Religion Sprüche

Sprüche über Religion

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Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muß ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.

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Man nennt nicht einen Menschen verrückt, der glaubt, den lieben Gott zu essen, sondern denjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt.

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Die Hohlheit ist längst da gewesen, denn die Religion ist der Akt der Selbstaushöhlung des Menschen; und ihr wundert euch, dass sie jetzt, nachdem der Purpur, der sie verdeckte, verblichen, nachdem der Dunst, der sie einhüllte, gestorben ist, dass sie jetzt zu eurem Schrecken ans Tageslicht tritt?

Engels, Die Lage Englands, Erstdruck in 'Deutsch-Französische Jahrbücher' 1844

Es gibt keine andere Offenbarung, als die Gedanken der Weisen; wenn auch diese, dem Lose alles Menschlichen gemäß, dem Irrtum unterworfen, auch oft in wunderliche Allegorien und Mythen eingekleidet sind, wo sie dann Religionen heißen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, daß sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Heine, Die romantische Schule, 1836. Zweites Buch

Unsere neueste Religion Ist das Scheitern der Spekulation, Wenn die Denkwirtschaft nicht weiter geht, Macht sie Konkurs als Religiosität.

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Was mir an deinem System am besten gefällt? Es ist so unverständlich wie die Welt.

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Die Religion droht und verspricht; könnte sie noch schmeicheln, es gäbe auch nichteinenUngläubigen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Religion ist kein populärer Irrtum; sie ist eine große Wahrheit des Instinktes, von Menschen geahnt, von Menschen zum Ausdruck gebracht.

Renan, Die Geschichte des Urchristentums (Histoire des Origines du Christianisme), 7 Bde., 1863-81. 2. Band: Die Apostel (Les Apôtres), 1866

Wir haben also als Missverständnis ... eine kirchliche Ordnung, mit Priesterschaft, Theologie, Kultus, Sakramenten; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1887 – März 1888

Ein religiöser Mensch denkt nur an sich.

Nietzsche, Der Antichrist, 1888 (Erstdruck 1894)

In früheren Jahrhunderten war die Religion ein Wald, hinter welchem Heere halten und sich decken konnten. Aber nach so vielen Fällungen ist sie nur noch ein Buschwerk, hinter welchem gelegentlich Gauner sich verstecken.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

Religion ist nicht eine Schablone für alle: Jeder lebt seinen eigenen Glauben.

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Religion ist für mich wie ein Spiel: Der Anfang ist die Geburt, das Ende ist der Tod; der Spielablauf ist das Leben.

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Religion ist für mich wie ein Ordner: Man kann ihn zuklappen und vergessen; doch, wenn man Hilfe braucht, kann man ihn öffnen und nachschlagen.

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Religion ist etwas, das man nicht erklären kann; jeder muss sie selbst erfahren.

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Religion ist für mich wie Feuer: Sie gibt mir Wärme und Geborgenheit.

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Religion ist für mich ein Haus mit sehr vielen Bausteinen, das nie vollendet wird.

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Religion ist für mich wie ein Wegweiser durchs Leben.

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Religion sind für mich die Mitmenschen.

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Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution (Reflections on the Revolution in France, And on the Proceedings in Certain Societies in London Relative to that Event), 1790