Liebe Sprüche – romantisch

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O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Es schwelgt das Herz in Seligkeit, O! daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Ich bekenne es freimütig, ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe. Ich bin verloren, wenn sie nicht ist; ich gebe die Gottheit auf, die Unsterblichkeit und die Tugend. Ich habe keinen Beweis für diese Hoffnungen mehr übrig, wenn ich aufhöre an die Liebe zu glauben. Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmendes Atom im unermeßlich leeen Raum.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Theosophie des Julius. Die Welt und das denkende Wesen. Liebe

Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Hoffnungslose Liebe macht den Mann kläglich und die Frau beklagenswert.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Sämtliche Werke, Erster Band), 1920

Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 1877

Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, daß sie seine Liebe erwidere.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben, wie Nonnen ihr Kloster.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 1876

Jeder ist der Liebe würdig, nur der nicht, der sich selbst für würdig hält.

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Liebe ist nur ein Wort, aber sie trägt alles, was wir haben. Ohne sie wäre die Welt leer!

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"Die Liebe?" "Eine Illusion."

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Ich pflegte Ehrgeiz für das Größte zu halten. Das stimmt nicht. Liebe ist das Größte auf der Welt. Es gibt nichts als Liebe.

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Nur Liebe vermag überhaupt jemanden am Leben zu erhalten.

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Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten, und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen.

Shakespeare, Romeo und Julia, Erstdruck 1597

Liebe wechselt nicht mit Stunde oder Woche, weit reicht ihre Kraft bis zum letzten Tag.

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Dem schlecht'sten Ding an Art und Gehalt, leiht Liebe dennoch Ansehen und Gestalt.

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 1600

Das ist das Ungeheuerliche in der Liebe, dass der Wille unendlich ist und die Ausführung beschränkt, dass das Verlangen grenzenlos ist und die Tat ein Sklave der Beschränkung.

Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), Erstdruck 1610

Was soll ich mit der Liebe, wenn sie den Himmel mir zur Hölle macht.

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