Liebe Sprüche – leben

235 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe leben

Also Liebe, mein Raphael, ist die Leiter, worauf wir emporklimmen zu Gottähnlichkeit. Ohne Anspruch, uns selbst unbewußt, zielen wir dahin.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Julius an Raphael. Theosophie des Julius. Gott

Was dir das Leben auch an Rätseln zeigt, – Die Liebe ist's, die alle übersteigt.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Nur die Liebe lässt uns überleben.

Internet

Du bist nicht alles, aber ohne dich ist alles nichts!

Internet

Liebe Aus Sandkörnern können Perlen werden aus Leid kann Licht werden, aus Liebe kann Erfüllung werden wir sind, um zu werden.

Internet

Das will ich mir schreiben in Herz und Sinn: Daß ich nicht für mich hier auf Erden bin, Daß ich die Liebe, von der ich lebe, Liebend an andere weitergebe.

Internet

Nicht alle Steine können wir fortschaffen, nicht alle Widrigkeiten aus dem Weg räumen, aber vieles können wir mit unserer Liebe erträglicher machen.

Internet

Das größte Geheimnis ist das Leben, das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit, das schönste Geheimnis ist die Liebe – ein Geheimnis, dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.

Internet

So wie der Wind mit den Blättern spielt, so spielt das Schicksal mit den Menschen; man sieht sich, lernt sich kennen, gewinnt sich lieb und muß sich wieder trennen. Der Mensch kann viel ertragen und erleiden, er kann vom Liebsten, was er hat, in Wehmut scheiden, er kann die Sonne meiden und das Licht, doch vergessen, was er einst geliebt, das kann er nicht.

Internet

Und woher entstehen solche kleine Abstoßungen als aus der gegenseitigen Unersättlichkeit im Lieben und Geliebtwerden? Ohne diese Unersättlichkeit gibt's keine Liebe. Wir leben und lieben bis zur Vernichtung. Und wenn die Liebe es ist, die uns erst zu wahren vollständigen Menschen macht, das Leben des Leben ist, so darf auch sie wohl die Widersprüche nicht scheuen, so wenig wie das Leben und die Menschheit; so wird auch ihr Frieden nur auf den Streit der Kräfte folgen.

Schlegel, Lucinde, 1799. Zwei Briefe

Könntest du mein Leben leben und würdest du dir begegnen, dann wüßtest du, was Liebe wirklich ist.

Internet

Wenn du dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage dich vorerst, wie lange du schon nach solch einem Menschen gesucht hast.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Ein Leben ohne Dich ist wie Sushi ohne Reis.

Internet

Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, Wenn man den sichern Schatz im Herzen trägt.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3. Akt, 4. Auftritt, Thekla

Lieb üben hat viel Müh: wir sollen nicht allein Nur lieben, sondern selbst, wie Gott, die Liebe sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Liebe ist wie Masern, da müssen wir alle durch.

Internet

Ich glaube doch, dass kein Mann je ein rechtes Leben geführt hat, der nicht geheiligt wurde durch die Liebe einer Frau, gestärkt durch ihren Mut und geleitet durch ihre Umsicht.

Ruskin, Ausgewählte Werke in vollständiger Übersetzung, 15 Bde., 1900-1906. Band 2: Sesam und Lilien, 1900

Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das böse.

Rochefoucauld, Betrachtungen oder Moralische Sentenzen und Maximen

Liebe und Gegen-Liebe Wozu dient so süsses Blicken Wenn du bist in nichts verliebt? Ist's daß unser Seuffzer-schicken Cloris dir Vergnügen giebt? Zwar offt heist das Herze geben Sich begeben seiner Ruh Doch wer immer frey will leben Bringt sein Leben übel zu. Schönheit mit Verstand vermählet Trifft offt schlechte Gleichheit an: Manch getreues Herz erwehlet Was nicht Farbe halten kan: Fremde Qual heist Achtung geben Was für eine Wahl man thu; Doch wer unverliebt will leben Bringt sein Leben übel zu. Liebe Cloris lieb in Zeiten Liebe was dich wieder liebt Was dir ohne Widerstreiten Sein getreues Herze giebt. Lieb‘ und Gegen-Liebe geben Süsse Lust und stille Ruh Wer von Liebe frey will leben Bringt sein Leben übel zu.

Internet

Durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält uns die Natur für ein Leben voll Mühe schadlos.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Erläuterungen zu dem aphoristischen Aufsatz: Die Natur, 1783

Ah, ohne Liebe ist das Leben nicht besser als der unbehauene Stein im Steinbruch, bevor der Bildhauer ihm Gott eingefügt hat.

Internet