die Heimath finden? Wo ihre Freudenklänge, ihre Schmerzen, Im trauten Echo enger sie verbinden? Ein reinlich Stübchen, helle Fensterscheiben, Dort hinter Blumen lauschen voller Lust, Und ängstlich schauen, sollt' er lange bleiben, Dann, wenn er heimkehrt, eilen an die Brust, Mit Hochentzücken Aug' in Auge schauen, Ist das nicht Heimathlust – Ihr lieben Frauen?
Leid der Liebe Das Leid ist unsrer Liebe Erdenpflicht, Die Wonne aber ihre Himmelfahrt. Kennst du dies Golgatha und Ostern nicht? Hat Gott je deiner Liebe Leid erspart? Wenn ja – dann sahst du nie ihr Gottgesicht, Erlebtest nie die tiefe Seligkeit. Das alte Wort ist wahr: "Durch Nacht zum Licht!" Die Liebe leidet und liebt selbst ihr Leid.
Ein Frauenherz und eine Festung sind sich auch darin ähnlich, daß man beide erst kennen lernt, nachdem man sie erobert.
In Liebesdingen kann jede Frau schneller hören, als der Mann zu sprechen vermag.
Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich; doch die, die ich liebe, die liebt mich nicht.
Die Liebe, diese Himmelsblume, ist immer noch nicht heimisch geworden auf Erden; sie hat immer noch nicht, wie in ihrer Heimat, unzerreißbare Wurzeln geschlagen.
Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist?
Wer Liebe sucht, findet sie nicht, sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten.
O Stunde seliger Vereinung, Wo du erschienst mit holdem Gruß, Gleich einer flüchtigen Erscheinung, Der reinsten Schönheit Genius! In hoffnungslosen Sehnsuchtqualen, In dieses Lebens Wogenprall, Sah ich dein Engelsauge strahlen Und hörte deiner Stimme Schall. Es schwanden Jahre. Meine Qualen Begrub des Lebens Wogenschwall, Und deiner Engelsaugen Strahlen Vergaß ich, deiner Stimme Schall! Verbannt, in düstrem, dumpfem Sehnen Floß träg und kalt dahin mein Blut – Ach, ohne Gottheit, Leben, Thränen, Begeisterung und Liebesglut! Da schlug die Stunde der Vereinung Und du erschienst mit holdem Gruß, Gleich einer flüchtigen Erscheinung, Der reinsten Schönheit Genius. Nun schlägt mein Herz in trunknem Sehnen Und feurig schießt dahin mein Blut – Mich rufen Gottheit, Leben, Thränen, Begeisterung und Liebesglut!
Aber jedes Glücksschloß, das sich erhebt, hat in dem Grunde, auf dem es ruht, Sand, und der Sand sammelt sich und rinnt unter den Mauern fort, langsam vielleicht, unmerklich, aber er rinnt und rinnt, Korn auf Korn. Und die Liebe? Auch sie ist kein Fels, wie gern wir es auch glauben möchten.
Wo Lieb' und Treu auf Mittel sinnen, Da bricht selbst ein bezaubert Schloß.
Die Realistin Rosetta behauptet, die Liebe Sei lediglich Schweinerei, Die man nur deshalb betriebe, Weil einem so wohl dabei. Daß Menschen an Liebe gestorben, Das sei nicht schwer zu verstehn. Sie hätten sich eben verdorben, Wie's öfter pflegt zu geschehn. Sie selber nähme das peinlich, Denn ein verliebtes Schwein, Das müsse auswendig so reinlich Wie ein Engel inwendig sein.
Heißer ist stets die Glut, wenn die Liebende fern dem Geliebten. Immer zur Hand sein macht minder geschätzt den Gemahl.
Je zarter und wärmer man liebt, desto mehr entdeckt man an sich statt der Reize nur Mängel, weil man des geliebten Gegenstandes nie würdig genug zu sein glaubt.
Es gibt Wesen, denen die Liebe die Macht verleiht, mit ihrem ganzen Ich in einem anderen zu versinken, und wenn ihnen das genommen wird, ist ihr Leben ausgelöscht.