Liebe Sprüche – glück

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Mein Leben ist wie leise See: Wohnt in den Uferhäusern das Weh, wagt sich nicht aus den Höfen. Nur manchmal zittert ein Nahn und Fliehn: aufgestörte Wünsche ziehn darüber wie silberne Möven. Und dann ist alles wieder still… Und weißt du, was mein Leben will, hast du es schon verstanden? Wie eine Welle im Morgenmeer will es, rauschend und muschelschwer, an deiner Seele landen.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Der neuen Gedichte anderer Teil, 1908

Tochter der Natur, Holde Liebe! Uns vergnügen nur Deine Triebe. Gunst und Gegen-Gunst Geben allen Die beglückte Kunst Zu gefallen.

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Und was auch Schönes mir geschah und was an Glück sich wollte einen mit meinem Sein – es wird mir scheinen, ich lebe erst, seit ich dich sah.

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Der Hütten kleinste hat immer Raum genug für's größte Glück.

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Liebe genießt: im Entbehren, im Wirken, im Leiden für Andere!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Geben und nehmen kann uns das Glück, was wir hoffen und lieben: Aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das Glück.

Bouterwek, Neue Vesta. Kleine Schriften zur Philosophie des Lebens und zur Beförderung der häuslichen Humanität, hg. von Fr. Bouterwek, 11 Bde., 1803-1810. Dritter Band, 1804. Sinnsprüche nach alten Autoren

Es ist eine unaussprechliche Glückseligkeit, wenn Gesinnungen und Empfindungen zwischen zwei Wesen wechseln, ohne irgend anzustoßen.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 14. Juli 1782

Goldlieb weiß nicht, wo die Sterne stehen.

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Der Lieb frewde wehret so lang als ein Löffel von Brodt.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet Und manchen Jüngling irreleitet, Ist der: daß Liebe eine Sache, Die immer viel Vergnügen mache.

Busch, Bildergeschichten. Der heilige Antonius von Padua, 1870

Wo Liebe ist, ist Glück.

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Liebesgenuss hat noch nie genutzt, man darf zufrieden sein, wenn er nicht schadete.

Epikur, Vatikanische Spruchsammlung (Gnomologium Vaticanum Epicureum). [51]

Liebesleid Wollt vorübergehen, Doch es mußt geschehen, Daß ich deine Küsse Wie im Traum gepflückt. Daß ich leiden müsse, Wenn du mich beglückt. Gehe nun im Leide Wie im Festtagskleide, Hast mit Küssen, Liebster, Mich so reich geschmückt. Will mit deinen Klagen Dir nur eines sagen, Ewig leiden müssen, Ist, was mich beglückt. –

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Liebesglück Nicht beneid ich die Herrscher der Welt Um die gewaltigen Reiche. Reicher bin ich, nun du mir gesellt, Der ich keine vergleiche. Hielten sich jene den Göttern gleich, Lach ich und küsse dich munter. – Königin, auch in unserem Reich Geht die Sonne nicht unter!

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Wenn jemand das Glück überall, nur nicht in der Liebe sucht, sucht er gleichsam im Finstern nach einem Weg.

Tolstoi, Tagebücher. 1900

Das Maß der Seligkeit mißt ihr die Liebe ein; Je völler du von Lieb, je selger wirst du sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

So behaupte demnach auch ich, daß unter den Göttern Eros der älteste und herrlichste und der hilfreichste ist für die Menschen zum Besitz der Tugend und Glückseligkeit im Leben und im Tode.

Platon, Symposion (Das Gastmahl), entstanden um 380 v. Chr. 180b. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher (1807)

Es gibt wohl manches, was entzücket, Es gibt wohl vieles, was gefällt; Der Mai, der sich mit Blumen schmücket, Die güldne Sonn' im blauen Zelt. Doch weiß ich eins, das schafft mehr Wonne Als jeder Glanz der Morgensonne, Als Rosenblüt' und Lilienreis: Das ist, getreu im tiefsten Sinne Zu tragen eine fromme Minne, Davon nur Gott im Himmel weiß.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Viertes Buch. Escheberg. Sankt Goar. Aus: Minnelied

Auch ich habe eine schöne Bestimmung. Ich liebe und werde geliebt; ist das nicht genug?

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Das Vergnügen bei der Liebe liegt im Lieben, und das Glück in der Leidenschaft, die man empfindet, und nicht in der, die man erregt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Denn ach, die Menschen lieben lernen, Es ist das einz'ge wahre Glück!

Platen, Gedichte. Ausgabe 1834. Lieder und Romanzen. Aus: Ich möchte gern mich frei bewahren