Liebe Sprüche – eltern
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Beseelte Gott den Vogel nicht mit diesem allmächtigen Triebe gegen seine Jungen, und ginge das Gleiche nicht durch alles Lebendige der ganzen Natur, die Welt würde nicht bestehen können. So aber ist die göttliche Kraft überall verbreitet und die ewige Liebe überall wirksam.
So ist es die allmächtige Liebe, Die alles bildet, alles hegt.
Alle Liebe der Menschen muß erworben, erobert und verdient, über Hindernisse hinweg erkämpft und bewahrt werden; die Mutterliebe allein hat man immer, unerworben, unverdient und allzeit bereit.
Aber ich lag angekettet an die Liebe zu meinen Kindern: das Begehren legte mir diese Schlinge, das Begehren nach Liebe, daß ich meiner Kinder Beute würde und mich an sie verlöre.
Wachsamkeit wird euch nichts taugen, Wenn die Töchter unser sind; Eltern, habet hundert Augen, Mädchen, wenn sie List gebrauchen, Machen hundert Augen blind.
Das Beste, womit ein Menschenherz sich erfüllt und erquickt, ist Mutterliebe. Alle Liebe der Menschen muß erworben, erobert und verdient, über Hindernisse erkämpft und bewahrt werden; die Mutterliebe allein hat man immer, unerworben, unverdient und alle Zeit bereit.
Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
„Männer und Frauen gibt’s – so sinnestoll, dass sie keiner Liebe fähig sind.“
Die Jugendliebe eines Mannes stirbt nicht eines natürlichen Todes; sie stirbt erst an dem Kind, das eine andere Frau ihm gebiert.
Die Pflanzen brauchen Sonne, um Pflanzen zu werden. Die Menschen brauchen Liebe, um Menschen zu werden.
Die Liebe ist eine Fehlgeburt. Wer versucht, sie dennoch großzuziehen, muß viele Entbehrungen auf sich nehmen und eine Menge Geduld aufbringen. Nur um dann eines Tages schmerzhaft festzustellen, daß sie längst tot ist.
Bei Weibern ist die Liebe so oft eine Tochter als die Mutter der Eifersucht.
Viele werden geboren, aber wer davon wird je wirklich geliebt werden?
Die Nacht Am Himmel ist gar dunkle Nacht; Die müden Augen zugemacht Hat längst ein jedes Menschenkind; Es wacht nur noch der rauhe Wind. Der jaget sonder Rast und Ruh Die Fensterläden auf und zu, Die Wetterfahne hin und her, Daß sie muß ächzen und stöhnen schwer. Doch sieh! aus jenem Fenster bricht In's Dunkel noch ein mattes Licht. Wer ist's wohl, der in tiefer Nacht Bei seiner Lampe einsam wacht? Ich schleiche dicht an's Fensterlein, Schau' durch die runde Scheib' hinein, Und einen Jüngling zart und schön Seh' ich an einem Bette stehn. Und wie ich nach dem Bette schau', Da schlummert eine kranke Frau. Er bückt sich über's Bett hinein, Es muß des Knaben Mutter sein. Vom Bette läßt er nicht den Blick, Er streicht das braune Haar zurück, Sacht' hält er ihr das Ohr zum Mund, Ob sie noch athme zu dieser Stund.
Liebe zwischen Bruder und Schwester – die Wiederholung der Liebe zwischen Mutter und Vater.
Die Geschlechterliebe ist die, die am wenigsten Glück auf die Welt bringt. Eine Mutter hat jeder, einen Freund so mancher, eine Liebste selten einer.
Wie schwierig ist es, nicht ungerecht gegen diejenigen zu werden, die man liebt.
Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.
Im Morgenland wird der Mann so wenig von den Frauen seines Harems geliebt, wie in Frankreich der Ehemann sicher ist, der Vater seiner Kinder zu sein.
Mariechen Mariechen saß am Rocken, Im Grase schlummert' ihr Kind; Durch ihre schwarzen Locken Weht' kühl der Abendwind. Sie saß so sinnend, so traurig, So ernst und geisterbleich; Dunkle Wolken zogen schaurig, Und Wellen schlug der Teich. Der Reiher kreist' über dem Rohre, Die Möwe streift' wild umher, Der Staub fegt' wirbelnd am Wege, Schon fielen die Tropfen schwer. Und schwer von Mariechen's Wangen Die heiße Thräne rinnt, Und weinend in ihre Arme Schließt sie ihr schlummernd Kind. Wie schläfst Du so ruhig und träumest, Du armer, verlaß'ner Wurm! Es donnert, die Tropfen fallen, Die Bäume schüttelt der Sturm! Dein Vater hat Dich vergessen, Dich und die Mutter Dein; Du bist, du armer Waise, Auf der weiten Erde allein! Dein Vater lebt lustig in Freuden; Gott laß' es ihm wohl ergeh'n; Er weiß nichts von uns Beyden, Will Dich und mich nicht seh'n! Und stürzt' ich, während Du schlummerst, Mit Dir in den tiefen See, Dann sind wir Beyde geborgen, Vorüber ist Gram und Weh! – Da öffnet das Kind die Augen, Blickt freundlich auf und lacht; Die Mutter schluchzt und preßt es An ihre Brust mit Macht! Nein, nein, wir wollen leben, Wir Beyde, Du und ich! Deinem Vater sey vergeben, Wie selig macht' er mich! –
Wenn du liebst bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen willst du immer noch zusammen sein und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so und es ist sieht krass aus wenn sie sich küssen.