Liebe Sprüche – mut

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Die Liebe zur Gerechtigkeit ist bei den meisten Menschen nur Furcht, Ungerechtigkeit zu erleiden.

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Bis zum Meer für einen Bruder. Durch das Meer für eine Geliebte.

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Liebe ist wie ein Fluss, mal reißend, mal langsam fließend, aufbrausend, kühl und lindernd. Wer sich in die Frische des Wassers stürzen will, benötigt Mut!

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Der Zauber des Neuen verwirrt unser Herz, gleichwohl bringt er Freundschaft – Freude wie Schmerz. Wer ist so stark, der Versuchung zu widerstehen? Wer es nie versucht, wird es nie fühlen oder sehn. Es liegt an jedem selbst, zu entscheiden, glücklich zu sein oder allein zu bleiben. Wenn auch nur für einen Moment, in dem die Liebe unser Herz fast verbrennt. Zu fühlen, was es heißt, zu lieben, sich dem stellen, was kommen mag, ein schöner Gedanke für jeden Tag.

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Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das böse.

Rochefoucauld, Betrachtungen oder Moralische Sentenzen und Maximen

Es hat sich gegen Liebe die Vernunft ermannt, Und als Empörungsfahne Weisheit aufgesteckt. Die Liebe hat zum Angriff einen Hauch gesandt, Und die Vernunft hat zitternd das Gewehr gestreckt.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Die Liebe – darüber sind nun alle Gelehrten einig – ist eine der couragiertesten Eigenschaften des menschlichen Herzens, die Bastionen von Rang und Stand schmettert sie mit einem Feuerblicke darnieder, die Welt ist ihr zu eng und die Ewigkeit zu kurz.

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Durch einen neuen Nachfolger wird jede Liebe überwunden.

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Jedes Fleckchen Land ist für den Tapferen eine Heimat.

Ovid, Fasti (Römische Feste), entstanden zwischen 2 bis 8 n. Chr

Was wagt der freche Amor nicht!

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Entscheide dich stets für die Liebe! Wenn du dich ein für allemal dazu entschlossen hast, wirst du die ganze Welt bezwingen.

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Ein Tor, wer immer stille steht, Drum Lebewohl, und reisen wir! Ich lobe mir, ich lobe mir, Die Liebe, die auf Reisen geht! Drum säume nicht, Und träume nicht, Wer meinen Wink versteht!

Platen, Die verhängnisvolle Gabel. Ein Lustspiel in fünf Akten, 1826. 4. Akt, Sirmio

Erringen will der Mensch, er will nicht sicher sein.

Goethe, Die Laune des Verliebten, entstanden 1767/68, Erstdruck 1806. 2. Szene, Egle zu Amine

Lasset uns beherzen, blühende Herzen, lasset uns lieben ohne Verschieben!

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Fürchte nichts mehr! Die Augen gab Gott dir für das Licht, Die Seele für den Himmel dir Und für dein Herz der Liebe Wahrheit.

