Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

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Wer liebt, lebt da, wo er liebt, nicht da, wo er lebt.

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Die Welt ruht still im Hafen, Mein Liebchen, Gute Nacht! Wann Wald und Berge schlafen, Treu' Liebe einsam wacht. Ich bin so wach und lustig, Die Seele ist so licht, Und eh' ich liebt', da wußt' ich von solcher Freude nicht. Ich fühl mich so befreiet Vom eitlen Trieb und Streit, Nichts mehr das Herz zerstreuet In seiner Fröhlichkeit. Mir ist, als müßt ich singen So recht aus tiefer Lust Von wunderbaren Dingen, Was niemand sonst bewußt. O könnt' ich alles sagen! O wär ich recht geschickt! So muß ich still ertragen, Was mich so hoch beglückt.

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Laß die Liebe in deinem Herzen wurzeln, und es kann nur Gutes daraus hervorgehen.

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Das Verlangen, miteinander alt werden zu wollen - und sei es so alt, daß der Tag nur noch aus pflegenden Tätigkeiten besteht - ist ein sicherer Liebesbeweis.

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Desselben Weges wandern wir Langsam und spät stieg ich empor, nun steh ich hoch und frage: "Bin wohl auch ich ein Meteor am Himmel deiner Tage? Läßt mich das Schicksal vor der Zeit dir im Zenith verschwinden? Spannt sich der Horizont uns weit, bis Nacht und Tod mich finden?" Du blickst mich an und streichelst mir liebkosend Wang' und Haare: "Desselben Weges wandern wir, ob kurz, ob lang, zur Bahre."

Dahn, Th., Gedichte, in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts, 21 Bde., 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)

Glück Arm war ich, eh' du strahlend mir begegnet: Nun bin mit Wonn' und Lieb' ich reich gesegnet: Dir ist nun Leib und Seele ganz verbunden: Ich hab' in dir mein Ziel gefunden.

Dahn, Th., Gedichte, in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts, 21 Bde., 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)

Laut klag' ich oft aus tiefster Brust, Daß du ein Mensch bist - und sterben mußt.

Dahn, Th., Gedichte, in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts, 21 Bde., 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)

An Frau D. Du hast gewogentlich erlaubt, Daß an dein kluges, holdes Haupt Ich Huld'gungsgrüße richte – Geziemlich – im Gedichte. Jedoch, was kann ich neu dir sagen? Du weißt es lange – sonder Fragen – Daß du bist anmutvoll und gütig Und ein klein wenig übermütig: Das andre schildre dir dein Mann, Der all das besser wissen kann.

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Immer liebt man nur das Land, in dem man nicht lebt, immer die Frau, die man nicht kennt.

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In der Liebe zählt die Jagd mehr als die Beute.

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Man nehme der Zuneigung den Eigensinn, und es gibt keine Verliebte.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

L*ass I*mmer E*ine B*rücke E*ntstehen

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Die Hindernisse sind das, was die Liebe erst interessant macht.

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Ist je ein Paar alleine, ist Amor niemals weit.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, aus: Kunst, die Spröden zu fangen. 2. Erzählung

Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort.

Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung in Weimar am 12. November 1804. Genius

… Und Liebe ist unsterblich und der Tod nur ein Horizont und ein Horizont ist nur die Grenze unseres Blickes…

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Eine Seele ist nie ohne Geleit der Engel, wissen doch diese erleuchteten Geister, daß unsere Seele mehr Wert hat.

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Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich erhalte So rein und schön und hold.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 47.

Wer zum ersten Male liebt, Sei's auch glücklos, ist ein Gott; Aber wer zum zweiten Male Glücklos liebt, der ist ein Narr. Ich, ein solcher Narr, ich liebe Wieder ohne Gegenliebe! Sonne, Mond und Sterne lachen, Und ich lache mit – und sterbe.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 63.

Das Beste in mir, ich hab's von ihr!

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