Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt? Wer hieß dich kommen, wenn es dir zur Last? Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Geh dahin, wo du die Gedanken hast. Geh nur, wohin dein Sinnen steht und Denken! Daß du zu mir kommst, will ich gern dir schenken. Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt?
Trifft Liebesnot auf Müßiggang, so verschlimmert sie sich.
Wir reden viele Sprachen mit Worten, Augen, Händen, Zeichen; viele, viele, und Liebe spricht sie alle.
Die ersten Ergüsse gegenseitiger Neigung sind gewiß die lieblichste Quelle von allen denen, die wir auf unserer langen Reise durch die Wüste des Lebens begegnen.
Nichts stört im Liebeszimmer so sehr wie ein Bett. Die Begriffe schließen sich aus. Im Bett schläft man. Nachher.
Unter den Bäumen, unter den Bäumen Ruht das Mädchen tief in Träumen. Voll von liebendem Verlangen Träumt sie von der Liebe golden, Träumt sie sich zu ihrem Holden, Träumet doch nicht schlafbefangen. Denn ein Mädchen voll Verlangen Unter den Bäumen Schlummert nicht bei Liebesträumen. Ihre Brust wallt in die Höhe Bei dem süßen Traumgesicht; Sieht sie, was sie träumt, auch nicht, Träumt sie doch, was gern sie sähe. Ach, es ist ein schlimmes Wehe, Unter den Bäumen Nie zu sehen, was wir träumen!
Begegnung Eine Silberlichterspur folgt dem Kahn In der stillen Nacht auf seiner Bahn – So ließ dein Erscheinen eine helle Spur in meines Lebens dunkler Welle. Jene Spur, die in den Wassern ruht, Wird verschwinden mit der nächsten Flut; Doch die schöne Lichtspur im Gemüte Tilgt fürs Leben keines Sturms Gewüte.
Das Wort »Lieben« wird durch jeden Zusatz schwächer. "Ich liebe dich wie mein Leben!" – oder "Ich liebe dich sterblich!" – ist lange nicht so viel, wie das einfache: "Ich liebe dich!"
Laßt uns helle denken, so werden wir feurig lieben.
Niemals erkennt die Sehnsucht. Das tut nur die Liebe. Aber sie erlischt im Augenblick des Erkennens.
Der Liebe hat Gott in jedem menschlichen Herzen einen Altar aufgerichtet, das Lämplein auf demselben zugerichtet und zu demselben gestellt als Gott geweihte Priesterin die Mutter – sie brennt die heilige Flamme an.
Das Tiefste und Heiligste des Herzens bleibt unausgesprochen und wird doch von dem anderen liebenden Herzen verstanden.
Weißt du noch? Weißt du noch, wie ich am Felsen Bei den Veilchen dich belauschte, Weißt du noch den Fliederstrauch, Wo der Strom vorüberrauschte? Weißt du noch den Bergespfad, Wo ich um den Strauß dich bat, Weißt du noch? Ach, es war ein süßes Bild, Als du da errötend standest, Und zur Erde all' die Blumen Fielen, die zum Strauß du wandest, Deine kleine, liebe Hand Spielte mit dem blauen Band, Weißt du noch? Und es sahen Fels und Strom Dein Erröten und dein Beben, Sahen auch den ersten Kuß, Halb genommen, halb gegeben! Und des Himmels goldner Strahl Überflog Gebirg und Thal, Weißt du noch?
Die Frauenscheinenböse, wenn man ihnen sagt: Ich liebe Sie! – Siesindböse, wenn man ihnen esnichtsagt.
… des Weibes Lieb' ist seichte; Kurz trauert sie, zerriß ein Band. Die Liebe weicht der langen Weile, Dann schärft sie neue Liebespfleile.
Die Liebe will gepflegt sein.
Du hast mich fortgeschickt ... Du hast mich fortgeschickt, und ich geh heim. Die Gaslaternen blinzeln frech und schielen. Im Rinnstein drängt sich dicker Straßenschleim. Zufrieden tropfend gluckst es in den Sielen. In einem Seitenweg verhallt ein Schritt, leicht und beschwingt, als käm er vom Genießen. Studenten torkeln mir vorbei zu dritt, die Zeitungsblätter auf die Stöcke spießen. Ich tu mir leid. Mein Schmerz stimmt mich vergnügt, heißt mich auf alle Ärgernisse achten, ob gegen dich sich draus ein Vorwurf fügt und die, die im Kaffeehaus mit dir lachten. Wart! Morgen sprechen wir uns schon dafür. Mein Ingrimm wird sich zu entladen wissen. - Da bin ich - öffne zögernd deine Tür - und küsse weinend deine leeren Kissen.
Sage mir, Was mein Herz begehrt? Mein Herz ist bei dir. Halt es wert.
Liebende sprechen meist nur von sich selbst; es ist die Poesie des Egoismus.
Was man an Liebe schenkt, ist niemals verloren.
Und was ist denn eigentlich Liebe? – Eine unbedingte Anhänglichkeit an einen andern und was sie erstrebt, das ordnet die Anmuth – die stete Begleiterin der Liebe – mit herzgewinnendem Zauber.