Liebe Sprüche – tiefgründig

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Man muß drei Herzen in eins zusammenschmelzen: das erste in Liebe zu Gott; das zweite in Güte zum Nächsten; das dritte in Strenge gegen sich selbst.

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Wenn du nachdenken mußt, ob du liebst, dann liebst du nicht.

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Es ist schwer, die zu lieben, die wir nicht achten, aber nicht weniger schwer, jene zu lieben, die wir mehr achten als uns selbst.

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Gott ist höher und tiefer als alle Erkenntnis; nur die Liebe erreicht ihn.

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Wer vielerorts liebt, kann nicht richtig lieben.

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Eine schwache Frau ist die, die sich einen Fehltritt, den man ihr nachsagt, selbst vorwirft; deren Herz mit der Vernunft im Streit liegt; die von der Liebe genesen möchte, aber nie genesen wird oder erst sehr spät.

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Wenn nie dein Mund auch das Geheimnis bricht, Zweihundert Schleier hüllen Liebe nicht!

Dschami, Der Frühlingsgarten (Bahāristān). Fünfter Garten. Übersetzt von Ottokar Maria Freiherr von Schlechta-Wssehrd, 1846

Jede einseitige Neigung ist ein Irrtum, den wir besiegen müssen. Wir können in diesem Irrtum unsäglich leiden, mag er der Phantasie, oder einer großmütigen Herzensregung, oder einem sinnlichen Wohlgefallen, oder einer Mischung von dem allem entstammen – aber unrettbar verfallen sind wir nur der Empfindung, die zwei Seelen gleichzeitig erfaßt und zueinander zwingt.

Glümer, Frau Domina, 1873

Echte Liebe ist tief verborgen wie Gold im Schachte und wächst langsam wie Kernholz, wenn sie fest werden und aushalten soll fürs lange Leben.

Wolff, Der Raubgraf. Eine Geschichte aus dem Harzgau, 1884

Wie mancher Lüge stellen wir uns im täglichen Leben unter, um nicht einen kleinen Fehler bekennen zu müssen.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das Tiefste und Heiligste des Herzens bleibt unausgesprochen und wird doch von dem anderen liebenden Herzen verstanden.

Verena, Über Alles die Pflicht. Roman, 1870

Nur gänzliches Sichhingeben ist Befreiung seiner selbst, allerdings gibt man sich zugleich damit auf.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Am tiefsten liebt man das, wofür man am meisten geopfert hat.

Stahl, Ein weiblicher Arzt, 1863

Das Mysterium der Liebe ist tiefer als die geheimnisvollen Wunder des Todes.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Ich möchte nicht nur geliebt werden, sondern auch hören, daß man mich liebt.... Das Reich des Schweigens ist im Jenseits groß genug.

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Bevor der Verstand sich entschließt, einen Schritt zu tun, hat die Liebe den siebenten Himmel erreicht.

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Man muß sehr viel Geist besitzen, um durch die Liebe nicht dumm gemacht zu werden.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Wer freien will, hat sieben Häute auf den Augen.

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Große Liebe ist untrennbar von tiefem Verstande; die Weite des Verstandes entspricht der Tiefe des Herzens.

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Sprich du zu mir, mein höher Du! Ich will mich ganz in dich verhören.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1913

Zweifelnde Liebe Blau der See! Vom hohen Schilfe rings umgrenzet, Blau dein Aug', von braunen Wimpern hold umkränzet, Wie im See sich malt der Sterne bunt Gewimmel, So in deinen Augen spiegelt sich mein Himmel. Aber wie im See die Nachen schwanken, Also, schau ich dir ins Auge, die Gedanken. Feucht und kühl der Wasserfluten licht Geflimmer, Blickt auch kühl dein lichtes Auge? Weiß es nimmer. Liebst du mich? So frag' ich täglich, frag' ich stündlich; Doch dein Herz ist gleich dem Meere, unergründlich.

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