Liebe Sprüche – familie

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Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.

Lessing, Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück, 1767. 5. Akt, 5. Auftritt, von Tellheim

Es ist schrecklich, wenn einem einmal ein Mann ins Blut gegangen ist.

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Da, wo wir lieben, Ist Vaterland.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, aus: Felsweihegesang

Wir sind getrennt Doch werden wir gemeinsam wachsen In der Erde Zwei Bäumen gleich Die ihr Wurzelwerk vereinen Und die Frucht reifen lassen Wir werden gemeinsam wachsen In den Himmel Zwei Wolken gleich mit leichten Schwingen Die in einem Regentropfen sich vereinen Wer will da noch sagen Daß wir Getrennte sind

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Sprichst du vom Geist? Wie mag er beschaffen sein? Wer weiß es? Wie aber Liebe beschaffen ist, wissen wir. Sie ist immer stark und die Mutter allen Geistes.

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Weiber haben große Kräfte für, aber kleine gegen die Liebe etwas zu tun.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Die Liebe will nicht, daß man sich anders als durch sie allein gebunden fühlt, sie hängt nur lose mit solchen Bindungen zusammen, die, wie die Ehe, unter anderen Gesichtspunkten geknüpft worden sind und zusammengehalten werden: Verwandtschaft und Besitz beanspruchen dabei ebenso viel Berücksichtigung wie Anmut und Schönheit.

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Stammbuchvers (2) Wo du bist und wo ich sei, Ferneweg und nahebei – Überall und auch indessen Werd' ich deiner nicht vergessen. Dein gedenk' ich, still erfreut, Selbsten in der Einsamkeit – Ja, im dicksten Publikum Schwebt mein Geist um dich herum.

Busch, in: Fliegende Blätter und Münchner Bilderbogen, 1859-71

Liebe zwischen Bruder und Schwester – die Wiederholung der Liebe zwischen Mutter und Vater.

Kafka, Tagebücher. 15. September 1912

Die Liebe ist eine gewaltige Kraft; sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt.

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Wie schwierig ist es, nicht ungerecht gegen diejenigen zu werden, die man liebt.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an- und ineinander bindet und verwebt.

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Verbunden sind wir stark und unwandelbar im Schönen und im Guten, über alle Gedanken hinaus im Glauben und im Hoffen.

Gontard, Briefe. An Friedrich Hölderlin, Anfang März 1799

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise, Und das alte Lied von Gott und Christ Bebt durch Seelen und verkündet leise, Daß die kleinste Welt die größte ist.

Ringelnatz, J., Gedichte. 1910. Aus: Weihnachten

Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.

Altes Testament. Das Hohelied Salomos (Hoheslied) (#Hld 4,2)

Schön ist Beisammensein. Die Haut friert nicht. Alles ist leise und gut. Das Herz schlägt ruhig.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Schloß Gripsholm, 1931. Erstes Kapitel

Mariechen Mariechen saß am Rocken, Im Grase schlummert' ihr Kind; Durch ihre schwarzen Locken Weht' kühl der Abendwind. Sie saß so sinnend, so traurig, So ernst und geisterbleich; Dunkle Wolken zogen schaurig, Und Wellen schlug der Teich. Der Reiher kreist' über dem Rohre, Die Möwe streift' wild umher, Der Staub fegt' wirbelnd am Wege, Schon fielen die Tropfen schwer. Und schwer von Mariechen's Wangen Die heiße Thräne rinnt, Und weinend in ihre Arme Schließt sie ihr schlummernd Kind. Wie schläfst Du so ruhig und träumest, Du armer, verlaß'ner Wurm! Es donnert, die Tropfen fallen, Die Bäume schüttelt der Sturm! Dein Vater hat Dich vergessen, Dich und die Mutter Dein; Du bist, du armer Waise, Auf der weiten Erde allein! Dein Vater lebt lustig in Freuden; Gott laß' es ihm wohl ergeh'n; Er weiß nichts von uns Beyden, Will Dich und mich nicht seh'n! Und stürzt' ich, während Du schlummerst, Mit Dir in den tiefen See, Dann sind wir Beyde geborgen, Vorüber ist Gram und Weh! – Da öffnet das Kind die Augen, Blickt freundlich auf und lacht; Die Mutter schluchzt und preßt es An ihre Brust mit Macht! Nein, nein, wir wollen leben, Wir Beyde, Du und ich! Deinem Vater sey vergeben, Wie selig macht' er mich! –

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Mutti sagt von Vati selbst wenn er verschwitzt und schmutzig ist, daß er toller aussieht als Brad Pitt, das ist Liebe.

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Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.

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Nur die Liebe vermag alle Knoten zu lösen.

Tolstoi, Tagebücher. 1900

Es gibt auf der ganzen Welt kein Band so stark wie das Band des Herzens.

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