Liebe Sprüche – leben

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Denn das ist die Kraft und Seligkeit der Liebe, nicht daß wir gelebt werden, sondern daß wir lieben dürfen.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)

Liebe ist nicht das Höchste. Über der Liebe steht Selbstvergessenheit.

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Der Mittelpunkt des Lebens ist allemal die Liebe.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 1. Vorlesung

Ich habe nicht gesagt, daß man das Herz unterdrücken müsse, aber man muß es leider Gottes bezähmen.

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Das große Gesetz des Lebens heißt Liebe und der Liebe Gesetz heißt Vertrauen und Achtung.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Wer sich fürchtet vor der Nachrede, er sei ein Pantoffelheld, hat Furcht, als ein Lebender zu erscheinen.

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Erinnerungsblatt Sein Leben war ein ernst, beharrlich Wandern Nach einem hohen Berg, darauf sie stand, Und als er endlich sich am Ziele fand, Da neigte sie sich lächelnd einem Andern! Nun geht er still den langen Weg zurück. Kein Hoffen darf die Schritte mehr beflügeln, Und hinter ihm, auf jenen blauen Hügeln, Verblaßt, verdämmert seiner Seele Glück.

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Lern es einmal doch Herz, du bist so alt geworden, Und bist noch so jung, Noch so kindisch jung geblieben, Daß du immer für dein Lieben Noch begehrst Erwiderung. Daß du meinst, für treues Mühen Zieme sich auch Dank, Nicht an still erlittner Plage Allerletztem Leidenstage Noch im Kelch der bittre Trank. Herz, du bist so alt geworden: Lern es einmal doch, Daß du sollst nach bess'rem Lohne, Anderm Kranz und andrer Krone Sänftlich tragen Kreuz und Joch. Sei die Blume, die zertreten, Da sie eben blüht, Wieder grünt und blüht von vornen; Trag am Haupte still die Dornen, Und die Rosen im Gemüt!

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Von Erde zu Erde – was soll ich klagen? Hat doch dazwischen so überviel Segen, Sonne Leben und Liebe gelegen.

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Und wäre nicht das Tröpflein Liebe, Das Leben wär' nicht Lebens wert.

Ebert, K. E., Gedichte. Aus: Natur und Liebe, Erstdruck 1845

Ein schweres Rätsel ist das Leben, Allein die Liebe löst es leicht.

Gottschall, R., Gedichte. Aus: Das Rätsel, 1858

Was ist denn ohne Liebe, ohne Kampf das Dasein wert?

Madách, Die Tragödie des Menschen (Az ember tragédiája), 1861

Wie mancher Lüge stellen wir uns im täglichen Leben unter, um nicht einen kleinen Fehler bekennen zu müssen.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.

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Was waren Frauen Was waren Frauen anders dir als Spiel, Der du dich bettetest in soviel Liebesstunden: Du hast nie andres als ein Stück von dir gefunden, Und niemals fand dein Suchen sich das Ziel. Du strebtest, dich im Hellen zu befreien, Und wolltest untergeh'n in wolkig trüber Flut – Und lagst nur hilflos angeschmiedet in den Reihen Der Schmachtenden, gekettet an dein Blut. Du stiegst, dein Leben höher aufzutürmen, In fremde Seelen, wenn dich eigne Kraft verließ, Und sahst erschauernd deinen Dämon dich umstürmen, Wenn deinen dünnen Traum der Tag durchstieß.

Stadler, E., Gedichte. Der Aufbruch, Erstdruck 1914. Die Flucht

Die Liebe ist das Beste, was wir haben auf dieser Erde. Und gerade aus ihr kommt unser größtes Leid.

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Weißt du, was das heißt, zu lieben und verschmäht zu werden? Das ist nicht wie sonst ein Leid. Nimmt man mir heute etwas, so lern' ich morgen, daß ich's entbehren kann. Schlägt man mir eine Wunde, so hab' ich Gelegenheit, mich im Heilen zu versuchen. Aber, behandelt man meine Liebe wie eine Thorheit, so macht man das Heiligste in meiner Brust zur Lüge.

Hebbel, Judith, 1841

Nach Liebe suchend – und immer die Larve‚ die verfluchte Larve finden und zerbrechen müssen!

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1884

Nächst dem Siege ist nichts so süß als Niederlage, wenn dich nur der rechte Gegner überwindet.

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Denn der Ewge herrscht auf Erden, Über Meere herrscht sein Blick; Löwen sollen Lämmer werden, Und die Welle schwankt zurück. Blankes Schwert erstarrt im Hiebe, Glaub und Hoffnung sind erfüllt; Wundertätig ist die Liebe, Die sich im Gebet enthüllt.

Goethe, J. W., Erzählungen. Novelle, in: Werke, Ausgabe letzter Hand, Cotta, Stuttgart 1828

Don Juan lehrt, sich in Liebesdingen über nichts zu wundern: möglichst wenig zu erwarten und auf alles gefaßt zu sein. Nur so ist es möglich, Enttäuschungen zu vermeiden. Auch dann liebesfroh zu bleiben, wenn einmal etwas mißlingt.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921