Schicksal Sprüche – leben

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Akzeptiere nie »Das ist eben so«, sondern versuche, es in deine Richtung zu ändern.

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Man muß die Kraft aufbringen, sein eigenes Leben zu leben und erkennen, daß man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muß.

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Alle Schicksalsschläge im Leben sind nur ein Mittel, um deinen Charakter zu formen.

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Oft findet man das Unglück genau dort, wo man sich vor ihm verstecken will.

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Das Schicksal besteht aus zwei Komponenten: dem objektiven Ereignis und der Art des Betroffenen, damit umzugehen.

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Wenn wir uns auf das Schlimmste gefasst machen, haben wir nichts zu verlieren; und das bedeutet, dass wir alles zu gewinnen haben.

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Schicksal bedeutet: Geschicktes Glück.

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So ist Schicksal ein Name für Tatbestände, die noch nicht durch das Feuer des Gedankens gegangen, und für Ursachen, die noch nicht erkannt sind.

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Dem beschiedenen Geschick kann niemand entfliehen, selbst ein Gott nicht.

Herodot, Historien. 1. Buch: Klio. Ausspruch der Pythia

Verfluche nicht das Schicksal, wenn du es nicht kennst.

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Niemals kann der Donner uns vor dem Blitz warnen. Wer das Schicksal durchschauen will, muß es überleben.

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Man muß es mit dem Schicksal halten wie mit dem Befinden des Körpers: Es genießen, wenn es gut ist, sich gedulden, wenn es schlecht ist, und nur in der äußersten Not starke Heilmittel anwenden.

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Reich oder arm, das Schicksal findet bei jedem das Fleckerl heraus, wo er kitzlig ist.

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Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen.

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Was Schicksal auflegt, muß der Mensch ertragen, Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.

Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), Erstdruck 1598. 4. Aufzug, 3. Szene, König Eduard. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel

Das Schicksal hat keine Moral.

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Ertrage und mißbillige nicht, was nicht zu ändern ist.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr

Nimm dein Schicksal an – es ist der Weg Gottes zu deiner Seele.

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Das Schicksal nennt keine Gründe.

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Trotz aller Lehrer, trotz aller Schulen steht der Mensch zuletzt doch immer allein seinem Schicksal gegenüber, und er allein hat mit seiner Persönlichkeit Antwort zu geben.

Raabe, Die Leute aus dem Walde, ihre Sterne, Wege und Schicksale, 1863. 32. Kapitel

Beginnst du irgendein Werk, so bedenke genau, von welcher Art es sei. Willst du baden gehen, so erwäge zuvor bei dir selbst, was sich alles im Bade zu ereignen pflegt: daß einige sich vordrängen, andere ungestüm hineinstürzen, einige schimpfen, andere stehlen. Daher wirst du mit größerer Sicherheit die Sache unternehmen, wenn du dir von vorneherein sagst: "Ich will baden und dabei meine durch die Vernunft gefaßten Entschlüsse behaupten." So verfahre bei jedem Werke. Dann hast du, wenn sich während des Badens irgend etwas Hinderndes ereignet, sogleich den Gedanken bei der Hand: "Nicht bloß dieses (baden zum Beispiel) wollte ich, sondern auch meinen freien Willen und Charakter bewahren. Ich würde ihn aber nicht behaupten, wenn ich über das, was hier vorgeht, ungehalten sein wollte."

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [4]