Schicksal Sprüche – leben

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Ich bin ein Teil all dessen, was mir widerfährt.

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Es rollt das Schicksal nach Ordnung der Dinge.

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Wird dir dein Los zu schwer, schau, eh' du klagst auf die andern; schwerer belastet, als du, muß mancher durchs Leben oft wandern.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude

So laßt uns denn bereit sein und handeln, auf jedes Schicksal gefaßt.

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Wenn du dem Wind die Segel ließest, dann würdest du fahren, nicht wohin dein Wille strebte, sondern wohin das Wehen triebe; wenn du den Schollen den Samen vertrautest, würdest du tragende und unfruchtbare Jahre unter sich abwägen. Du hast dich dem Schicksal zur Herrschaft gegeben: du mußt dich in die Gewohnheiten dieses Herren schicken. Du versuchst, den Schwung des rollenden Rades aufzuhalten? Aber, törichtester aller Sterblichen, wenn es zu stehen beginnt, hört es auf, Geschick zu sein!

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch

Das Schicksal gibt einem Menschen nicht die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Es gilt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und nicht auf die nächste zu hoffen.

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Man kann sein Schicksal weder voraussehen noch ihm entgehen; doch man kann es annehmen.

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Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.

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Die Erfüllung unserer Wünsche ist oft ein schlechter Witz des Schicksals.

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Es hat keinen Sinn, mit dem Unvermeidlichen zu diskutieren.

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Egal wie eng die Pforte, wie mühevoll der Weg. Ich bin der Herr meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele.

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Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht noch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnen würde, so wäre jedes Schicksal erträglich!

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Schulden, Alter und Tod kommen unangemeldet ins Haus.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Als der Stein vom Feuerstahl angeschlagen wurde, wunderte er sich sehr und sagte mit strenger Stimme zu ihm: "Welcher Wahn treibt dich, mich zu quälen? Tu mir nicht länger weh, denn du irrst dich in mir: niemand tat ich etwas zu Leide." Darauf antwortete der Feuerstahl: "Bist du geduldig, so sollst du sehen, welch ein Wunderbares aus dir hervorgeht." Auf diese Worte gab sich der Stein zufrieden, erduldete geduldig die Schläge und ward gewahr, wie aus ihm das wunderbare Feuer entsprang. So läßt auch Gott oft durch Schicksalsschläge die Heilige Flamme in uns aufspringen! Alle Seelen stammen von der Sonne. Der Herr, das Licht aller Dinge, wird die Gnade haben, mich, den Forscher des Lichtes zu erleuchten.

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Habe das Schicksal lieb, denn es ist der Gang Gottes durch die Seele.

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Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.

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Hast du ein Schicksal, so begegnest du ihm auch, und sei es erst nach tausend Kilometern; hast du aber keines, so erblickst du es auch nicht mit bewaffnetem Auge.

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Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh'n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh'n.

Inschrift. Auf der Sonnenuhr vom Berghof Radein, Südtirol

Nicht Schicksal entscheidet. Dein Sein und Tun bestimmen deine Kräfte, die in dir ruh'n. Es ist in deine Hand gegeben, als Weiser oder Tor zu leben.

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Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt, das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zum Hügel – das Blättchen rühmt sich seiner Flügel.

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Dein Leben ist nicht dein eigen, es ist das Gleichgewicht der Kräfte, das Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Natur und dein Schicksal sind nicht dein eigen, sie sind der Lauf, den Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Söhne und Enkel sind nicht dein eigen, sie sind die Überbleibsel, die Himmel und Erde dir zugeteilt.

Liezi (Liä Dsi), Das wahre Buch vom quellenden Urgrund, übersetzt von Richard Wilhelm 1911. Buch I. Offenbarungen der unsichtbaren Welt. 12. Eigentum