Schicksal Sprüche – leben

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Glas zerschellt in tausend Scherben, Doch das Eisen wird zu Stahl, Wenn darauf herniederfallen Hammerstreiche ohne Zahl. Auch das Schicksal ist ein Hammer Und sein Schlag ist wuchtig schwer, Macht zu hartem Stahl das Eisen, Doch das Glas zerschmettert er.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Unser Schicksal ist die Manifestation unserer Bestimmung auf Erden.

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Eines Menschen Schicksal ist eines Menschen Schicksal und das Leben ist nur eine Illusion.

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Das Schicksal ist stärker als die Erziehung.

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Niemals habe ich dem Schicksal getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.

Seneca, Trostschrift an Helvia (De Consolatione ad Helviam matrem). 5. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923) Originaltext: Numquam ego fortunae credidi, etiam cum videretur pacem agere

Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen; wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen, wie er es trifft.

Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland, übersetzt von Richard Wilhelm 1912. 3. Verschiedenes. Buch XXVII. 17. Aphorismen

Jedes Schicksal ist ein Stoff, an dem ich meine Seele übe.

Humboldt, W., Briefe. An Johanna Motherby, 1790

Nein, Kinder, schmeichelt nicht dem argen Schicksal, gönnt ihm nicht euren Kummer; heißt willkommen, was uns als Strafe naht, so strafet ihr's, indem ihr's leicht ertragt.

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Alles ist nach seiner Art: an ihr wirst du nichts ändern.

Wagner, Der Ring des Nibelungen, entstanden 1848-74, Uraufführung des vollständigen vierteiligen Opernzyklus 1876

Manchmal härmst du dich leidend und manchmal freust du dich handelnd: Diese Gewalt, dies Los wechselt vom Manne zum Mann.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 987f

Wenn das Schicksal uns schmeichelt, tut es das, um uns zu verraten.

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Der Mensch sieht nur das Spinnrad des Schicksals, aber nicht die Spindel; daher sagt er: seht ihr nicht den ewigen, leeren Kreislauf der Welt?

Jean Paul, Museum, 1814. II. Sedez-Aufsätze. Erste und zweite Lieferung. Das Welt-Rätsel

Das Schicksal macht den Mann zum Unter-Schicksal des Weibes.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Dritter Band. 20. Jobelperiode. 88. Zykel

Will das Schicksal Weise demütigen, so überrascht es sie gewöhnlich bei jenen kleinen Gelegenheiten, in denen man meist sorglos und wehrlos ist. Der begabteste Mensch der Welt kann es nicht verhindern, dass wirkliche Belanglosigkeiten furchtbares Unglück nach sich ziehen, und er verliert seinen Ruf oder sein Vermögen durch eine geringfügige Unbedachtsamkeit, wie ein anderer sich beim Aufundabgehen im Zimmer ein Bein bricht.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wie anders säet der Mensch, und wie anders läßt das Schicksal ihn ernten.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Kleinere Schriften vermischten Inhalts. Ueber Völkerwanderung, Kreuzzüge und Mittelalter, 1789

Dein Schicksal ist der Nachklang, das Resultat deines Charakters.

Herder, Das eigene Schicksal (in: Die Horen, Erster Jahrgang, Drittes Stück), 1795

Wer die Vorsehung bekrittelt, ist wie ein Soldat, der auf einem ungeheuren Schlachtfelde von seinem kleinen Winkel aus die Maßnahmen des Generalstabschef kritisiert.

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So legt das Schicksal Nacht um uns und reicht uns nur Fackeln für dennächstenWeg, damit wir uns nicht betrüben über die Klüfte der Zukunft und über die Entfernung des Ziels.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Zweites Heftlein. Sechster Schalttag

Es gibt Augenblicke im Leben eines Menschen, in welchen er eines Planes gewahr wird, der durch sein Dasein hindurchgeht, eines Planes, den nicht er entworfen hat, dessen Gedanke ihn gleichwohl entzückt, als habe er ihn selbst erdacht.

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Kein Held hat einen Schild gegen die Pfeile des Schicksals.

Seidel (Hg.), Anthologie aus der asiatischen Volkslitteratur, 1898. Der Perser im Lichte seiner Sprichwörter

Statt zu sagen, daß der Mensch das Geschöpf der Umstände sei, würde man dem Ziel näher kommen, wenn man sagt, daß der Mensch der Baumeister der Umstände ist.

Lewes, Goethes Leben und Werke (The life and works of Goethe. Sketches of His Age and Contemporaries, from Published and Unpublished Sources), 2 Bde., 1855