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Die Füße im Feuer Wild zuckt der Blitz. In fahlem Lichte steht ein Turm Der Donner rollt. Ein Reiter kämpft mit seinem Roß Springt ab und pocht ans Tor und lärmt. Sein Mantel saust Im Wind. Er hält den scheuen Fuchs am Zügel fest. Ein schmales Gitterfenster schimmert goldenhell Und knarrend öffnet jetzt das Tor ein Edelmann ... "Ich bin ein Knecht des Königs, als Kurier geschickt Nach Nîmes. Herbergt mich! Ihr kennt des Königs Rock!" "Es stürmt. Mein Gast bist du. Dein Kleid, was kümmerts mich? Tritt ein und wärme dich! Ich sorge für dein Tier!" Der Reiter tritt in einen dunkeln Ahnensaal, Von eines weiten Herdes Feuer schwach erhellt, Und je nach seines Flackerns launenhaftem Licht Droht hier ein Hugenott im Harnisch, dort ein Weib, Ein stolzes Edelweib aus braunem Ahnenbild ... Der Reiter wirft sich in den Sessel vor dem Herd Und starrt in den lebendgen Brand. Er brütet, gafft ... Leis sträubt sich ihm das Haar. Er kennt den Herd, den Saal ... Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut. Den Abendtisch bestellt die greise Schaffnerin Mit Linnen blendend weiß. Das Edelmägdlein hilft. Ein Knabe trug den Krug mit Wein. Der Kinder Blick Hangt schreckensstarr am Gast und hangt am Herd entsetzt ... Die Flamme zischt. Zwei Füße zucken in der Glut. "Verdammt! Dasselbe Wappen! Dieser selbe Saal! Drei Jahre sinds ... Auf einer Hugenottenjagd ... Ein fein, halsstarrig Weib ... 'Wo steckt der Junker? Sprich!' Sie schweigt. 'Bekenn!' Sie schweigt. 'Gib ihn heraus!' Sie schweigt. Ich werde wild. Der Stolz! Ich zerre das Geschöpf ... Die nackten Füße pack ich ihr und strecke sie Tief mitten in die Glut ... 'Gib ihn heraus!' ... Sie schweigt ... Sie windet sich ... Sahst du das Wappen nicht am Tor? Wer hieß dich hier zu Gaste gehen, dummer Narr? Hat er nur einen Tropfen Bluts, erwürgt er dich." - Eintritt der Edelmann. "Du träumst! Zu Tische, Gast ..." Da sitzen sie. Die drei in ihrer schwarzen Tracht Und er. Doch keins der Kinder spricht das Tischgebet. Ihn starren sie mit aufgerißnen Augen an - Den Becher füllt und übergießt er, stürzt den Trunk, Springt auf: "Herr, gebet jetzt mir meine Lagerstatt! Müd bin ich wie ein Hund!" Ein Diener leuchtet ihm, Doch auf der Schwelle wirft er einen Blick zurück Und sieht den Knaben flüstern in des Vaters Ohr ... Dem Diener folgt er taumelnd in das Turmgemach. Fest riegelt er die Tür. Er prüft Pistol und Schwert. Gell pfeift der Sturm. Die Diele bebt. Die Decke stöhnt. Die Treppe kracht ... Dröhnt hier ein Tritt? Schleicht dort ein Schritt? ... Ihn täuscht das Ohr. Vorüberwandelt Mitternacht. Auf seinen Lidern lastet Blei, und schlummernd sinkt Er auf das Lager. Draußen plätschert Regenflut. Er träumt. "Gesteh!" Sie schweigt. "Gib ihn heraus!" Sie schweigt. Er zerrt das Weib. Zwei Füße zucken in der Glut. Aufsprüht und zischt ein Feuermeer, das ihn verschlingt ... "Erwach! Du solltest längst von hinnen sein! Es tagt!" Durch die Tapetentür in das Gemach gelangt, Vor seinem Lager steht des Schlosses Herr - ergraut, Dem gestern dunkelbraun sich noch gekraust das Haar. Sie reiten durch den Wald. Kein Lüftchen regt sich heut. Zersplittert liegen Ästetrümmer quer im Pfad, Die frühsten Vöglein zwitschern, halb im Traume noch. Friedselge Wolken schwimmen durch die klare Luft, Als kehrten Engel heim von einer nächtgen Wacht. Die dunkeln Schollen atmen kräftgen Erdgeruch, Die Ebne öffnet sich. Im Felde geht ein Pflug, Der Reiter lauert aus den Augenwinkeln: "Herr, Ihr seid ein kluger Mann und voll Besonnenheit Und wißt, daß ich dem größten König eigen bin. Lebt wohl! Auf Nimmerwiedersehn!" Der andre spricht: "Du sagsts! Dem größten König eigen! Heute ward Sein Dienst mir schwer ... Gemordet hast du teuflisch mir Mein Weib! Und lebst ... Mein ist die Rache, redet Gott."

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Niemand hat jemals probiert, einen Staat zu gründen mit der Macht der Liebe.

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Um ein Haupt zu beugen, genügt ein Schwert, aber um ein Herz zu beugen, bedarf es eines Herzens.

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Stille Ergebenheit! Vertrauen auf das Herz, auf den Sieg des Wahren und Besten, dem wir uns hingeben. Und wir könnten untergehen?

Gontard, Briefe. An Friedrich Hölderlin, Dezember 1798

Beim Jagen und beim Lieben weiß man wohl, wo man anfängt, aber nicht, wohin man kommt.

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Liebe ist kein Ziel; sie ist nur ein Reisen.

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