Schicksal Sprüche – glück

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Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken, Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben, Um alles rings mit Fülle zu beleben, Und Kraft genug, Dein Lebensschiff zu lenken.

Sylva, Meine Ruh’. Gedichte, 2. Auflage 1885 (EA: 1884)

Wird dir dein Los zu schwer, schau, eh' du klagst auf die andern; schwerer belastet, als du, muß mancher durchs Leben oft wandern.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude

Alles Geschick ist von Grund auf gut.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 4. Buch

Die Erfüllung unserer Wünsche ist oft ein schlechter Witz des Schicksals.

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Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht noch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnen würde, so wäre jedes Schicksal erträglich!

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Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.

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Krankheit ist heilbar, nicht aber das Schicksal.

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Wo ich gerne bin, da darf ich nicht hin; Aber was ich nicht mag, das hab ich alle Tag.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt, das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zum Hügel – das Blättchen rühmt sich seiner Flügel.

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Schon Manchen hat des Schicksals Zorn Ganz jäh gefaßt beim Schopfe vorn'; Doch weil er ohne Angst und Scheu Sofort schlug tüchtig aus dabei, Hat sich das Schicksal dran ergötzt, Daß muthig er sich widersetzt, Und warf ihn, statt ihn durchzubläu'n, Mit einem Schups in's Glück hinein!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der kann nicht klagen über harten Spruch, den man zum Meister seines Schicksals macht.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 3. Szene, Gessler

Schicksal? Vielleicht. Aber oft entspricht es unserer Veranlagung.

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Wer immer nur sieht, was ihm das Schicksal verweigert hat, wir nie sehen, was es ihm schenkt.

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Oft findet man das Unglück genau dort, wo man sich vor ihm verstecken will.

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Das Schicksal besteht aus zwei Komponenten: dem objektiven Ereignis und der Art des Betroffenen, damit umzugehen.

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Schicksal bedeutet: Geschicktes Glück.

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Verfluche nicht das Schicksal, wenn du es nicht kennst.

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Das Geschick mancher Menschen ist ihre Ungeschicklichkeit.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Man muß es mit dem Schicksal halten wie mit dem Befinden des Körpers: Es genießen, wenn es gut ist, sich gedulden, wenn es schlecht ist, und nur in der äußersten Not starke Heilmittel anwenden.

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Reich oder arm, das Schicksal findet bei jedem das Fleckerl heraus, wo er kitzlig ist.

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Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen.

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