Liebe Sprüche – abschied
339 Sprüche gefunden
Liebe fliegt, wenn zu leicht gehalten, Liebe stirbt, wenn zu fest gehalten.
Wunden heilen – Herzen nicht.
Wenn du etwas liebst, lass es los. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir. Wenn es nicht zurückkommt, hat es dir nie gehört.
Und zweifelt die Liebe, so lass sie ziehen, denn zweifelnde Liebe kann nie bestehen.
Lieben heißt loslassen. Wenn der geliebte Mensch zu Dir zurückkehrt ist er Dein, ansonsten war er es vielleicht nie.
Wie kann ich es – wem und wozu auch – klar machen, daß Alleinsein nicht dasselbe ist wie Einsamkeit, daß Einsamkeit noch lange nicht dasselbe ist, wie ohne Dich sein.
Liebe zersetzt Ob erfüllt oder unerfüllt Mal die Sehnsucht Mal die Eifersucht Die Sucht Das Weibliche
Wer liebt und Abschied nimmt, der lebt, um woanders weiterzulieben.
Warnung O Ferne, jeder Liebe feind, Verwirrst du alle Treue! Bald hat die Sehnsucht ausgeweint, Dann lockt und lacht das Neue! Es ist kein Herz so stark und kühl, Daß gern es einsam bliebe. Alleinsein ist ein harter Pfühl Für eine Brust voll Liebe. Das Blut ist lüstern jederzeit Und voll von Falsch und Tücke. Es kennt nicht Treu noch Redlichkeit Und folgt dem Augenblicke. Es lechzt der Mund nach einem Kuß. Ein andrer lockt zur Seite. – Die Treue, die dann kämpfen muß, Sie unterliegt im Streite! Die Näh' ist immer warm und gut, Die Ferne kalt und trübe, Unf falsch und treulos ist das Blut – Fahr' wohl, du alte Liebe! Jed' Feuer fängt zu züngeln an Nach einem neuen Scheite, Wenn es kein Holz mehr greifen kann Auf lang umlohter Seite. So wendet sich die Liebe auch Und oft in Weh und Tränen. Kein Feuer lebt vom eignen Rauch, Kein Herz vom eignen Sehnen. Es muß ein Herz beim andern sein, Soll nicht die Glut erkalten. – Es kann nur Treu' beständig sein, Wo Hand in Hand sich halten. Drum bleibt beisammen jederzeit, Ihr Mädchen und ihr Knaben! Es kennt das Blut kein Redlichkeit – Muß stets das seine haben! –
Nicht hat ein Ende der Mensch – hat er doch keinen Beginn: welche sich selber verlieren, die hat der Liebste erkannt.
Wir sind getrennt Doch werden wir gemeinsam wachsen In der Erde Zwei Bäumen gleich Die ihr Wurzelwerk vereinen Und die Frucht reifen lassen Wir werden gemeinsam wachsen In den Himmel Zwei Wolken gleich mit leichten Schwingen Die in einem Regentropfen sich vereinen Wer will da noch sagen Daß wir Getrennte sind
Sei nicht so besessen von der Liebe, dass du nicht bemerkst, wenn es zu regnen beginnt.
Neue Liebe lockert stets das alte Band.
Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.
Sobald die Liebe ihre Kette fühlt, begreift sie auch, dass sie enden muss.
Liebe verreist wohl einmal, aber sie wandert nicht aus.
Die Schmerzen der unerhörten Liebe und die Schmerzen der Ehescheidung erinnern an die Zähne, welche wehe tun, wenn sie kommen, und wehe, wenn sie ausgezogen werden.
Durch einen neuen Nachfolger wird jede Liebe überwunden.
Was du auch seist, Seel’ oder Leib. Erbarm dich! Geh nicht von mir! Bleib! Oder laß beid’ uns weiter fliehn, als Winde wehn und Wolken ziehn! Es ist zu spät - du warst, du bist - der teure Wahnsinn, der mein Herz zerfrißt.
Lied Die Liebste sprach: "Ich halt dich nicht, du hast mir nichts geschworen. Die Menschen soll man halten nicht, sind nicht zur Treu geboren. Ziehe deine Straßen hin, mein Freund, beschau dir Land um Land, in vielen Betten ruh dich aus viel Frauen nimm bei der Hand. Wo dir der Wein zu sauer ist, da trink du Malvasier, und wenn mein Mund dir süßer ist, so komm nur wieder zu mir!"
Die eine Klage Wer die tiefste aller Wunden Hat in Geist und Sinn empfunden, Bittrer Trennung Schmerz; Wer geliebt, was er verloren, Lassen muß, was er erkoren, Das geliebte Herz, Der versteht in Lust die Tränen Und der Liebe ewig Sehnen Eins in Zwei zu sein, Eins im Andern sich zu finden, Daß der Zweiheit Grenzen schwinden Und des Daseins Pein. Wer so ganz in Herz und Sinnen Konnt‘ ein Wesen liebgewinnen, O! den tröstet’s nicht , Daß für Freuden, die verloren, Neue werden neu geboren: Jene sind’s doch nicht. Das geliebte, süße Leben, Dieses Nehmen und dies Geben, Wort und Sinn und Blick, Dieses Suchen und dies Finden, Dieses Denken und Empfinden Gibt kein Gott zurück.