Liebe Sprüche – familie
78 Sprüche gefunden
Ein Haar vom geliebten Menschen zieht stärker als vier Ochsen.
Wie er gestürmt und geliebt, erzählt am Herde der Ahnherr; Aber dem Enkelgeschlecht deucht es ein Märchen zu sein.
Wir sündigen, wenn wir dem Gesetze nicht folgen, das uns regiert, wenn wir der Liebe nicht folgen. Sie ist das allgewaltige Band, das alle Geschlechter der erdgeborenen Menschen vom Anfang bis zum Ende zusammengehalten hat und halten wird, die allmächtige Sonne, vor deren holdem Strahl es wieder lenzen muß auch in dem dunkelsten, trübsten Herzen.
In einer Welt, in der alles schwankt, bedarf es eines festen Punktes, auf den man sich stützen kann. Dieser Punkt ist der häusliche Herd; der Herd ist aber kein fester Stein, wie die Leute sagen, sondern ein Herz, und zwar das Herz einer Frau.
Die Menschen sind nicht nur zusammen, wenn sie beisammen sind; auch der Entfernte, der Abgeschiedne lebt uns. Ich lebe dir, und habe mir genug gelebt.
Eines der Dinge, in denen wir uns gründen müssen, um unserem Herrn zu gefallen, wird darin bestehen, alle Dinge von uns zu weisen, die uns von der Liebe zu den Brüdern trennen können, indem wir uns mühen, sie mit herzlicher Liebe zu lieben.
Während des Beisammenseins mit geliebten Menschen kann man sich in den Zustand der Trennung von ihnen ebensowenig hineindenken wie in den des Todes.
Wir haben alle nichts und sind alle – ein jeder von uns – auf die Gnade des andern angewiesen, desjenigen, den wir lieben. Denn Liebe ankert im Grunde und fragt nicht nach dem Glanze der Oberflächen, wo alles Haben sich abspielt.
Wenn Wesen zusammenwachsen sollen, sie können es nur an blutenden Wunden.
Das größte Geschenk ist ein Stück von dir.
Wås nutzt's a', wånn d' Liab sitzt In ieda Fålt'n? Dein Herz is a Sieb, Kann die Liab nit hålt'n.
Ich hab' eine alte Muhme, Die ein altes Büchlein hat, Es liegt in dem alten Buche Ein altes, dürres Blatt. So dürr sind wohl auch die Hände, Die's einst im Lenz ihr gepflückt. Was mag doch die Alte haben? Sie weint, so oft sie's erblickt.
Daß wir uns gebunden fühlen mit der steten Sehnsucht nach Freiheit – und daß wir zu binden versuchen, ohne die Überzeugung unseres Rechts dazu, das ist es, was jede Liebesbeziehung so problematisch macht.
Auch bei Frauen-Freundschaften dreht es sich letzten Sinnes doch immer um den Mann. Frauen sind unsachlich. Mit einer einzigen Ausnahme: in der Liebe.
A alta Liab roscht nit – aber schimmmelig ka se weara.
"Ich bitt Ihnen, schrein S' nicht so – wenn's meine Frau höret, ich wär des Todes –!" "A Frau hast? Und fürchst di vor ihr? Das söhnt mich wieder a bisserl mit 'n Schicksal aus."
In einer Gemeinschaft ohne Liebe kannst du essen, so viel wie du willst. Du wirst an Gewicht verlieren.
Die Liebe zu denen, die vor uns hinschieden, wie zu denen, die wir hinterlassen, ist wohl sicher das Bleibende.
Weil ich dich genommen habe, so muß ich dich jetzt haben, und weil ich dich haben muß, so will ich dich lieber gerne haben!
Man hat sich ja gar nicht, wenn man sich nicht streng faßt; man hat keinen andern, wenn man ihn nicht mit Liebe faßt.
Die Summe der Liebe und Freundschaft, welche wir hier auf Erden erwerben, ist das beste Gut.