Liebe Sprüche – romantisch

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Für einfältige Menschen ist die Liebe die einzige Möglichkeit, über ihr ärmliches Selbst hinauszuwachsen.

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Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen.

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Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist, alle Tage Geist zu haben, als von Zeit zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.

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Liebe ist genauso notwendig wie Brot.

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Die Liebe ist die melodiöseste aller Harmonien, und eine Ahnung davon ist uns allen angeboren.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen. Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.

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In der Liebe wirkt nichts so überzeugend wie eine kühne Dummheit.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Wenn ein Unglücklicher geliebt wird, so weiß er wenigstens sicher, daß man ihn liebt.

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Liebe ist eine Blume, deren Samen der Wind verweht und der blüht, wo er hinfällt.

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Ich glaube an die Liebe, aber ich glaube nicht mehr an die Frau. Vielleicht schwebt mir ein zu hohes Ideal vor, wie allen, die tief in die Wirklichkeit eingedrungen sind.

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Liebe ist stets der Anfang des Wissens, so wie Feuer der Anfang des Lichts ist.

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Ein liebevolles Herz ist der Anfang allen Verstehens.

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Niemals hat noch die Kälte der mütterlichen Lehren ein weibliches Herze so zu Eise gehärtet, dass es der alles erwärmende Hauch der Liebe nicht hätte zerschmelzen sollen.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. 1827, Annette, hier aus: Kunst, die Spröden zu fangen, 1. Erzählung

Seit ich ihn gesehen Seit ich ihn gesehen, glaub ich, blind zu sein; wo ich hin nur blicke, seh ich ihn allein. Wie im wachen Traume schwebt sein Bild mir vor, taucht aus tiefstem Dunkel heller nur empor. Sonst ist licht- und farblos alles um mich her, nach der Schwestern Spiele nicht begehr ich mehr. Möchte lieber weinen still im Kämmerlein; seit ich ihn gesehen, glaub ich blind zu sein.

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Laß nichts Liebes dir erwachsen! Schlimm ist, Liebens zu verlieren. Hast du Liebes nicht noch Leides, wirst du nirgends Fesseln spüren.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 211. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Es gibt mehr Leute, die geliebt sein wollen, als solche, die selber lieben wollen.

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Was ist eine Geliebte? Eine Frau, bei der man alles vergißt, was man sonst auswendig weiß, das heißt alle Fehler ihres Geschlechts.

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Die Liebe gleicht den epidemischen Krankheiten. Je mehr man sie fürchtet, desto eher wird man von ihr befallen.

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Der Mann liebt nicht ins Abstrakte, er liebt nicht die »Liebe«, sondern er liebt ein einzelnes bestimmtes weibliches Wesen, oder mehrere bestimmte weibliche Wesen, meinetwegen auch, wenn Sie's durchaus wollen, sämtliche bestimmten weiblichen Wesen, niemals jedoch die bloße Idee des Verhältnisses des liebenden Mannes zum liebenden Weibe. Ja, Liebesillusion, leidenschaftlichste, wahnsinnige Liebesillusion angesichts eines weiblichen Wesens, das ist männlich; im höchsten Grade männlich sogar, nämlich töricht.

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Es gibt im übrigen nichts, was die Gestalt, das Verhalten und den Charakter eines Menschen so verschönert und veredelt wie das Bestreben, Liebe auszustrahlen und Freude um sich zu verbreiten.

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