Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Selbst jene, welchen das Alter die körperlichen Kräfte geraubt hat, zittern, wiehern und spreizen sich vor Liebe.
Sicherheit Wer Liebe trägt in tiefer Brust, der ist eine sel'ger Mann – er ist es sich so klar bewußt, daß nichts ihn schrecken kann. Was auch an seinem Busen schlägt, er geht mit frohem Schritt – wer seinen Himmel in sich trägt, der fürchtet die Hölle nit.
Leichte Beute Hat der Dichter im Geist ein köstliches Liedchen empfangen, Ruht und rastet er nicht, bis es vollendet ihn grüßt. Neulich so sah ich, o Schönste, dich erstmals flüchtig am Fenster, Und ich brannte: nun liegst heute du schon mir im Arm!
Es ist eine göttliche Gegenseitigkeit, wen man lieb hat, dem tut man Gutes, und wem man Gutes tut, den hat man noch mehr lieb.
Nun sei mir heimlich zart und lieb; Setz deinen Fuß auf meinen nun! Mir sagt es: Ich verließ die Welt, Um ganz auf dir allein zu ruhn; Und dir: o ließe mich die Welt, Und könnt ich friedlich und allein, Wie deines leichten Fußes jetzt, So deines Lebens Träger sein!
Was soll ich nur von eurer Liebe glauben? Was kriecht ihr immer in so dunkle Lauben? Wozu das ewge Flüstern und Gemunkel? Das scheinen höchst verdächtige Geschichten. Und selbst die besten ehelichen Pflichten, Von allem Tun die schönste Tätigkeit, In Tempeln von des Priesters Hand geweiht, Ihr hüllt sie in ein schuldbewußtes Dunkel.
Jede große Liebe bringt den grausamen Gedanken mit sich, den Gegenstand der Liebe zu töten, damit er ein für alle Mal dem frevelhaften Spiele des Wechsels entrückt sei: denn vor dem Wechsel graut der Liebe mehr als vor der Vernichtung.
Lieben ist eine Schwäche, davon genesen ist auch eine Schwäche. Man tröstet sich und ist genesen: unser Herz ist nicht reich genug, immer zu weinen und immerfort zu lieben.
Es fällt schwer, eine Liebschaft abzubrechen, wenn man nicht mehr liebt.
O Seele meiner Seele, Nun weiter keinen Kuß! Weil sonst der Liebe Flamme Mich ganz versengen muß. Laß nun das Haupt mich legen An die ersehnte Brust, Laß mich da Ruhe finden Von Liebesleid und Lust, Von Liebesleid und Lust!
Sag, wie sich die Liebe nährt? Sie gewährt.
Abbild Seele meines Weibes wie zartes Silber bist du. Zwei flinke Fittiche weißer Möwen Deine beiden Füße. Und dir im lieben Blut auf Steigt ein blauer Hauch Und sind die Dinge darin Alle ein Wunder.
Und ging auch alles um und um, In dir, in mir, ich lieb' dich drum, Ich lieb' dich drum, weil du mir bliebst, Ich lieb' dich drum, weil du vergibst, Ich lieb' dich – ach warum, warum – Und blieb' auch meine Lippe stumm, Ich lieb' dich drum, weil du mich liebst.
Mein Blick ruht gern auf dir Du Mädchenangesicht, Weil du so lieblich bist Und ahnst es nicht. Wie in der Frühlingsluft Das Veilchen Düfte haucht, Ist in der Anmut Duft Dein Tun gehaucht. Du lächelst freundlich mir Du meiner Seele Licht – Wie du so lieb mir bist – Du ahnst es nicht.
Geübtes Herz Weise nicht von dir mein schlichtes Herz, Weil es schon so viel geliebet! Einer Geige gleicht es, die geübet Lang ein Meister unter Lust und Schmerz. Und je länger er darauf gespielt, Stieg ihr Wert zum höchsten Preise; Denn sie tönt mit sichrer Kraft die Weise, Die ein Kundiger ihren Saiten stiehlt. Also spielte manche Meisterin In mein Herz die rechte Seele, Nun ist's wert, dass man es dir empfehle, Lasse nicht den köstlichen Gewinn!
Die Liebe besteht in der Kommunikation von beiden Seiten, nämlich darin, daß der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat, oder von dem, was er hat oder kann; und genauso umgekehrt der Geliebte dem Liebenden.
Bei der Geliebten nur darf man von sich reden.
Ständchen Gute Nacht! Mädchen, das der Liebe lacht, Und die kältesten der Männer, Und die größten Herzenskenner Alle zu Verliebten macht! Gute Nacht! Mädchen, das der Liebe lacht! Gute Nacht! Schön ist dieser Tag vollbracht! Reime haben wir gefunden, Kränze haben wir gewunden, Und gescherzt und viel gelacht! Gute Nacht! Schön ist dieser Tag vollbracht! Gute Nacht! Loses Mädchen! Gib doch Acht: Von den tausend schönen Reimen, Die dich loben, sollst du träumen, Gute Nacht! Bis die Lieb' in dir erwacht!
Ich liebe sie, sie liebet mich, Doch keines sagt: "Ich liebe dich!"
Eine erbärmliche Liebe, die man an der Leine und im Zaum halten muß.
Letzter Schmuck Ich will, wann ich gestorben werde sein, Als Blume blühn aus meines Grabes Staube; Daß, die mich tötet jetzt, mich pflücke fein, Und Liebe noch einmal mein Leben raube. Ich will, wann ihre schöne Hand mich pflückt, Daß sie nicht wisse, wen sie also pflücke; Daß sie, mit der ich lebend mich geschmückt, Im Tode doch mit mir einmal sich schmücke.