Liebe Sprüche – leben

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Du bist das Licht in meinem Leben und auch ein bisschen mehr.

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Gerade auf diesem Lebenswege, wo du alles fahren läßt, was doch sonst die Menschen reizt, Ehre, Reichtum, Wohlleben, gerade auf diesem Wege wirst du um so gewisser etwas anderes finden, das doch mehr wert ist als das alles – Liebe. Denn wo es sonst noch andere Genüsse gibt, da teilt sich das Herz, aber wo es nichts gibt als Liebe, da öffnet sich ihr das ganze Wesen, da umfaßt es ihr ganzes Glück, da werden alle ihre unendlichen Genüsse erschöpft.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, 13. November 1800

Aber ganz abscheulich ist's, auf dem Wege der Liebe Schlangen zu fürchten und Gift unter den Rosen der Lust, Wenn im schönsten Moment der hin sich gebenden Freude Deinem sinkenden Haupt lispelnde Sorge sich naht.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Elegien 1

Und was ihr Welt nanntet, das soll erst von euch geschaffen werden: eure Vernunft, euer Bild, euer Wille, eure Liebe soll es selber werden! Und wahrlich, zu eurer Seligkeit, ihr Erkennenden!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Auf den glückseligen Inseln

Wir sollen geben und nehmen lernen und beides unbeschwert, das heißt in der Liebe, und beides ist gleich schwer.

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Ohne Titel Strebet mutig, meine Geister, noch ist nicht die Höh erreicht! wer noch nicht des Lebens Meister, ringe, bis er sie ersteigt! Will die Zeit doch wieder kommen, wo das Herz in Freude schwimmt, alles Leid ist dem entnommen, den die Liebe zu sich nimmt. Schon in meinem Spiegel strahlt mir eine Welt voll Lust, und das Leben regt die Flügel mächtiglich in meiner Brust. Zweige wehn wie Freudenfahnen, Morgenrot ist Liebesschein, und der Vögel süßes Mahnen kehr in meinen Busen ein. Wieder will ich Lieder singen, Leben, wieder Dich verstehen, und auf Deinen leichten Schwingen durch die grünen Täler gehen.

Mereau, S., Gedichte. Als Beilage zu einem Brief an Clemens Brentano, am 10. Oktober 1803

Soll man die Menschheit beweinen oder über die Menschen lachen? Jeder, wie er will: es ist eines wie das andere. Ob wir spotten oder ernst sind, kriechen oder hüpfen, zaudern oder fortstürmen, hoffen oder fürchten, glauben oder zweifeln – am Grabe begegnen wir uns alle. Doch eins ist, was nützt: die Klarheit. Eins ist, was besteht: das Recht. Eins ist, was besänftigt: die Liebe.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [274]

Offenbare mir, was du wahrhaftig liebst, was du mit deinem ganzen Sehnen suchest und anstrebest, wenn du den wahren Genuss deiner selbst zu finden hoffest – und du hast mir dadurch dein Leben gedeutet.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 1. Vorlesung

Nicht alles Gut ist gut; Mensch, überred dich nicht, Was nicht im Lieböl brennt, das ist ein falsches Licht.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wenn wir, durch Schicksale und Erfahrungen geschult, das Leben betrachten, so zeigt sich uns die Liebe als ihre mächtigste Kraft.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Alles was auf Erden besteht, beruht auf Ehre und Treue, wer heut' die alte Pflicht verrät, verrät morgen auch die neue. Jede Gabe ist ein Geschenk Gottes, der Charakter aber ein Produkt der eigenen Seele, weshalb Gaben entzücken, Charaktere aber geliebt werden. Denn nur der ist reich, der geliebt wird und lieben darf.

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So sag doch, Narr, was würdest du tun, wenn dein Geliebter dich nicht mehr liebte? Da antwortete der und sprach: "Ich würde weiter lieben, um nicht zu sterben. Denn Liebe ist Leben, Nichtlieben ist Tod."

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Die Lieb ist Leben und Tod.

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Leicht ist die Liebe am Anfang, es folgen aber die Schwierigkeiten.

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Wer lebt, liebt. Wer liebt, leidet. Wer leidet, entwickelt Stärke. Wer stark ist, wird geachtet.

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Die Liebe ist das Leben! Ihr Fliehn nur überrascht und schmerzt uns, wenn mit Beben Wir unsre Jugend seh'n zu Ende neigen sich. Nichts, was, wo sie nicht ist, besel'ge, strahle, lohne! Die Schönheit ist die Stirn, die Liebe ist die Krone! O, lasse krönen dich!

Hugo, V., Gedichte. Aus: Chants du Crépuscule, 1841

Zu leben, ohne zu lieben, ist kein richtiges Leben. Nimm dem Leben die Liebe, und du nimmst ihm sein Vergnügen.

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Und mag mein Strom der Liebe in Unwegsames stürzen! Wie sollte ein Strom nicht endlich den Weg zum Meere finden! Wohl ist ein See in mir, ein einsiedlerischer, selbstgenugsamer; aber mein Strom der Liebe reißt ihn mit sich hinab – zum Meere!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Das Kind mit dem Spiegel

Liebe und Hoffnung geben uns die Kraft zum Leben.

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Gegenüber dem unermesslichen Weltraum erscheint der Mensch zunächst wie ein winziges Schilfrohr. In Wirklichkeit ist der Mensch größer als die ganze unermessliche Größe des Weltalls. Am Ende ist ein Liebender mehr als alle unendliche Weltraummassen.

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Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben. Siehst du das Eine recht, siehst du das andere auch.

Hölderlin, F., Gedichte. Pros Heauton (Epigramm für die geplante Zeitschrift »Iduna«)