Liebe Sprüche – romantisch

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Es gibt in der Liebe nichts Mittelmäßiges und nichts Untergeordnetes.

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Es gibt eine Autorität, die mit sanfter Gewalt die tollen Herzen bändigt – diese Autorität heißt Liebe.

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Märchen In deiner lieben Nähe Bin ich so glücklich. Ich mein, Ich müßte wieder der wilde, Selige Knabe sein. Das macht deiner süßen Jugend Sonniger Frühlingshauch. Ich hab dich so lieb. Und draußen Blühen die Rosen ja auch. O Traum der goldenen Tage! Herz, es war einmal. Abendwolken wandern Über mein Jugendtal.

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Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.

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Zuerst erschuf sie (die Göttin) von allen Göttern den Eros.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 13.

Wer nie ein Weib geliebt, der ist kein feiner Mann.

Mau, Pompeji in Leben und Kunst, 2. erweiterte und verbesserte Auflage 1908 (EA: 1900). Originaltext: Nemo est bellus nisi qui amavit mulierem.

Eine unglückliche Liebe gleicht dem hohen Fieber, das nicht lange zu währen pflegt. Eine glückliche Liebe dagegen ist ein entzückender und andauernder Traum.

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Was aber aus Liebe geschieht, das ist groß, das bringt reiche Frucht, so gering und ungeachtet es im Auge des Menschen immer sein mag.

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Da ich weiß ... Da ich weiß, Du kommst mir wieder Machen mich die Wolken froh, Und am Georginenbeete Abendstille freut mich so! Fröhlich such ich mir den Schatten, Bis die Sonne fast versinkt. Nachts im kleinen dunkeln Tale Freut mich jedes Licht, das blinkt ... Ob ich einsam steig am Hügel, Horch ich doch an Deiner Türe. Steh ich hier in fremdem Garten, Du doch bist es, die ich spüre.

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Im Wörterbuch steht, daß »Aphrodite« entweder die Göttin der Liebe bedeutet oder einen Wurm.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). II. Moral, Christentum

Ohne Wein und Brot Leidet Liebe Not.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Kleine Blumen ... Kleine Blumen, kleine Lieder, Heller Klang und bunte Pracht, Blumen, die ich nicht gezogen, Lieder, die ich nicht erdacht: – Und ich selber hätte nichts, Dir zu bringen, Dir zu danken, Sollte heute, heute schweigen? Ach, was mein war, die Gedanken, Sind ja längst, schon längst Dein Eigen.

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Die Herzen werden nicht durch Waffen, sondern durch Liebe und Edelmut gewonnen.

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Ich war in einer Nacht, wie keine war. Da kamst du, mein geliebtes Angesicht. Du machtest solche Nacht zum lieben Tag. Du sangst Musik und schenktest hold mir ein und sprachst die Worte, die ich nie vergaß, von uranfänglich so geweihtem Hauch, daß diese arge Nacht verging wie Rauch.

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Es ist ein Zeichen für die Entstehung der Liebe, daß alle Freude und Leiden, die jede andere Leidenschaft, jedes andere menschliche Bedürfnis hervorruft, uns plötzlich nicht mehr berühren.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Es ist unmöglich, zum zweitenmal zu lieben, was man zu lieben wirklich aufgehört hat.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Die Liebe ist der Hang zur Prostitution. Ja, es gibt keinen edlen Genuß, der nicht auf die Prostitution zurückgeführt werden könnte.

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Liebe auf den ersten Blick - das geht über alle Erfahrung hinaus.

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Wer das Scheiden hat erfunden, Hat an Liebe nicht gedacht, Sonst hätt er die schönsten Stunden In der Liebe zugebracht. Meine Augen sind voll Tränen, Und mein Herze schwimmt in Blut, Niemals kann ich dich vergessen, Denn du warst mir ja so gut. Könnt ich dich noch einmal sprechen, Könnt ich dich noch einmal sehn, Würdest du, mein Allerliebster, Sicher niemals von mir gehn. Hätt ich Tinte, hätt ich Feder, Hätt ich Zeit und Schreibpapier, Würd ich dir die Zeit aufschreiben, Die du nicht geweilt bei mir. Lieben hast du mich gelehret, Lehrst mich nun, was Leiden sei, Und doch kann ich es nicht fassen, Daß die Zeit des Glücks vorbei Sei es nun, so laß uns scheiden Ohne Gruß und Druck der Hand, Denn es hat sich von uns beiden Unsre Liebe abgewandt. Alles Drängen, alles Wogen, Alles Sehnen ohne Ruh, Alles, alles hat gelogen, Und enttäuscht bin ich und du. Lebe wohl, du falscher Jüngling, Lebe wohl, du falsches Herz! Erst warst du mein ein und alles, Nun bist du mein ganzer Schmerz. Findst du einst im fremden Lande Eine andre, die dich liebt, Sag ihr nichts von meinem Herzen, Sag ihr nur, du kenntest mich. Stehst du einst an meinem Grabe, Deckt mich kühle Erde zu, Denk, was ich gelitten habe, Gönne mir die ew'ge Ruh.

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Höchste Instanz Was er liebt, ist keinem fraglich; Triumphierend und behaglich Nimmt es seine Seele ein Und befiehlt: So soll es sein. Suche nie, wo dies geschehen, Widersprechend vorzugehen, Sintemalen im Gemüt Schon die höchste Macht entschied. Ungestört in ihren Lauben Laß die Liebe, laß den Glauben, Der, wenn man es recht ermißt, Auch nur lauter Liebe ist.

Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

Du gehst an meiner Seite hin Und achtest meiner nicht; Nun schmerzt mich deine weiße Hand, Dein süßes Angesicht. O sprich wie sonst ein liebes Wort, Ein einzig Wort mir zu! Die Wunden bluten heimlich fort, Auch du hast keine Ruh. Der Mund, der jetzt zu meiner Qual Sich stumm vor mir verschließt, Ich hab ihn ja so tausendmal, Viel tausendmal geküßt. Was einst so überselig war, Bricht nun das Herz entzwei; Das Aug', das meine Seele trank, Sieht fremd an mir vorbei.

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