Liebe Sprüche – romantisch

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In der Liebe zählt die Jagd mehr als die Beute.

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Man nehme der Zuneigung den Eigensinn, und es gibt keine Verliebte.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ist je ein Paar alleine, ist Amor niemals weit.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, aus: Kunst, die Spröden zu fangen. 2. Erzählung

Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort.

Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung in Weimar am 12. November 1804. Genius

… Und Liebe ist unsterblich und der Tod nur ein Horizont und ein Horizont ist nur die Grenze unseres Blickes…

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Liebe vertreibt Leid.

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Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich erhalte So rein und schön und hold.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 47.

Wer zum ersten Male liebt, Sei's auch glücklos, ist ein Gott; Aber wer zum zweiten Male Glücklos liebt, der ist ein Narr. Ich, ein solcher Narr, ich liebe Wieder ohne Gegenliebe! Sonne, Mond und Sterne lachen, Und ich lache mit – und sterbe.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 63.

Gelegenheit macht Liebe.

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Alle menschliche Liebeskraft muß auf eine unaussprechliche Weise sich selbst ganz verflüssigen und sich ganz und gar in das Wollen Gottes ergießen. Denn wie anders würde Gott alles in allem sein, wenn im Menschen noch etwas vom Menschen übrig bliebe? Zwar bleibt seine Substanz, aber in einer anderen Form, in einer anderen Herrlichkeit, in einer anderen Potenz.

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Die Liebe blickt zu niemandem bewundernd hinauf, sie schaut auch auf niemanden verächtlich hinab. Sie betrachtet alle als gleich, die einander vollkommen lieben. Sie gleicht durch sich selbst hoch und niedrig aus. Sie macht nicht nur alle gleich, sondern sie macht auch alle eins.

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Was würde umfassende Bildung ohne Liebe tun? Sich aufblähen. Was Liebe ohne umfassende Bildung? Sich verirren.

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Nachtgang Wir gingen durch die stille milde Nacht, dein Arm in meinem, dein Auge in meinem. Der Mond goß silbernes Licht über dein Angesicht, wie auf Goldgrund ruhte dein schönes Haupt. Und du erschienst mir wie eine Heilige, mild, mild und groß und seelenübervoll, heilig und rein wie die liebe Sonne. Und in die Augen schwoll mir ein warmer Drang, wie Tränenahnung. Fester faßt' ich dich und küßte, küßte dich ganz leise.

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Weder bin ich mir bewußt, ein Liebender zu sein, noch weiß ich von Liebe, noch von mir selbst oder dem Geliebten.

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Wäre der Himmel nicht in Liebe, hätte seine Brust keine Reinheit. Wäre die Sonne nicht in Liebe, hätte ihre Schönheit kein Licht. Wären Erde und Berge nicht in Liebe, würde kein Gras aus ihrer Brust wachsen.

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Doch schon bewegte Willen und Verlangen Mir, wie ein gleichbewegtes Rad, die Liebe, Die kreisen macht die Sonne wie die Sterne.

Dante Alighieri, Die göttliche Komödie (La Divina Commedia), entstanden ca. 1307-1321; Erstdruck 1472. Schlussworte

Erfüllung Dann losch das Licht, und durch die Stille, fiebernd, verlangend, erwartungsbang, nur noch: unser zitternder Herzschlag! Trunken ... stammelnd, meine Lippen ... süß dein ... Aufschrei! Seligkeit! Im Garten, frühauf, pfiff ein Vogel, von tausend Gräsern troff der Tau, der ganze Himmel ... stand in Rosen. Lieber! ... Liebe! Und wieder: Kuß ... auf ... Kuß! Und nichts als ... wir, nichts ... als wir! Was kann die Welt, an Glück, an Glanz, an Rausch an Wonne, an Taumel, Erdenlust ... und ... Herrlichkeit, uns ... jetzt noch ... schenken ... uns jetzt ... noch bieten ... uns jetzt noch ... bringen?!

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Aller Schmerz der Liebe wird aufgewogen durch das Glück zu lieben.

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Liebe erniedrigt nicht, sondern befreit. Befreien kann … nur die Liebe.

Blok, Tagebücher. 1911

Eheliche Liebe pflanzt das menschliche Geschlecht fort, freundschaftliche Liebe veredelt, aber wollüstige Liebe vergiftet und erniedrigt es.

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Und was hat mehr das Recht, Jahrhunderte Zu bleiben und im Stillen fort zu wirken, Als das Geheimnis einer edlen Liebe, Dem holden Lied bescheiden anvertraut?

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 2. Akt, 1. Szene, Tasso zur Prinzessin