Liebe Sprüche – gedanken

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Wo nichts Gutes ist, da lauert etwas Schlechtes. Leer ist kein Herz.

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In meinem Herzen kreisen alle Gedanken um dich. Du bist mein Herz, mein Gewissen, bist mein Gedanke, mein Geist, Du bist der Rhythmus des Atmens, Du bist der Herzknoten mir.

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Mit Dir denke ich laut.

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Denn nur von innen kommt der Segen, Und nur die Liebe bringet Rast.

Geibel, E., Gedichte. Aus: Lied

Auf dem Teich, dem regungslosen, Weilt des Mondes holder Glanz, Flechtend seine bleichen Rosen In des Schilfes grünen Kranz. Hirsche wandeln dort am Hügel, Blicken in die Nacht empor; Manchmal regt sich das Geflügel Träumerisch im tiefen Rohr. Weinend muß mein Blick sich senken; Durch die tiefste Seele geht Mir ein süßes Deingedenken, Wie ein stilles Nachtgebet!

Lenau, N., Gedichte. Schilflieder

Wenn du mich gesehen hast, wie könntest du dich dann selbst betrachten? Und wenn du meiner gedenkst, wie könntest du dich deiner selbst entsinnen? Wenn du mich kennst und mich erblickt hast, wie könntest du dich des Unglücks erinnern? Wenn du mit mirr bist, wie könntest du mit dir selbst sein, und wenn du mein Gefährte bist, wie könntest du dein eigener Freund sein…?

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Die Vernunft kann nur reden. Es ist die Liebe, die singt.

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Was nicht Aus deinem Herzen stammt, Das dringt auch nicht zum Herzen – Das Licht, Das dir im Auge flammt, Es leuchtet sehr Und zündet mehr Als hunderttausend Kerzen!

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Sie geht und kommt; ich spreche, sie erwidert; Mit jedem Wort erscheint sie mir geschmückter.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Aus: Das Tagebuch

Nicht die Liebe ist es, die den Menschen irreführt, er führt sich selbst irre.

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Ja! eine Sonne ist der Mensch, allsehend, allverklärend, wenn er liebt, und liebt er nicht, so ist er eine dunkle Wohnung, wo ein rauchend Lämpchen brennt.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Hienieden verschlingen tausend hitzige Leidenschaften die innere Empfindung und narren das Gewissen.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Vorsatz Ich will's dir nimmer sagen, wie ich so lieb dich hab'; im Herzen will ich's still tragen, will stumm sein wie ein Grab. Kein Lied soll dir's gestehen, soll flehen um mein Glück! Du selber sollst es sehen, du selbst in meinem Blick. Und kannst du es nicht lesen, was dort so zärtlich spricht, so ist's ein Traum gewesen: Dem Träumer zürne nicht.

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Du willst, daß ich in Worte füge Du willst, daß ich in Worte füge, Was flüchtig ist wie Windeswehn, Und meiner Seele Atemzüge, Die leisen, kannst du nicht verstehn? Doch glaub! die Wonne wie die Klage, Die nur in Geistertönen lallt, Bleibt eine unverstandne Sage, Wenn ihr das Herz nicht wiederhallt. Ihr Sinn ist hin, ihr Laut verklungen, Sobald die Lippe sie erst nennt: Nicht eignet sich für Menschenzungen, Was nur der Himmel weiß und kennt.

Schack, A. F., Gedichte. Erstdruck der ersten Gedichtsammlung 1866; Erstdruck der zweiten Gedichtsammlung (Weihgesänge) 1878

Was hilft mir alles Denken, Was hilft mir alles Sprechen, Was hilft mir alles Tun! Mein Liebchen will mich kränken Und will das Herz mir brechen, Ich darf nicht bei ihr ruhn.

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Die Seelenbräune ist Ergebnis eines ersehnten, strahlenden Herzens. Es ist der Sonne zweiter Kern.

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Reflexionen der Verliebten Das Herz sagt: Psychische und physische Einsamkeit. Der Kopf sagt: Ein Leben ohne Abenteuer, des Alltags Überleben. Das Herz sagt dem Kopf: Und alles Leiden weilt in der Vergangenheit, ich werde dich in meinem heißen Liebesblut sieden und dann wirst du kapitulieren, also gebe dein Leben zum Überleben auf. Und der Kopf gab auf und fühlte die abenteuerliche Vollkommenheit des Alltags. Kopf und Herz sei allen gewünscht, die füreinander liebliche Worte schreiben.

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Der Topf selbst wählt sich das Gemüse.

Catull, Gedichte (Carmina), 116 Gedichte in 3 Gruppen. 94. Übers. Internet Originaltext: Ipsa olera olla legit.

Liebesleben Oftmals lehnt sich der Verstand Hin an meines Herzens Pforte, Wie ein Lauscher an der Wand Denkt er sich am rechten Orte. Wie's ihm bangt nach jedem Ton, Wie er lauscht mit spitzen Ohren! Nichts als Rätsel sind sein Lohn, All sein Mühen ist verloren. O wie wüßt' er doch so gern, Was die Liebe drinnen treibet! Doch er steht ihr viel zu fern, Lieb' ihm stets Geheimnis bleibet.

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Der Liebende blickt in einen Spiegel, in dem er sein Selbst entdeckt.

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Bei dir sind meine Gedanken Und flattern um dich her; Sie sagen, sie hätten Heimweh, Hier litt es sie nicht mehr! Bei dir sind meine Gedanken Und wollen von dir nicht fort; Sie sagen, das wär' auf Erden, Der allerschönste Ort! Sie sagen, unlösbar hielte Dein Zauber sie festgebannt; Sie hätten an deinen Blicken Die Flügel sich verbrannt.

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