Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Reichtum Im Banne deiner Augen verweilte ich manche Stunde, doch hast du nie geschauet in meiner Seele Grund. Nie hast du dich gebeuget über meines Herzens Weh, Dein Bild darin zu sehen wie in tiefer dunkler See. Nie hat an meinem Busen Dein liebes Haupt gelauscht, wie heimlich in der Tiefe die Liebe klingt und rauscht. Die Perle ruht im Meere, der Edelstein im Schacht - kehr ein, du heißgeliebte, in meines Busens Nacht! Ihm ist von allen tiefen an Reichtum keine gleich - in meinem Herzen, dann liegt dir von Liebe ein König Reich.
Was ist es, sprich, was bei den Menschen »Liebe« heißt? O Kind, das Süßeste und Bitterste zugleich.
Die Lieb ist der Säckel des Fortunat: Je mehr sie gibt, desto mehr sie hat.
An deiner Brust An deiner Brust ist meine Stelle, In deinen Armen mein Asyl! Mich warf des Sturm's empörte Welle An dieses bang ersehnte Ziel. Die Gaben, die das Leben zieren, Jedwedes Gut, das köstlich heißt, Was ich besaß, mußt' ich verlieren, Daß du fortan mir Alles sei'st. Jetzt, da ich Alles hingegeben, Wird mir's durch dich zurückgeschenkt, Wenn unter wonnevollem Beben Dein Mund auf meine Stirn' sich senkt.
Ich dachte, wie so weit und schön die Welt, so tausendfach von Licht und Glück erhellt. Ich dachte, wie du einzig bist und klein – und wie ich doch bei dir nur möchte sein.
Liebe ist Allmacht.
Die wahre Liebe ist es, die jedes Wesen läutert, jeden schlummernden Keim des Edlen und Guten aus ihm hervorlockt, zur herrlichen Blüte bringt; sie allein ist es auch, die dem Leben trotzt und standhält, die in Wahrheit alles trägt und glaubt und hofft und des Gesetzes Erfüllung ist – des Gesetzes des Lebens.
Über jedem Wollen steht ein gewisses unabänderliches Muß in der Liebe. Sie hat etwas Elementares. Man kann ihr ebensowenig gebieten, wie dem Winde, wenn man ihm zurufen wollte: "Sturm, wehe nicht!"
So ist der Mensch! Ein Titane in seiner Leidenschaft, wenn sie geweckt ist, ein Lamm in seiner Liebe, wenn sie die wirkliche, echte, wahre Liebe ist!
Die Lieb ist dreierlei: Liebe, ein Herzensband; Lieb' eine Heuchelei, Und Lieb' ein Todesbrand.
Lenz ist's, der die Knospen schwellet, Aber Liebe schwellt die Herzen.
Die Liebe gleicht dem April: Bald Frost, bald fröhliche Strahlen, Bald Blüten in Herzen und Talen, Bald stürmisch und bald still, Bald heimliches Ringen und Dehnen, Bald Wolken, Regen und Tränen – Im ewigen Schwanken und Sehnen Wer weiß, was werden will!
Bei der Liebe wie beim Haß haben wir den Anfang wohl in der Hand ... nie aber das Ende.
Ich eile hin, und ewig flieht dem Blicke Ich eile hin, und ewig flieht dem Blicke Des Lebens Spiegel fort in wilder Flut, Die Sehnsucht in die Ferne nimmer ruht, Und weinend schaut Erinnerung zurücke Da blickt aus einer Blume neu Geschicke. Zwei blaue Kelche voll von Liebesglut Erwecken in dem Flüchtling neuen Mut; Daß er das Leben wieder jung erblicke. Es hat der Sinn die Aussicht wiederfunden, Er sieht im klaren Strome abgespiegelt, Des Wechsel-Lebens zwiefach-lieblich Bild, Die Fläche ruht und schwillt in tiefen Stunden, Wenn Leidenschaft die Trunkenheit entzügelt, Und Liebe sich dem Strome nackt enthüllt.
Ein Glockenruf verhallt nach wenig Schlägen, Ein Liebestraum, ach! viel zu bald vergeht: Doch Luft und Herzen zitternd noch sich regen, Wenn Klang und Liebe lange schon verweht.
Wohl darf die Liebe werben um die Liebe.
Elend bin ich, warum ist Liebe nicht heilbar durch Kräuter!
Jupiter schalt den Amor: "Ich will die Pfeile dir nehmen!" "Donnerer", sprach der, "und ich mache dich wieder zum Schwan!"
Wenn nie dein Mund auch das Geheimnis bricht, Zweihundert Schleier hüllen Liebe nicht!
Ein Haar vom geliebten Menschen zieht stärker als vier Ochsen.
Den Grad der Liebe kann man nur dort bestimmen, wo dieser ein sehr geringer ist.