Liebe Sprüche – nachdenklich
61 Sprüche gefunden
Es ist was Schönes, sein eigenes Bild im liebenden Auge zu erblicken.
Die Mängel erkennt nur der Lieblose; deshalb, um sie einzusehen, muß man auch lieblos werden, aber nicht mehr, als hiezu nötig ist.
Und wenn das reine Gemüt liebt, was es nicht lieben soll: kann es denn diese unfreiwillige Sünde nicht dadurch schön und herrlich büßen, daß es auf das Ersehnteste freien Verzicht leistet?
Ein liebend Auge ist ein milder Richter.
Wer am meisten liebt, der gibt am meisten weg. Wer am meisten anhäuft, der verliert am meisten. Wer sich bescheidet, der erfährt keine Schande. Wer weiß aufzuhören, der gerät nicht in Gefahr. Der kann ewig dauern.
Wie ein Athlet auf die Vemehrung seiner Muskeln bedacht ist, so müssen wir auf die Vemehrung der Liebe oder zumindest die Verringerung von Bosheit und Lüge bedacht sein, dann gelängen wir zu einem erfüllten, frohen Leben.
Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unseren Nächsten nicht genug zu lieben.
Wir finden innere Ruhe bei denen, die wir lieben, und wir schaffen in uns einen ruhigen Ort für jene, die uns lieben.
Wer aufhört zu schenken, der hat auch schon zu lieben aufgehört.
Nachsicht und Liebe – wer die vergaß, Der hat sich selber vergessen, Dieweil ein jeder nach seinem Maß Dereinst wird wieder gemessen.
Eine entflammte Seele stellt sich nicht die letzte Gunst, sondern die nächste vor.
Schweigen ist das Gegenteil von Vergessen und Kälte. Im Schweigen liebt man am glühendsten; Lärm und Worte verlöschen oft das innere Feuer.
…und dennoch zweifle ich in unserem von Gewalttätigkeiten entstellten Zeitalter keinen Augenblick daran, daß der Mensch zur Güte und Liebe geboren wurde, wie der Wind zur Bewegung.
Es ist an der Zeit, bewusst zu lieben und bewusst zu handeln.
Es genügt nicht Liebe im Herzen zu haben und im Munde zu führen, sie muss durch unsere Taten sichtbar werden. Dann erst wird sie fruchtbar und erzeugt Liebe in den Herzen derer, auf die sie sich richtet. Sie ist unendlich erfinderisch und erobert die ganze Welt!
Was ich mir wünsche Ich wünsche mir Augen, mit denen ich einem Menschen ins Herz schauen kann, und die nicht blind werden aufmerksam zu sein auf das, was er von mir braucht. Ich wünsche mir Ohren, mit denen ich auch Zwischentöne wahrnehmen kann, und die nicht taub werden beim Horchen auf das, was das Glück und die Not des anderen ist. Ich wünsche mir einen Mund, der das Unrecht beim Namen nennt, und der nicht verlegen ist um ein Wort des Trostes und der Liebe zur rechten Zeit. Ich wünsche mir Hände, mit denen ich zärtlich liebkosen kann, und die nicht festhalten, was ich in Fülle habe und teilen kann. Ich wünsche mir Füße, die mich auf den Weg bringen zu dem, was wichtig ist, und die nicht stehen bleiben vor den Schritten, die entscheidend sind. Ich wünsche mir ein Rückgrat, mit dem ich aufrecht und aufrichtig leben kann, und das sich nicht beugt vor Unterdrückung, Willkür und Macht. Ich wünsche mir ein Herz, in dem viele Menschen zuhause sind und das nicht müde wird, Liebe zu üben und Schuld zu verzeihen. Ein Wort gibt das andere, und eine belanglose Meinungsverschiedenheit wächst sich in Windeseile zu einem handfesten Streit aus. Am Ende behält das Schweigen das letzte Wort. Ich wünsche mir, daß ich stark genug bin, meine eigenen Fehler einzugestehen, und mich nicht länger schämen muß für meine Schuld. Ich wünsche mir, daß meine Liebe groß genug ist, zuzuhören, wo die Not des anderen liegt, der mir so weh tat, daß ich verstehen und vergeben kann.
Wenn du dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage dich vorerst, wie lange du schon nach solch einem Menschen gesucht hast.
Herr! In aller Ungerechtigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Gerechtigkeit. In aller Unwahrhaftigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Wahrheit. In aller Unbarmherzigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Barmherzigkeit. In aller Lieblosigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Liebe.
Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben. Es wartet darauf, angenommen zu werden.
Lieb üben hat viel Müh: wir sollen nicht allein Nur lieben, sondern selbst, wie Gott, die Liebe sein.
Nicht die Liebe ist es, die den Menschen irreführt, er führt sich selbst irre.