Liebe Sprüche – abschied

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Ein Liebesnetz hab ich um dich gesponnen, zerreiß es, wenn du kannst.

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Maná (En el muelle de San Blas) Es war ein ganz normaler Abschied. Er ging an Bord, draußen an der Mole San Blas, und sagte, dass er wiederkommen würde. Sie weinte dabei. Und sagte, dass sie auf ihn warten würde. Und sie wartete. Monatelang. 1000 Monate lang. Abend für Abend stand sie draußen an der Mole, und diese Abende setzten sich in ihrem Haar fest, zeichneten sich um ihre Lippen ab. Sie hatte immer das gleiche Kleid an, damit er sie auch sicher wiedererkennen würde, wenn er zurückkäme. Stand da. Bewegungslos. Festgewachsen. Die Krebse krochen auf ihr rum, fraßen ihr das Kleid vom Leib, die Illusion aus dem Kopf, die Trauer aus der Seele. Ihre Augen füllten sich mit all den Sonnenaufgängen, ihr Körper schlug Wurzeln, und ihre Liebe nahm das Meer für sich. Ihre Haare waren schlohweiß geworden, über all die Schiffe, die kamen, und auf denen er niemals war. Die Leute im Dorf sagten, dass sie verrückt geworden sei. Eines Abends, es muss im April gewesen sein, da versuchte man, sie in ein Kloster zu bringen. Aber keiner konnte sie von der Stelle bewegen. Sie war am Meer festgewachsen. Sie blieb. Allein mit der Sonne, allein mit dem Meer. Blieb bis zum Ende draußen an der Mole San Blas. Allein.

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Den Verlust deiner Liebe könnte ich nicht ertragen. Versprich mir, mich nimmer zu verlassen. O du Leben meines Lebens, verlasse meine Seele nicht.

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Nicht länger klag um mich, wenn ich dahin, als dumpf die Totenglocke klagt vom Turm, der Welt bezeugt, daß ich geflohen bin, aus dieser feilen Welt zum niedren Wurm. Nein, denk bei diesen Versen nicht der Hand, die sie Dir schenkt, so sehr lieb ich Dich, daß lieber aus dem Sinn ich Dir entschwand, als daß der Schmerz Dich quälen soll um mich. Ach blickst Du, sag' ich, dann auf dies Gedicht, wenn ich schon Asche bin im dunklen Grund, dann nenne meinen Namen nicht, aus Liebe laß verstummen Deinen Mund, damit die Welt in ihrem klugen Sinn, Dich nicht verspotte, weil ich nicht mehr bin!

Inschrift. Grabinschrift

Die Liebe kommt unbemerkt; nur wenn sie geht, merken wir es.

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Gewiß ist es bitter, nicht mehr geliebt zu werden, während man selbst liebt; doch unvergleichlich bitterer ist es, geliebt zu werden, während man selbst nicht mehr liebt.

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Als er gefragt wurde, was es heiße, ein Liebender zu sein, gab er zur Antwort: Was immer du im Kopf hast, vergiß es. Was immer du in der Hand hältst, gib es her. Was immer dein Schicksal zu sein hat, stelle dich ihm.

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Der einzige Sieg über Liebe ist Flucht.

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Gewiß, ich wäre schon so ferne, ferne, So weit die Welt nur offen liegt, gegangen, Bezwängen mich nicht übermächt'ge Sterne, Die mein Geschick an deines angehangen, Daß ich in dir nun erst mich kennelerne. Mein Dichten, Trachten, Hoffen und Verlangen Allein nach dir und deinem Wesen drängt, Mein Leben nur an deinem Leben hängt.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, An Charlotte von Stein [ohne Titel]

Von den Frauen lasst uns in aller Ewigkeit fernbleiben: sie scheinen das Paradies und sind die Hölle.

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Wir verlieren unser Herz, wenn wir eines gefunden haben.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Dich loslassen immer wieder in die Weite die zwischen uns ist Mich selbst verlieren und wieder finden im Dunkelsee der Fragen Rätsel um Rätsel Dir auf der Spur Unsere Augen finden immer wieder den Blick zueinander mit den Sehnsuchtszeichen gestreut auf unseren Wegen Unsere Hände greifen ins Leere des Geheimnisses und schöpfen doch aus dem Vollen unserer Liebe

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Sie ist gegangen und ich bin verloren.

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Das beste Mittel gegen eine alte Liebe ist eine neue Liebe.

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Es ist leicht jemanden zu lieben, den man nur einmal gesehen hat. Aber es ist schwer jemanden zu vergessen den man mal geliebt hat.

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So wie der Wind mit den Blättern spielt, so spielt das Schicksal mit den Menschen; man sieht sich, lernt sich kennen, gewinnt sich lieb und muß sich wieder trennen. Der Mensch kann viel ertragen und erleiden, er kann vom Liebsten, was er hat, in Wehmut scheiden, er kann die Sonne meiden und das Licht, doch vergessen, was er einst geliebt, das kann er nicht.

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Merke dir's, du blondes Haar, Schmerz und Lust Geschwisterpaar, Unzertrennlich beide – Geh' und lieb' und leide!

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Was ich auch tu, wo ich auch bin, du gehst mir nie aus dem Sinn.

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Lieben und nicht haben, ist härter als Steine graben.

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Vergesse nie die Menschen, die dich lieben, aber vergesse den Menschen, den du nicht lieben darfst!

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An den Tränen, die man wegen eines Menschen weint, merkt man, wie sehr man ihn geliebt hat.

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