Liebe Sprüche – trauerkarte
509 Sprüche gefunden
Ich habe Dich geliebet und ich will Dich lieben, Solang Du goldner Engel bist; In diesem wüsten Lande hier, und drüben Im Lande wo es besser ist.
O! der Mensch sieht es oft spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war, und wie groß das verkannte Herz.
Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit.
Amors Klage Sonst, wenn mir vom Bogen goldene Pfeile flogen, ach, wie heiß und wahr liebte sich ein Paar! Noch sind alle Herzen rasch zu Minnesscherzen, aber laulich kalt, treulos, o wie bald! Mich ergreift Entsetzen. Menschen! Euch ergetzen unstet von Natur meine Flügel nur.
Ich sehe sanftes Licht mit deinen Blicken - mit meinen eignen Augen bin ich blind. Mit dir im gleichen Schritte wandelnd, sind leicht mir die Lasten, die sonst erdrücken.
Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.
Besser geliebt und verloren, als überhaupt nicht geliebt.
Keinen Verlust fühlt man so heftig und so kurz wie den einer geliebten Frau.
Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.
Welke Rosen In einem Buche blätternd fand Ich eine Rose welk, zerdrückt, Und weiß auch nicht mehr, wessen Hand Sie einst für mich gepflückt. Ach, mehr und mehr im Abendhauch Verweht Erinn'rung; bald zerstiebt Mein Erdenlos, dann weiß ich auch Nicht mehr, wer mich geliebt.
Auf dem Teich, dem regungslosen, Weilt des Mondes holder Glanz, Flechtend seine bleichen Rosen In des Schilfes grünen Kranz. Hirsche wandeln dort am Hügel, Blicken in die Nacht empor; Manchmal regt sich das Geflügel Träumerisch im tiefen Rohr. Weinend muß mein Blick sich senken; Durch die tiefste Seele geht Mir ein süßes Deingedenken, Wie ein stilles Nachtgebet!
Das Höchste, was an Liebe die Menschheit kann ermessen, Ist: Über fremdem Glück das eigne Leid vergessen.
Du hast mir das Herz genommen, meine Schwester, liebe Braut, du hast mir das Herz genommen mit einem einzigen Blick deiner Augen, mit einer einzigen Kette an deinem Hals.
Wenn du die Liebe verlierst, verlierst du alles.
Ein abgewiesener, gekränkter Liebhaber erregt selten Teilnahme, und doch gehört gewiß diese Art Kränkung zu den allerherzergreifendsten.
Wie öde ist ein Garten, in dem keine Nachtigall schlägt. Wie traurig ist ein Leben, das keine Liebe bewegt.
"Nie vergeß ich dein hienieden!" rief ich. Sie dann schluchzte: "Also drüben doch?"
Trotz Schmerz und Enttäuschung gibt es keinen Zorn.
Wann endlich kommt der Tag, da einen Strahl der Güte – einen Strahl des Mitleids nur! – dein Auge mir beschert? Zu oft erfuhr ich schon der Liebe Martern, sonder Zahl.
Nachsicht und Liebe – wer die vergaß, Der hat sich selber vergessen, Dieweil ein jeder nach seinem Maß Dereinst wird wieder gemessen.
Nur der Liebende ist es, der an den Übeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet.