Liebe Sprüche – abschied

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Sie an ihn »Es ist vielleicht das letzte Mal, daß deine Hand in meiner ruht... So nah dein Blut an meinem Blut... O wüßtest du von meiner Qual. Du aber lächelst hell und gut mit deiner Augen stillem Strahl... Du Wanderer weißt nicht, wie es tut: Es ist vielleicht das letzte Mal!«

Morgenstern, C., Gedichte

Immer laufen wirdenMenschen nach, die wir lieben. Es wäre gut, ab und an anzuhalten, um zu sehen, wer denn hinterunsläuft.

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Liebe ohne Seele … ist ein Zeitvertreib, der früher oder später in Überdruß endet … aber die Seele im Blute der Liebe bindet über das Grab hinaus.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Willst du die falsche Lieb von wahrer unterscheiden, So schau, sie sucht sich selbst und fället ab in Leiden.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

In jeder Art von Liebe sollte auch immer ein wenig Trennung und Absonderung sein.

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Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1846

Was die Freundschaft von der Liebe scheidet, ist der Egoismus, ohne welchen die letztere zu leben aufhört.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Kann ich meinem Herzen befehlen? Kann ich im Nu die Erinnerung an fünfzehn Schmerzensjahre auslöschen? Ich liebe nicht mehr.

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Es gibt nicht immer einen Anfangundein Ende. Einige Dinge müssen unbeendet bleiben. Dies gilt für die wirklichen Freundschaften und für die starken Lieben.

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Warum sollte die Liebe an Wert verlieren, wenn man bemerkt, daß sie geteilt ist?

Musset, Die Geschichte einer weißen Amsel und andere Novellen, übersetzt von Else von Hollander 1918

An * * Da steht man nun in fremder Stadt allein mit dem, was man gefehlt und man getan, und den man liebt, der will nicht bei dir sein und wandelt eigenwillig eigne Bahn. Und einer Liebe wunderreicher Hort bleibt unerschöpft und ewig unerlebt; ich stehe einsam hier, du einsam dort, und sind im Tiefsten doch so ganz verwebt.

Morgenstern, C., Gedichte. Ich und die Welt

Nachklang Lang' schwebt ein Duft noch um die Stelle, Wo einst ein Wohlgeruch geruht – Lang woget noch des Meeres Welle Wenn sich gelegt des Windes Wut. Noch fühl ich um die Lippen schweben Den Hauch von deiner Küsse Glut! Noch will sich nicht zufrieden geben – Was du so wild bewegt – mein Blut!

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Ja, ich weiß es, diese treue Liebe Hegt umsonst mein wundes Herz! Wenn mir nur die kleinste Hoffnung bliebe, Reich belohnet wär' mein Schmerz! Aber auch die Hoffnung ist vergebens, Kenn' ich doch ihr grausam Spiel! Trotz der Treue meines Strebens Fliehet ewig mich das Ziel! Dennoch lieb' ich, dennoch hoff' ich, immer Ohne Liebe, ohne Hoffnung treu; Lassen kann ich diese Liebe nimmer! Mit ihr bricht das Herz entzwei!

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Die Unbeständigen lieben nicht; sie spielen mit den Herzen.

Musset, Frédéric und Bernerette, 1838

Junge Minne heißt alte scheiden.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Bittre Liebe Lieben ist ein süsses Leiden, Wenns nicht bitter wird durch scheiden. Bittres wil ich dennoch leiden, Daß ich Süsses nicht darff meiden.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Es treibt dich fort von Ort zu Ort, Du weißt nicht mal warum; Im Winde klingt ein sanftes Wort, Schaust dich verwundert um. Die Liebe, die dahinten blieb, Sie ruft dich sanft zurück: O komm zurück, ich hab dich lieb, Du bist mein einz'ges Glück! Doch weiter, weiter, sonder Rast, Du darfst nicht stillestehn; Was du so sehr geliebet hast, Sollst du nicht wiedersehn.

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Verschiedene. In der Fremde, 1.

Wenn du jemanden liebst, laß ihn gehen. Kommt er nicht zurück, nimm dir einen Hund. Der kommt immer zu dir zurück.

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Nichts ist so leicht verraten, als die Liebe, Nichts trennt die Hölle freudiger, als Herzen!

Auffenberg, Viola. Ein romantisches Trauerspiel in fünf Acten. Nach einer Volksage, 1824. 1. Akt, 2. Szene. Serini

Folge der Liebe und sie wird vor dir fliehen; fliehe vor ihr und sie wird dir folgen.

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Einer letzten Liebe folgt gewöhnlich immer noch eine vorletzte.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896