Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden.
Ströme des Mitleids, mit denen man ein Herz begießt, in welchem die Liebe gestorben ist, sind nicht mehr im Stande auch nur ein Blättchen der Wunderblume hervorzutreiben, die sich freiwillig erschließen muß, um Himmel und Erde mit ihrem Dufte zu erfüllen.
Die Liebe ist in den höheren Ständen vielleicht größer, energischer, tiefer, und hat mehr alles, was mit Leidenschaft zusammenhängt; die Treue aber, dies beständige und warmherzige Beharren, scheint mir größer im Volke. In der Arbeit lernt man die Treue.
Die Dauer des Todeskampfes einer Liebe hängt wie beim Menschen vom Herzen ab … Der mit dem stärkeren Herzen erleidet den längeren, qualvolleren Tod.
Lieb' erzeuget das Leben, und Leben erzeuget die Liebe: Denn nur der Lebende liebt, denn nur der liebende lebt.
Auf der Schwelle Wie regt des Abends verliebter Hauch so sanft die Wellen und Busch und Strauch, drückt weiche Falten in mein Gewand und hebt mir schmeichelnd das Gürtelband. Ein Gruß ... ein Seufzer ... ein heimlich Wehn – ward nicht gesprochen, ist nichts geschehn, und dennoch weiß ich zu dieser Frist, daß meine Stunde gekommen ist ... Durch meine Seele ein Ahnen geht, daß auf der Schwelle die Liebe steht.
O, daß jeder Kuß eine Woche lang währen und jede Umarmung einen Monat dauern möge – und unsere Liebe immer und ewiglich erstrahle!
Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muß Liebe säen.
Ein Unterschied Das war einmal: ich liebe dich! wie Jugend wohl zu Jugend sagt, die sich in ihrem Überschwang an alle großen Worte wagt. Jetzt fragst auch du nicht: liebst du mich? du fragst nur schlicht: hast du mich lieb? und lächelst, daß nach Lust und Blust die reife Frucht am Stengel blieb. Ich hab dich lieb. Das klingt so süß und klingt so reif. Ein Sommerlaut, wenn rings der Blick im Vollbesitz auf segenschöne Felder schaut. Gib deine Hand, und keinen Kuß, mein Weib. Nur Blick in Blick. So. Gib. Und hör das Sommersegenswort, das reife Wort: ich hab dich lieb.
Nachtschwalbe Dich lieb ich, geisterhafter Schatten, der mich begleitet ohne Scheu durch Wald und abendliche Matten, so wie Erinnerung, so treu; so lind, wie ohne ein Verlangen das Denken ist an einst'ge Lust – so dunkel wie das dunkle Hangen an einem ewigen Verlust.
Ich möchte nicht nur geliebt werden, sondern auch hören, daß man mich liebt.... Das Reich des Schweigens ist im Jenseits groß genug.
Liebe verschenkt, Egoismus leiht.
O mein Geliebter – in die Kissen Bet' ich nach dir, ins Firmament!
Es schärft die Zeit der Lieb' Gewalt.
Selbstverständlich halte ich dafür, daß die Frauen, die passende Männer haben und von ihnen geliebt werden, nie ein Unrecht begehen dürfen; die andern aber begehen ein Unrecht an sich selbst, wenn sie den nicht wiederlieben, der sie liebt.
Weh! Weh! wie ist die Liebe für die Welt ein Fluch! – Ein Fluch und Segen, mein' ich, wie der Himmel will.
Man betrachte nur die Liebe. Nirgends wird wohl die Notwendigkeit der Poesie zum Bestand der Menschheit so klar, als in ihr. Die Liebe ist stumm, nur die Poesie kann für sie sprechen.
Laß tief in dir mich lesen, Verhehl auch dies mir nicht, Was für ein Zauberwesen Aus deiner Stimme spricht? So viele Worte dringen Ans Ohr uns ohne Plan, Und während sie verklingen, Ist alles abgetan. Doch drängt auch nur von ferne Dein Ton zu mir sich her, Behorch ich ihn so gerne, Vergeß ich ihn so schwer! Ich bebe dann, entglimme Von allzurascher Glut: Mein Herz und deine Stimme Verstehn sich gar zu gut!
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen.
Am berauschendsten ist doch nur eine halberwiderte Liebe.
Liebe nennen sie diesen schmeichelnden Wahnsinn. Hüte dich, an dieses Blendwerk zu glauben, das uns die Dichter so lieblich malen.