Liebe Sprüche – familie
78 Sprüche gefunden
Wir wollen uns immer die Hände halten Wir wollen uns immer die Hände halten Damit unsre Seelen nicht in den kalten, Notvollen Nächten einsam erfrieren. Wir wollen uns immer tiefer finden, Damit wir uns nicht wie die armen Blinden Im schwarzen Walde traurig verirren. Wir wollen uns immer die Hände halten, Damit wir uns nicht zu tief in die Falten Des unendlichen Lebens verlieren.
Liebende sind für sich allein ihre ganze Familie.
Püsterich Meine Mutter, die braune Zigeunerin, Saß nachts am Kohlenbrand, Da trat ein Jäger zu ihr hin Und nahm sie bei der Hand. Er zog sie tief im Waldesgrund Ins rote Heidekraut Und küßte ihr die Lippen wund, Bis früh der Morgen graut. Sobald der Wind so feucht und kühl Ihm durch die Locken strich, Da sprang er auf vom weichen Pfühl Und wandt zum Scheiden sich. O Jäger, sprich, an wessen Brust, Hab ich die Sommernacht Heißblütig in liebtrunkner Lust Mit feuchtem Aug verbracht? "Neugierig Weib, was fragst du mich, Woher, wohin ich zieh? Ein wilder Jäger liebte dich, Der kehrt zurück dir nie." Ein Rothirsch setzte jach daher, Die Meute hinterdrein. Schnell griff der Jäger zum Gewehr Und sprang zum Wald hinein. Das Feuer auf dem Lagerherd War über Nacht verglüht. Das Feuer, das im Herzen zehrt, Verbrannt ihr schwarz Geblüt. Meine Mutter trug im Schoß davon Von dieser Nacht ein Kind. Ich bin des wilden Jägers Sohn, Mein Vater ist der Wind.
Es gibt nur da Liebe und Freundschaft, wo sich einer dem andern beugt! Und nicht immer der Schwache vor dem Starken – auch der Starke vor dem Schwachen.
Bindung und Freiheit sind sich in der Liebe kein Feind. Denn Liebe ist die größte Freiheit und doch die größte Bindung.
Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.
Leider sind wir Menschen uns alle verschlossene Geheimnisse. Ein jeder wandelt einsam seine Straße, der Geist ist vereinzelt in jedem, und nur das gemeinsame Band der Liebe vermag hie und da die Getrennten zu vereinigen.
Für diejenigen, welche verbunden sind durch das Band der Liebe, das nie aufhört, gibt es keine Trennung mehr, nicht durch das Leben, nicht durch den Tod.
Die Liebe klammert sich an alle Würzelchen, welche helfen können.
Ich kenne keinen heiligeren Besitz in dieser Welt als den Besitz an geliebten Menschen.
Der Lebensfaden eines Menschen sei noch so dick gesponnen, die Liebe weiß doch ihn zur Saite zu spannen, und ihr Stückchen darauf zu spielen.
Aber in der Liebe hat man weder Vater noch Mutter! Da bin ich mein eigner Herr!
Wer sagt: "Es braucht mich keiner", der lügt.
"Ich liebe", sagte das Leid und lächelte, "ich leide", sagte die Liebe und grüßte; da wurden sie Schwestern auf ewig.
Manche Menschen müssen alles füreinander sein oder nichts.