Schicksal Sprüche – leben
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Glas zerschellt in tausend Scherben, Doch das Eisen wird zu Stahl, Wenn darauf herniederfallen Hammerstreiche ohne Zahl. Auch das Schicksal ist ein Hammer Und sein Schlag ist wuchtig schwer, Macht zu hartem Stahl das Eisen, Doch das Glas zerschmettert er.
Unser Schicksal ist die Manifestation unserer Bestimmung auf Erden.
Eines Menschen Schicksal ist eines Menschen Schicksal und das Leben ist nur eine Illusion.
Das Schicksal ist stärker als die Erziehung.
Niemals habe ich dem Schicksal getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.
Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen; wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen, wie er es trifft.
Jedes Schicksal ist ein Stoff, an dem ich meine Seele übe.
Nein, Kinder, schmeichelt nicht dem argen Schicksal, gönnt ihm nicht euren Kummer; heißt willkommen, was uns als Strafe naht, so strafet ihr's, indem ihr's leicht ertragt.
Alles ist nach seiner Art: an ihr wirst du nichts ändern.
Manchmal härmst du dich leidend und manchmal freust du dich handelnd: Diese Gewalt, dies Los wechselt vom Manne zum Mann.
Wenn das Schicksal uns schmeichelt, tut es das, um uns zu verraten.
Der Mensch sieht nur das Spinnrad des Schicksals, aber nicht die Spindel; daher sagt er: seht ihr nicht den ewigen, leeren Kreislauf der Welt?
Das Schicksal macht den Mann zum Unter-Schicksal des Weibes.
Will das Schicksal Weise demütigen, so überrascht es sie gewöhnlich bei jenen kleinen Gelegenheiten, in denen man meist sorglos und wehrlos ist. Der begabteste Mensch der Welt kann es nicht verhindern, dass wirkliche Belanglosigkeiten furchtbares Unglück nach sich ziehen, und er verliert seinen Ruf oder sein Vermögen durch eine geringfügige Unbedachtsamkeit, wie ein anderer sich beim Aufundabgehen im Zimmer ein Bein bricht.
Wie anders säet der Mensch, und wie anders läßt das Schicksal ihn ernten.
Dein Schicksal ist der Nachklang, das Resultat deines Charakters.
Wer die Vorsehung bekrittelt, ist wie ein Soldat, der auf einem ungeheuren Schlachtfelde von seinem kleinen Winkel aus die Maßnahmen des Generalstabschef kritisiert.
So legt das Schicksal Nacht um uns und reicht uns nur Fackeln für dennächstenWeg, damit wir uns nicht betrüben über die Klüfte der Zukunft und über die Entfernung des Ziels.
Es gibt Augenblicke im Leben eines Menschen, in welchen er eines Planes gewahr wird, der durch sein Dasein hindurchgeht, eines Planes, den nicht er entworfen hat, dessen Gedanke ihn gleichwohl entzückt, als habe er ihn selbst erdacht.
Kein Held hat einen Schild gegen die Pfeile des Schicksals.
Statt zu sagen, daß der Mensch das Geschöpf der Umstände sei, würde man dem Ziel näher kommen, wenn man sagt, daß der Mensch der Baumeister der Umstände ist.