Liebe Sprüche – trauerkarte

509 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe trauerkarte

Ich habe Dich geliebet und ich will Dich lieben, Solang Du goldner Engel bist; In diesem wüsten Lande hier, und drüben Im Lande wo es besser ist.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Aus: An Frau Rebekka; bei der silbernen Hochzeit, den 15. März 1797

O! der Mensch sieht es oft spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war, und wie groß das verkannte Herz.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. 3. Hundposttag

Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit.

Internet

Amors Klage Sonst, wenn mir vom Bogen goldene Pfeile flogen, ach, wie heiß und wahr liebte sich ein Paar! Noch sind alle Herzen rasch zu Minnesscherzen, aber laulich kalt, treulos, o wie bald! Mich ergreift Entsetzen. Menschen! Euch ergetzen unstet von Natur meine Flügel nur.

Internet

Ich sehe sanftes Licht mit deinen Blicken - mit meinen eignen Augen bin ich blind. Mit dir im gleichen Schritte wandelnd, sind leicht mir die Lasten, die sonst erdrücken.

Internet

Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.

Internet

Besser geliebt und verloren, als überhaupt nicht geliebt.

Internet

Keinen Verlust fühlt man so heftig und so kurz wie den einer geliebten Frau.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Welke Rosen In einem Buche blätternd fand Ich eine Rose welk, zerdrückt, Und weiß auch nicht mehr, wessen Hand Sie einst für mich gepflückt. Ach, mehr und mehr im Abendhauch Verweht Erinn'rung; bald zerstiebt Mein Erdenlos, dann weiß ich auch Nicht mehr, wer mich geliebt.

Lenau, N., Gedichte

Auf dem Teich, dem regungslosen, Weilt des Mondes holder Glanz, Flechtend seine bleichen Rosen In des Schilfes grünen Kranz. Hirsche wandeln dort am Hügel, Blicken in die Nacht empor; Manchmal regt sich das Geflügel Träumerisch im tiefen Rohr. Weinend muß mein Blick sich senken; Durch die tiefste Seele geht Mir ein süßes Deingedenken, Wie ein stilles Nachtgebet!

Lenau, N., Gedichte. Schilflieder

Das Höchste, was an Liebe die Menschheit kann ermessen, Ist: Über fremdem Glück das eigne Leid vergessen.

Internet

Du hast mir das Herz genommen, meine Schwester, liebe Braut, du hast mir das Herz genommen mit einem einzigen Blick deiner Augen, mit einer einzigen Kette an deinem Hals.

Altes Testament. Das Hohelied Salomos (Hoheslied) (#Hld 4,9)

Wenn du die Liebe verlierst, verlierst du alles.

Wesley, Predigten. 1781

Ein abgewiesener, gekränkter Liebhaber erregt selten Teilnahme, und doch gehört gewiß diese Art Kränkung zu den allerherzergreifendsten.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Subjektiver Unterschied in Ansehung der Gemütsstimmung

Wie öde ist ein Garten, in dem keine Nachtigall schlägt. Wie traurig ist ein Leben, das keine Liebe bewegt.

Internet

"Nie vergeß ich dein hienieden!" rief ich. Sie dann schluchzte: "Also drüben doch?"

Internet

Trotz Schmerz und Enttäuschung gibt es keinen Zorn.

Internet

Wann endlich kommt der Tag, da einen Strahl der Güte – einen Strahl des Mitleids nur! – dein Auge mir beschert? Zu oft erfuhr ich schon der Liebe Martern, sonder Zahl.

Internet

Nachsicht und Liebe – wer die vergaß, Der hat sich selber vergessen, Dieweil ein jeder nach seinem Maß Dereinst wird wieder gemessen.

Internet

Nur der Liebende ist es, der an den Übeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet.

Internet