Liebe Sprüche – eltern
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Mutti sagt von Vati selbst wenn er verschwitzt und schmutzig ist, daß er toller aussieht als Brad Pitt, das ist Liebe.
Wir können von nichts in der Welt etwas eigentlich erkennen, als uns selbst, und die Veränderungen, die in uns vorgehen. Eben so können wir unmöglich für andere fühlen, wie man zu sagen pflegt; wir fühlen nur für uns. Der Satz klingt hart, er ist es aber nicht, wenn er nur recht verstanden wird. Man liebt weder Vater, noch Mutter, noch Frau, noch Kind, sondern die angenehmen Empfindungen, die sie uns machen.
In jeder Art der weiblichen Liebe kommt auch etwas von der mütterlichen Liebe zum Vorschein.
Liebe ist, wenn Mutti Kaffee macht für Vati und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert.
Es gibt eine Autorität, die mit sanfter Gewalt die tollen Herzen bändigt – diese Autorität heißt Liebe.
Frauen, die mit der Liebe tändeln, und Kinder, die mit Messern spielen, verletzen sich immer.
Die Liebe ist das Kind der Illusion und die Mutter der Desillusion.
Liebe ist die Urmutter des Menschengeschlechtes.
Stürmisch wird sie umfaßt, und es flüstert der zärtliche Räuber: "Widerspenstiges Kind, wein dir nicht die Augen aus, was dir heute geschieht, geschah vom Vater der Mutter, tue zur Wonne dir jetzt, was jene zur Wonne getan."
Fällt von einem immer noch geliebten Wesen der Zauber des Geschlechts allmählich für dich ab, so erlebst du zuweilen das neue Wunder, daß das Kind wieder vor dir steht, das jenes Wesen war, bevor du es als Frau umarmtest, und du liebst es besser als zuvor.
Dies Kind hat deine Augen nicht, Geliebte! Dein Aug' ist blau und froh und licht, Und meins ist braun und heiß, und flammt – Doch des Kindes Augen sind schwarz wie Sammt, Wie die Nacht, so tief und lind – Geliebte, Von wem hat die das Kind? Die Mutter sieht in den Schoß und lacht Und flüstert schelmisch: So war es ja, So war's, wie ich deine Auge sah, Geliebter, Im Dämmerschein der Nacht.
Der Liebe hat Gott in jedem menschlichen Herzen einen Altar aufgerichtet, das Lämplein auf demselben zugerichtet und zu demselben gestellt als Gott geweihte Priesterin die Mutter – sie brennt die heilige Flamme an.
Nur Liebe opfert sich gern, weil es ihr Wesen ist, sich in anderen zu vergessen und sich für andere zu opfern; nur Liebe kann Kindeshüterin sein.
Und wie liebt' er meine Mutter! Des Himmels Lüfte schienen ihm zu rauh, um ihr Gesicht zu streifen.
In der Liebe der Frauen ist fast immer ein Element des Blutschänderischen enthalten; den älteren Mann lieben sie immer ein wenig wie einen Vater, den jüngeren wie einen Sohn.
Um seine Kinder zu lieben, muß man manchmal für sie weinen; um seine Frau zu lieben, muß man sie manchmal verlassen.
Besser ist es, mit Strenge zu lieben, als mit Milde zu hintergehen.
Weib Wie du Wind vergebens Alle Lüfte regst, Hab ich Sinn des Lebens, Weib, wenn du mich trägst. Bin ich dir im Tiefen immer Tier und Sohn: Die dich Göttin riefen, Riefen Hündin schon. Lieg ich dir im Schoße Gramzerkrampft: Fühl ich, wie die große Welt sich selbst zerstampft.
Als wir Kinder waren, liebte man uns mehr, als wir liebten. Alt geworden, lieben wir nun unsererseits mehr, als wir geliebt werden.
Der Liebsten Vater gab mir seinen Segen, Er sprach: Wenn du dich nun statt meiner plagen Willst mit dem Trotzkopf, hab' ich nichts dagegen.
Die stärksten Antriebe der Natur [...] sind Liebe zum Leben und Liebe zum Geschlecht.