Schicksal Sprüche – leben
412 Sprüche gefunden
Gegenüber dem Schicksal stehen sogar die Götter machtlos.
Das Schicksal ist ein Verräter.
Auch des Menschen Tun Ist eine Aussaat von Verhängnissen, Gestreuet in der Zukunft dunkles Land, Den Schicksalsmächten hoffend übergeben.
Das Schicksal behandelt den Menschen, wie der Bildhauer den Steinblock. Je mehr es an ihm hämmert und meißelt, um so vollendeter entsteht die Form.
Nicht eignem Wunsch, nein, höheren Gewalten Entspringt das Erdenlos, das uns beschieden; Doch jeder darf es eigen sich gestalten, Und dann wird er mit seinem Los zufrieden.
Der Weise [bekümmert sich] nicht um die herbeigezogenen Schicksale, sondern um das, was diese Schicksale herbeizieht. Dann fällt ihm alles zu, ohne daß es jemand hindern kann.
Des Menschen Schicksal ist sein Umgang.
Das Schicksal schenkt dir ein Pferd – reiten musst du es alleine.
Gutes und Böses kommt unerwartet dem Menschen.
Was alle trifft, erträgt man leicht.
Man muß für sein Schicksal sorgen wie für seine Gesundheit.
Das Schicksal ist stärker als die Weisheit.
Nur des Schwächlings Saiten Zerreißt der Eisenfinger des Geschicks; Der Heldenmüth'ge bietet kühn die Harfe Dem Schicksal dar. – Mag's in den Saiten wühlen; Allein den innern herrlichen Accord Kann's nicht zerstören, und die Dissonanzen Verschmelzen bald in reine Harmonie, Weil Gottes Frieden durch die Saiten säuselt.
Alle Menschen, die nebeneinander leben, erfahren ähnliche Schicksale, und was dem Einzelnen begegnet, kann als Symbol für Tausende gelten.
Wie kann ich mich wehren gegen mein Schicksal, wenn das Schicksal mich so gemacht hat, wie ich bin?
Für Glück und Unglück im Schicksal des Menschen gibt es keine Hintertüren; sie kommen, wie die Menschen selbst sie rufen. Auf Gut und Böse folgt deren Vergeltung, wie der Schatten dem Körper folgt.
Jedes uns erzählte Menschenleben hat etwas Erbärmliches, Eingeschränktes. Wir wundern uns, als müss ein gehörtes anders sein als ein geführtes.
Der Gladiator sieht es als eine Schmach an, mit einem Schwächeren sich zu messen; er weiß, dass es kein Ruhm ist, den zu besiegen, der ohne Gefahr zu besiegen ist. Ebenso hält es das Schicksal: Es sucht sich die Tapfersten heraus, die ihm gewachsen sind; an manchen geht es verächtlich vorüber.
Schicksal nennt man die zusammengerechneten Fehler, die ein Mensch gemacht hat.
Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die hindert, daß die Sehnsucht nach Glück zum Ziel gelangt, die eifersüchtig darüber wacht, daß Wohlergehen und Ruhe nicht vollständig und ungetrübt sind, die wie ein Damoklesschwert über dem Haupt schwebt und unentwegt die Seele vergiftet. Diese Macht ist unüberwindlich, und man bezwingt sie nie. Es bleibt nur, sich zu unterwerfen und vergeblich zu klagen.
Du hältst es nicht mehr aus, dein herrisches Schicksal? Liebe es, es bleibt dir keine Wahl!