Schicksal Sprüche – glück
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Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal; Wer feig des einen Tages Glück versäumt, Er holt's nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen!
Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, Was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, Wenn ihr es selbst nicht könnt!
Ertrage und mißbillige nicht, was nicht zu ändern ist.
Die Gefahr im Glücke. – „Nun gereicht mir alles zum Besten, nunmehr liebe ich jedes Schicksal: — wer hat Lust, mein Schicksal zu sein?“
Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen; wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen, wie er es trifft.
Uns ist beschieden dies und das: der eine sitzt trocken, der andere naß.
O Schicksal! Es gefällt dir, einige zu liebkosen und andere zu belästigen.
Wenn das Schicksal uns schmeichelt, tut es das, um uns zu verraten.
Mißgeschick: Das Geschick, das man nie zu vermissen gezwungen ist.
Nicht eignem Wunsch, nein, höheren Gewalten Entspringt das Erdenlos, das uns beschieden; Doch jeder darf es eigen sich gestalten, Und dann wird er mit seinem Los zufrieden.
Es ist ebenso lächerlich, einer Frau zu zürnen, daß sie nicht liebt, als mit dem Schicksal zu hadern, uns rote und nicht schwarze Haare gegeben zu haben.
Der Weise [bekümmert sich] nicht um die herbeigezogenen Schicksale, sondern um das, was diese Schicksale herbeizieht. Dann fällt ihm alles zu, ohne daß es jemand hindern kann.
Das Schicksal schenkt dir ein Pferd – reiten musst du es alleine.
Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.
Was alle trifft, erträgt man leicht.
Man muß für sein Schicksal sorgen wie für seine Gesundheit.
Mer weiß, wat mer hät, ävver nit, was mer kritt.
Für Glück und Unglück im Schicksal des Menschen gibt es keine Hintertüren; sie kommen, wie die Menschen selbst sie rufen. Auf Gut und Böse folgt deren Vergeltung, wie der Schatten dem Körper folgt.
Was soll sein ganzer Reichtum, wenn er ihn nicht nutzt zu seinem Glück.
Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die hindert, daß die Sehnsucht nach Glück zum Ziel gelangt, die eifersüchtig darüber wacht, daß Wohlergehen und Ruhe nicht vollständig und ungetrübt sind, die wie ein Damoklesschwert über dem Haupt schwebt und unentwegt die Seele vergiftet. Diese Macht ist unüberwindlich, und man bezwingt sie nie. Es bleibt nur, sich zu unterwerfen und vergeblich zu klagen.
Überlaß dich ohne Widerstand dem Geschick und laß dich von diesem in die Verhältnisse verflechten, in die es ihm beliebt.