Schicksal Sprüche – glück

148 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal glück

Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal; Wer feig des einen Tages Glück versäumt, Er holt's nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen!

Körner, Zriny. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen, entstanden 1812, Erstdruck 1814. 2. Aufzug, 2. Auftritt, Zriny

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, Was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, Wenn ihr es selbst nicht könnt!

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874. Drittes Buch: Buch der Sprüche

Ertrage und mißbillige nicht, was nicht zu ändern ist.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr

Die Gefahr im Glücke. – „Nun gereicht mir alles zum Besten, nunmehr liebe ich jedes Schicksal: — wer hat Lust, mein Schicksal zu sein?“

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen; wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen, wie er es trifft.

Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland, übersetzt von Richard Wilhelm 1912. 3. Verschiedenes. Buch XXVII. 17. Aphorismen

Uns ist beschieden dies und das: der eine sitzt trocken, der andere naß.

Internet

O Schicksal! Es gefällt dir, einige zu liebkosen und andere zu belästigen.

Internet

Wenn das Schicksal uns schmeichelt, tut es das, um uns zu verraten.

Internet

Mißgeschick: Das Geschick, das man nie zu vermissen gezwungen ist.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Nicht eignem Wunsch, nein, höheren Gewalten Entspringt das Erdenlos, das uns beschieden; Doch jeder darf es eigen sich gestalten, Und dann wird er mit seinem Los zufrieden.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Es ist ebenso lächerlich, einer Frau zu zürnen, daß sie nicht liebt, als mit dem Schicksal zu hadern, uns rote und nicht schwarze Haare gegeben zu haben.

Internet

Der Weise [bekümmert sich] nicht um die herbeigezogenen Schicksale, sondern um das, was diese Schicksale herbeizieht. Dann fällt ihm alles zu, ohne daß es jemand hindern kann.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch I - Mong Tschun Gi. 3. Kapitel: Das Wichtignehmen des eignen Ich / Dschung Gi

Das Schicksal schenkt dir ein Pferd – reiten musst du es alleine.

Internet

Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

Internet

Was alle trifft, erträgt man leicht.

Ramler, Fabellese, 1783

Man muß für sein Schicksal sorgen wie für seine Gesundheit.

Internet

Mer weiß, wat mer hät, ävver nit, was mer kritt.

Internet

Für Glück und Unglück im Schicksal des Menschen gibt es keine Hintertüren; sie kommen, wie die Menschen selbst sie rufen. Auf Gut und Böse folgt deren Vergeltung, wie der Schatten dem Körper folgt.

Internet

Was soll sein ganzer Reichtum, wenn er ihn nicht nutzt zu seinem Glück.

Internet

Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die hindert, daß die Sehnsucht nach Glück zum Ziel gelangt, die eifersüchtig darüber wacht, daß Wohlergehen und Ruhe nicht vollständig und ungetrübt sind, die wie ein Damoklesschwert über dem Haupt schwebt und unentwegt die Seele vergiftet. Diese Macht ist unüberwindlich, und man bezwingt sie nie. Es bleibt nur, sich zu unterwerfen und vergeblich zu klagen.

Tschaikowsky, Briefe. Über seine 4. Symphonie am 17. Februar 1878

Überlaß dich ohne Widerstand dem Geschick und laß dich von diesem in die Verhältnisse verflechten, in die es ihm beliebt.

Internet