Schicksal Sprüche – leben

412 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal leben

Gegenüber dem Schicksal stehen sogar die Götter machtlos.

Internet

Das Schicksal ist ein Verräter.

Internet

Auch des Menschen Tun Ist eine Aussaat von Verhängnissen, Gestreuet in der Zukunft dunkles Land, Den Schicksalsmächten hoffend übergeben.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 6. Auftritt, Wallenstein

Das Schicksal behandelt den Menschen, wie der Bildhauer den Steinblock. Je mehr es an ihm hämmert und meißelt, um so vollendeter entsteht die Form.

Schütz (Hg.), Vergißmeinnicht. Eine Blumenlese aus dem Gebiete des Wahren, Guten und Schönen, in tausend mit den Namen der Verfasser versehenen Aufsätzen für Stammbücher, 1820

Nicht eignem Wunsch, nein, höheren Gewalten Entspringt das Erdenlos, das uns beschieden; Doch jeder darf es eigen sich gestalten, Und dann wird er mit seinem Los zufrieden.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Der Weise [bekümmert sich] nicht um die herbeigezogenen Schicksale, sondern um das, was diese Schicksale herbeizieht. Dann fällt ihm alles zu, ohne daß es jemand hindern kann.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch I - Mong Tschun Gi. 3. Kapitel: Das Wichtignehmen des eignen Ich / Dschung Gi

Des Menschen Schicksal ist sein Umgang.

Internet

Das Schicksal schenkt dir ein Pferd – reiten musst du es alleine.

Internet

Gutes und Böses kommt unerwartet dem Menschen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. Vor dem Palaste des Menelas zu Sparta. Chor

Was alle trifft, erträgt man leicht.

Ramler, Fabellese, 1783

Man muß für sein Schicksal sorgen wie für seine Gesundheit.

Internet

Das Schicksal ist stärker als die Weisheit.

Internet

Nur des Schwächlings Saiten Zerreißt der Eisenfinger des Geschicks; Der Heldenmüth'ge bietet kühn die Harfe Dem Schicksal dar. – Mag's in den Saiten wühlen; Allein den innern herrlichen Accord Kann's nicht zerstören, und die Dissonanzen Verschmelzen bald in reine Harmonie, Weil Gottes Frieden durch die Saiten säuselt.

Internet

Alle Menschen, die nebeneinander leben, erfahren ähnliche Schicksale, und was dem Einzelnen begegnet, kann als Symbol für Tausende gelten.

Goethe in seiner Einführung zu dem von J. C. Mämpel hg. "Jungen Feldjäger", 1826

Wie kann ich mich wehren gegen mein Schicksal, wenn das Schicksal mich so gemacht hat, wie ich bin?

Internet

Für Glück und Unglück im Schicksal des Menschen gibt es keine Hintertüren; sie kommen, wie die Menschen selbst sie rufen. Auf Gut und Böse folgt deren Vergeltung, wie der Schatten dem Körper folgt.

Internet

Jedes uns erzählte Menschenleben hat etwas Erbärmliches, Eingeschränktes. Wir wundern uns, als müss ein gehörtes anders sein als ein geführtes.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Der Gladiator sieht es als eine Schmach an, mit einem Schwächeren sich zu messen; er weiß, dass es kein Ruhm ist, den zu besiegen, der ohne Gefahr zu besiegen ist. Ebenso hält es das Schicksal: Es sucht sich die Tapfersten heraus, die ihm gewachsen sind; an manchen geht es verächtlich vorüber.

Seneca, Von der göttlichen Vorsehung (De Providentia). 3. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Schicksal nennt man die zusammengerechneten Fehler, die ein Mensch gemacht hat.

Internet

Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die hindert, daß die Sehnsucht nach Glück zum Ziel gelangt, die eifersüchtig darüber wacht, daß Wohlergehen und Ruhe nicht vollständig und ungetrübt sind, die wie ein Damoklesschwert über dem Haupt schwebt und unentwegt die Seele vergiftet. Diese Macht ist unüberwindlich, und man bezwingt sie nie. Es bleibt nur, sich zu unterwerfen und vergeblich zu klagen.

Tschaikowsky, Briefe. Über seine 4. Symphonie am 17. Februar 1878

Du hältst es nicht mehr aus, dein herrisches Schicksal? Liebe es, es bleibt dir keine Wahl!

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer 1888