Liebe Sprüche – glück
317 Sprüche gefunden
Ach! ohne Liebe bleibt im größten Glücke das Herz ein leerer Raum.
An * Leise kam es, wie so Vieles, Unter Scherz und unter Lust Stand ich an dem End' des Zieles, Des Erringens unbewußt. Und des Glükes schöne Spende Nannt' ich froh und dankend mein, Drükte seelig dir die Hände, Und mein ganzes Herz war dein. Wie gekommen, so vergangen, Ferne seh' ich wieder dich, Freude glüht auf deinen Wangen, Aber, ach! kein Strahl für mich. Und das Herz will trüb' sich regen, Alte Wünsche werden wach, – Sieh', da zieht auf fernen Wegen Jedes stumm dem Schiksal nach.
Man liebt nicht nur etwas, weil es schön ist, sondern es wird auch schön, weil man es liebt.
So viel Liebe so viel Glück.
Wenn ein Mann ohne Einfluß und ohne Vermögen liebt und geliebt wird, neiden ihm selbst die Götter sein Glück!
Dem Geliebten entgegengehen, beflügelt den Schritt, und [...] mit dem Geliebten heimgehen, ist der Inbegriff aller Seligkeit.
Ohn lieb nichts dan leid Eh ich war liebend und geliebet, war mein herz niemal on verdruß, mein leben war allzeit betrübet, mein aug und herz voll finsternus: nichts mich damal mit trost erlabet, noch einiges wollusts begabet. Nun ist es mit mir anders worden, dan sidher ich lieb hab und bin und mich befind in der lieb orden, so ist all mein verdruß dahin: die lieb mich stets mit trost erlabet und ihres liechts und lusts begabet. Die schönheit, deren alles weichet, die mir und deren ich herzlieb, durch ihre lieb mich so bereichet, daß mir der himmel niemal trüb: mit ihrer kraft sie mich erlabet und alles guts und muts begabet. Der früling bring wind oder regen, der sommer sei voll hitz und staub, wie tief der winterschnee gelegen und in dem herbst fall frucht und laub: so bleib doch reichlich ich begabet und allzeit durch die lieb erlabet. Das erdreich mag zerspringend beben, der luft schieß dunder, stral und blitz, das meer mag seine flut erheben und netzen gar der sternen sitz: so bleib ich reichlich doch begabet und von der lieb mit lieb erlabet. Das volk mag schwören, spilen, saufen, die fürsten schänden gleich das land, die ganze welt fall gleich zu haufen voll krieg, untreu, blut, greuel, schand: so bleib doch reichlich ich begabet, von meiner süßen lieb erlabet.
Glück Wie man das Heilige berührt: Man will ihm selbst nicht geben, Es ist genug, daß man es spürt, So küßt' ich sie mit Beben, Und that der Mund Nicht Alles kund, So brachte sie's zu Ende In frommen Sinn Zum Vollgewinn Durch einen Druck der Hände!
Heiter kehrest du, o Licht! Und ein helles Strählchen bricht Aus der dumpfen Nacht hervor, Hebt mein leidend Herz empor. Es erschien ein Engelskind, Rührte meine Seele – schwind! – Und die Trauer schwand dahin, Selig, selig nun ich bin! Selig, selig werd ich sein, Wenn die Liebe mich wiegt ein, Wenn die Lieb den Trauersinn Wandelt mir in Freudensinn! Glänze ferner durch die Nacht, Liebe, süße Zaubermacht! Hülle mich, o Zauber, ein! Selig, selig werd ich sein!
Hesper und Aurora zogen Wechselnd auf am Himmelsbogen, Doch die Glücklichen, sie sahn Nicht den Schmuck der Blätter fallen, Nicht aus Nords beeisten Hallen Den ergrimmten Winter nahn. Freudig sahen sie des Tages Immer kürzern, kürzern Kreis, Für das längre Glück der Nächte Dankten sie betört dem Zeus.
Minne, du lehrst auch betrübte Menschen, mit strahlenden Augen zu lachen.
Liebe wird gesättigt, wenn ihre Freuden nicht quälen.
Liebe und Glück wollen erkannt sein, um empfunden zu werden.
Liebe erntet mancher, ohne sie zu säen.
Die Menschen, die der Superlativ der Liebe beglückte, haben meist auch den Superlativ des Leides zu tragen; der Durchschnitt lernt beides nicht kennen.
Es bleibt dabei: Lieben und über alles geliebt zu werden, ist das größte, wahrste Glück.
Die Liebe, die dir unverdientermaßen entgegengebracht wird, wird dich nicht glücklich stimmen können; wohl aber die Liebe, die du gesät hast und gedeihen siehst.
Mancher hat vielleicht nur darum kein Glück in der Liebe, weil er zu viel Glück bei Frauen hatte.
Die Liebe kennt keine Grenzen: Wenn man glücklich ist, will man das Paradies; hat man das Paradies, will man den Himmel, und wer nicht den Himmel gefunden hat, der hat nie geliebt!
Aus Don Juans Tagebuch: In der Liebe findet nur der, der nicht sucht.
Keinen sprach die Liebe selig, der nicht die Fülle hat und die Fülle verschenkt.